Die postapokalyptische Kulisse ist im Survival-Genre wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Doch wenn ein Projekt verspricht, die Sandbox-Freiheit eines DayZ mit der tiefgängigen Infrastruktur-Simulation eines Satisfactory zu kreuzen, spitzen Genre-Fans die Ohren. Mit Ardem schickt das Entwicklerstudio Techtive Games ein ambitioniertes Open-World-Survival-RPG in das Release-Jahr 2026, das uns nicht nur gegen Infizierte kämpfen lässt, sondern uns zwingt, die Zivilisation wortwörtlich wieder unter Strom zu setzen.
Der Einstieg liest sich wie das klassische Survival-Einmaleins: Der „RHAB-14“-Virus hat die Menschheit innerhalb weniger Wochen in aggressive, mutierte Wesen verwandelt. Jahre später hat sich die Natur die Städte zurückgeholt. Doch wo andere Spiele uns lediglich Hütten aus Ästen zimmern lassen, wirft uns Ardem in eine 64 Quadratkilometer große, komplett handgebaute Spielwelt im Stil des amerikanischen Mittleren Westens, die sich durch die permanenten Aktionen der Spieler spürbar verändern soll.
Es werde Licht: Elektrizität als ultimative Lebensversicherung
Das absolute Kernfeature, mit dem sich Ardem von der Masse abheben will, ist das dynamische Stromnetz. Die Spielwelt liegt im Dunkeln – und Dunkelheit bedeutet in der Postapokalypse den sicheren Tod. Egal ob verlassene Fabrikhalle, Tankstelle oder die mühsam selbst hochgezogene Festung: Jedes Gebäude im Spiel lässt sich verkabeln und elektrifizieren.
Dafür nutzen wir Solarpanels, Windräder oder benzinbetriebene Generatoren. Sobald der Strom fließt, erwacht die Umgebung zum Leben: Automatische Verteidigungsanlagen springen an, Scheinwerfer schneiden durch den nächtlichen Nebel und elektrische Werkzeuge erleichtern das Crafting. Energie ist in Ardem keine Komfort-Spielerei, sondern der Dreh- und Angelpunkt für die eigene Sicherheit und Gebietskontrolle im persistenten Multiplayer für bis zu 64 Spieler.
Mobilität und echtes Handwerk im Mittleren Westen
Neben dem Stromnetz sind Fahrzeuge eure wichtigsten Lebensadern. Die riesige Karte Minnowa lässt sich zu Fuß kaum bewältigen, doch fahrbare Untersätze müssen erst mühsam aus Wracks restauriert, betankt und instand gehalten werden. Vom robusten Offroader bis zum schwer gepanzerten Transportungetüm lässt sich jedes Vehikel an die eigene Überlebensstrategie anpassen. Dass Techtive Games extrem viel Wert auf Atmosphäre legt, zeigt das aktuelle Community-Feedback: Die Entwickler arbeiten gezielt an dichten, düsteren Gebäude-Interiors und organisch überwucherten Kulissen, in denen das Environmental Storytelling im Vordergrund steht. Ardem könnte einer der spannendsten Survival-Geheimtipps des Jahres werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.



