Tierpark-Fans dürfen schon mal die Gummistiefel polieren: Planet Zoo 2 ist offiziell angekündigt und erscheint am 13. Oktober 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Frontier Developments schickt seine beliebte Zoo-Simulation damit in die nächste Runde und setzt diesmal nicht nur auf schönere Tiere, größere kreative Freiheit und mehr Management-Tiefe, sondern auch auf zwei Features, auf die viele Fans vermutlich schon lange gewartet haben: fliegende Vögel und vollständig aquatische Tierarten.
Unter dem Motto „Build A Wilder World“ soll Planet Zoo 2 die bekannte Mischung aus Aufbau, Tierpflege, Gestaltung und Naturschutz weiter ausbauen. Wer also schon im ersten Teil Stunden damit verbracht hat, Wege minimal schöner zu ziehen, Gehege perfekter zu bauen und dann trotzdem am Ende wieder drei Stunden an einem einzigen Wasserfall hing, bekommt im Oktober ziemlich sicher neues Futter.
Vögel, Aquarien und echte Unterwasserwelten
Eine der größten Neuerungen sind die neuen Aquarien und Volieren. In Planet Zoo 2 können Spieler erstmals vollständig aquatische Tiere unterbringen und eigene Unterwasserbereiche gestalten. Dazu zählen unter anderem Meerestiere wie Schildkröten, Haie, Fischschwärme und weitere Arten, die sich frei durch ihre Umgebung bewegen sollen.
Auch in der Luft tut sich einiges. Mit den neuen Volieren ziehen fliegende Vogelarten in die Zoos ein, darunter der Toco-Tukan und der Sekretär. Die Volieren sollen vollständig anpassbar sein und nicht nur als einfache Käfige funktionieren, sondern als begehbare, lebendige Lebensräume, sofern dies für Gäste und Tiere sicher möglich ist.
Mehr Verhalten, mehr Management, mehr Naturschutz
Frontier spricht außerdem von einem deutlichen Sprung bei Animationen, Verhalten und Präsentation der Tiere. Tiere sollen stärker auf ihre Umgebung reagieren, unterschiedliche Stimmungen zeigen und sich insgesamt lebendiger anfühlen. Auch bekannte Arten wie der Sumatra-Tiger oder der Westliche Schimpanse sollen von verbesserten Bewegungen, Interaktionen und Animationen profitieren.
Neben dem klassischen Zoo-Management rückt Planet Zoo 2 den Naturschutz stärker in den Fokus. Spieler können nicht nur Gehege bauen und Besucher zufriedenstellen, sondern auch Wildlife Reserves verwalten. Dort sollen Tiere wieder in natürliche Lebensräume entlassen und größere Schutzprojekte umgesetzt werden. Damit geht der neue Teil einen Schritt über den klassischen Zoo hinaus und verbindet Aufbau-Simulation stärker mit dem Thema Artenschutz.
Vorbestellungen sind bereits gestartet
Planet Zoo 2 kann ab sofort vorbestellt werden. Die Standard Edition kostet laut offizieller Angabe 49,99 Euro, die Deluxe Edition liegt bei 64,99 Euro. Vorbesteller erhalten ein Bonus Content Pack mit zusätzlichen kosmetischen Inhalten, darunter der „Toucan Eat Shop“, passende Beschilderung, drei besondere Spendenboxen und eine Tiger-Fotowand. Die Deluxe Edition enthält zusätzlich sechs weitere Tierarten sowie exklusive Tierschilder.
Für Fans des ersten Teils klingt Planet Zoo 2 damit nach genau der Art von Nachfolger, die viele sich gewünscht haben: vertraut genug, um direkt wieder loszubauen, aber groß genug, um nicht nur wie ein hübscheres Update zu wirken. Am 13. Oktober zeigt sich dann, ob Frontier den Zoo wirklich wilder, lebendiger und vielleicht auch ein kleines bisschen chaotischer macht.
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