Creative Sound Blaster Blaze – Test/Review

    Creative hat nicht nur High-End Headsets in seiner Produktpalette, sondern natürlich auch Einsteigergeräte. Dazu zählt beispielsweise das Sound Blaster Blaze, das dem ein oder anderen etwas bekannt vorkommen wird, denn es handelt sich um den Nachfolger des Fatal1ty-Headsets. Ob der Nachfolger dem beliebten Fatal1ty Pro gerecht werden kann klären wir in diesem Test.

    Die Rückkehr des Fatal1ty Pro? – Lieferumfang und technische Daten

    Wer das Fatal1ty Pro von damals noch kennt und nun das Blaze in den Händen hält, der erkennt sofort, dass die beiden vieles gemeinsam haben. Es beginnt schon bei der Verpackung: ein ähnlicher Stil, nur ohne aufklappbarer Front. Der Lieferumfang besteht ebenfalls aus dem Headset, dem abnehmbaren Mikrofon und einer kurzen Gebrauchsanleitung.

    Ist das Blaze aber ausgepackt, können schon die ersten Unterschiede festgestellt werden: das verwendete Material ist nicht mehr dasselbe. Creative verwendet hier einen Kunststoff, der sich recht hochwertig anfühlt und das Headset qualitativ etwas hervorhebt. Klar ist, dass in dieser Preiskategorie nicht mit einer verstärkten Aluminiumlösung am Tragebügel zu rechnen ist. Das Blaze verwendet hauptsächlich Kunststoff. Ebenfalls neu ist das Logo, das auf der Außenseite der Ohrmuscheln zum Einsatz kommt. Da kein Fatal1ty im Namen steckt ist hier folglich auch nicht mehr das bekannte Logo zu sehen, sondern ein rotes „SB“ (Sound Blaster), welches durch seine Form auch etwas an eine Maske erinnert.

    Die Polsterung scheint identisch zu dem des Vorgängers zu sein. Das bedeutet, dass an den Ohrmuscheln und dem Bügel ein angenehmes und weiches Polster vorhanden ist, das für einen bequemen Sitz sorgt. Allerdings kann aufgrund der Größe der Ohrmuscheln für Spielern mit großen Ohren das Headset nicht bequem sitzen, bzw. zu klein sein.
    Als Schnittstelle kommt der 3,5 mm-Klinkenstecker zum Einsatz. Jeweils einer für Kopfhörer, bzw. Mikrofon. Dabei fällt auf, dass die Befestigungen am Headset und der Fernbedienung im Vergleich zum Vorgänger etwas flexibler gestaltet worden sind. Damit wurde ein Schwachpunkt des Vorgängers ausgemerzt.

    Die Fernbedienung bietet die Möglichkeit über einen Schiebeschalter das abnehmbare Mikrofon an-, bzw. auszuschalten. Über ein kleines Rädchen an der Seite kann zudem noch die Lautstärke reguliert werden. Außerdem lässt sich die Fernbedienung wieder anstecken, was zwar ein kleines, aber cooles Feature ist.

    Im Folgenden die technischen Daten:

    • 40 mm FullSpectrum Treiber
    • Frequenzumfang (Headset): 20 Hz ~ 20 kHz
    • Abnehmbares Mikrofon mit Geräuschunterdrückung
    • Frequenzumfang (Mikrofon): 100 Hz ~ 18 kHz
    • Empfindlichkeit (Mikrofon): -40 dBV/Pa
    • Schnittstelle: 3,5 mm

    DAS Headset für Einsteiger – Der Sound

    Das Blaze braucht weder Software noch sonst irgendeinen Treiber: einfach Anschließen und Aufsetzen. Die Klangqualität ist, wie schon beim Vorgänger auch, super und klar. Mittels Sound-Manager des Betriebssystems kann der Sound noch individualisiert werden, wenn dies gewünscht ist. Aber auch das Mikrofon ist wirklich gut und man wird klar und deutlich in diversen Kommunikationsprogrammen verstanden. Die Lautstärke lässt sich ebenfalls sehen oder besser: hören. Denn das Blaze kann gut aufgedreht werden und mit den entsprechenden Equalizer-Einstellungen kann noch etwas aus dem Headset gekitzelt werden.

    Fazit

    Hat Creative mit dem Blaze das Fatal1ty wiederbelebt? Ich würde sagen: Ja! Aber nicht nur das: Creative hat an einigen Stellen Verbesserungen eingebaut, die beim Fatal1ty Probleme machten. Zu nennen sind da die Befestigungen der Kabel am Headset und der Fernbedienung oder dem etwas besseren Schieberegler für die Steuerung des Mikrofons. Auf den ersten Blick und das erste Hören macht das Blaze einen Top-Eindruck für ein Einsteiger-Headset. Ob es auch so lange überleben kann wie sein Vorgänger wird die Zeit zeigen, denn in unserem Testlabor befindet sich davon noch eines.

    Mit dem Blaze hat Creative nun einen neuen Evergreen im Portfolio und kann damit Einsteiger gut abholen. Für knapp 30 € erhält hier der Käufer ein leistungsstarkes Einsteiger-Headset, das nur wärmstens empfohlen werden kann.

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    Gustav Knaub

    Film- und Computerspielbegeisterter, der mit MediaField anfing und damit nun hier im Bereich für Spiele- und Filmtrailer gelandet ist.