Bei Epic Games kommt es erneut zu einem großen Stellenabbau: Mehr als 1.000 Mitarbeitende verlieren ihren Job. CEO Tim Sweeney nennt vor allem den Rückgang der Spieleraktivität bei Fortnite seit 2025 als Hauptgrund. Laut Sweeney gebe das Unternehmen aktuell deutlich mehr Geld aus, als es einnimmt. Um finanziell stabil zu bleiben, seien daher harte Einschnitte notwendig. Neben den Entlassungen plant Epic auch umfangreiche Kostensenkungen von über 500 Millionen US-Dollar, etwa bei Marketing und externen Ausgaben.
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Der Weg von Fortnite ist seltsam
Gleichzeitig verweist Sweeney auf eine insgesamt schwierige Lage der Branche. Das Wachstum sei langsamer geworden, Spieler gäben weniger Geld aus, und die Konkurrenz um Aufmerksamkeit nehme weiter zu. Auch schwächere Konsolenverkäufe würden sich bemerkbar machen. Trotz der Probleme bleibt das Spiel das zentrale Standbein des Unternehmens. Allerdings werden einige Inhalte eingestellt, während andere Bereiche weiterentwickelt werden. So soll etwa Fortnite: Save the World ab dem 16. April auf ein Free-to-Play-Modell umgestellt werden. Wichtig ist Epic dabei die Klarstellung, dass die Entlassungen nichts mit künstlicher Intelligenz zu tun haben. KI könne zwar Prozesse unterstützen, ersetze aber keine kreativen Entwickler.
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Für die Zukunft setzt das Unternehmen auf neue Inhalte für Fortnite, stärkere Tools für Entwickler und den Übergang zur nächsten Engine-Generation. Laut Sweeney soll noch in diesem Jahr die „nächste Generation von Epic“ eingeläutet werden.

