Vom winzigen Minenschiff zum interstellaren Industrie-Imperium: Die frisch veröffentlichte Steam-Demo zu Main Sequence lässt die Herzen von Fabrik-Planern und Weltraum-Abenteurern höherschlagen. Wir verraten euch, warum der packende Mix aus First-Person-Weltraumsimulation, komplexem Basenbau und Automation der nächste große Stern am Indie-Himmel werden könnte.
Wer dachte, dass Automations- und Fabrikspiele auf festen Planetenböden festsitzen müssen, wird von dem kommenden Indie-Highlight Main Sequence eines Besseren belehrt. Das ambitionierte Projekt von Tumbling Dumpling Studio hat kürzlich die magische Grenze von 100.000 Wunschlisten-Einträgen geknackt – und pünktlich dazu ist die erste umfangreiche Steam-Demo erschienen. Der Titel, der noch im Laufe des Jahres 2026 in den Steam Early Access starten soll, schickt euch in die raue Egoperspektive eines interstellaren Stationskommandanten.
Fließbänder im Orbit
In Main Sequence startet ihr klein: Mit einem einzigen, überschaubaren Bergbauschiff im tiefen Asteroidengürtel scannt ihr nach wertvollem Silizium, Titan oder Nickel. Das Besondere: Ihr verlasst den Pilotensessel, lauft in der First-Person-Ansicht durch euer Schiff und verarbeitet das gesammelte Erz direkt an eurer bordeigenen Werkbank.
Doch das ist erst der Anfang. Das Spiel entfaltet seine wahre Faszination, sobald ihr die erste eigene Raumstation im All verankert. Ab diesem Zeitpunkt verwandelt sich die Weltraumsimulation in ein komplexes Logistik- und Automations-Fest:
Komplexer Stationsbau: Errichtet Reaktoren, Generatoren und gigantische Produktionshallen.
Grenzenlose Automation: Verbindet eure Maschinen mit Förderbändern und optimiert die Produktionsketten, um maximale Effizienz zu erreichen.
Schiffskonstruktion nach Maß: Jedes Schiff und jede Station lässt sich Modul für Modul komplett selbst designen – von der Reaktorplatzierung bis zur Frachtkapazität.
Wenn die Fabrik zurückschlägt
Wer nun glaubt, man könne im All in aller Seelenruhe Fließbänder optimieren, hat die Rechnung ohne das Universum gemacht. Eure massive industrielle Aktivität bleibt nicht unbemerkt: Ihr weckt ein uraltes, außerirdisches Verteidigungsnetzwerk auf, das eure Fabriken als Bedrohung einstuft.
Plötzlich müsst ihr eure automatisierten Lieferketten mit fetten Geschützdecks verteidigen, eure Flotte aufrüsten und Tower-Defense-Taktiken anwenden, um die herannahenden Alien-Wellen abzuwehren. Das Beste daran? Ihr müsst dieses interstellare Imperium nicht alleine aufbauen: Das Spiel bietet vollen Online-Koop, bei dem ihr die Aufgaben zwischen Logistik, Erkundung und Verteidigung perfekt untereinander aufteilen könnt.
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Die Demo steht ab sofort kostenlos auf Steam zum Download bereit.




