ELEGOO Neptune 4 – Test/Review

    Design und Verarbeitung:

    Nachfolgend werfen wir einen Blick auf die einzelnen Elemente des ELEGOO Neptune 4. Dabei folgen wir der Art und Weise, wie der Drucker zerlegt geliefert wird.

    Das Portal:

    Vormontiert geliefert umfasst das Portal die vollständige x- und z-Achse des Druckers, auch der Extruder ist bereits montiert. Bewegt wird die z-Achse über zwei Trapezgewindespindeln mit jeweils einem eigenen Schrittmotor. Die Spindel werden über einen Zahnriemen synchronisiert. Gelagert wird die x-Achse mittels profilierter Rollen an den senkrechten Rahmenelementen. Bewegt wird die x-Achse über einen Zahnriemen, der an der rechten Seite nachgespannt werden kann. Der Extruder wird ebenfalls mit profilierten Rollen gelagert, zwei oberhalb, zwei unterhalb. Die beiden senkrechten Aluminiumprofile werden oben von einem Kunststoffelement verbunden. In dieses ist eine Beleuchtung integriert.

    Die Basis:

    Wie bei Druckern dieser Bauweise üblich, umfasst die Basis des Druckers die Steuerungselektronik samt Netzteil und die y-Achse mit magnetischem Heizbett. Als stabiler Unterbau dienen hierzu zwei Aluminiumnutprofile, die durch ein Querprofil und die Elektronikboxen verbunden sind. Dicke Standfüße sorgen für einen gewissen Freiraum, damit die unterhalb positionierten Lüfter die Steuerungselektronik und das Netzteil kühlen können. An der Vorderseite der Basis finden sich der Anschluss für das Display, ein microSD-Slot sowie ein USB-A- und USB-C-Anschluss, der RJ45-Anschluss für die Netzwerkeinbindung befindet sich an der rechten Seite. Das Netzkabel wird hinten an der linken Seite angeschlossen, hier ist auch der Ein-/Ausschalter positioniert.
    Der Antrieb der y-Achse erfolgt über einen Zahnriemen mittels Schrittmotor. Die Riemenspannung lässt sich auch hier von Hand nachstellen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Lagerung und Ausrichtung des Bettes nachzustellen. Die Kabel zwischen Heizbett und Elektronik sind mit einem Nylonmantel versehen, ebenso wie alle anderen Kabelstränge des Druckers.

    Die Extruder-Einheit:

    Der Elegoo Neptune 4 verfügt über einen Direct-Drive-Extruder, der bereits an der x-Achse vormontiert ist. Zusätzlich ist in die Extrudereinheit eine LED-Beleuchtung sowie eine zweiseitige Objekt-Kühlung integriert. Der Sensor für die Druckbettkalibrierung befindet sich an der Rückseite.

    Display und Elektronik:

    Das Display des Druckers wird mit einem Spiralkabel angebunden und magnetisch am Drucker befestigt. So kann man es beispielsweise auch aus einer Einhausung nach außen legen. Eine Besonderheit ist die zusätzliche Lüftereinheit mit vier Lüftern, die an der x-Achse montiert wird. Diese sorgt für einen großflächigen Luftstrom über die gesamte Breite der Druckplatte.

    In der vorderen Elektronikbox des Druckers befindet sich die Steuerungsplatine. Diese fällt insgesamt kompakt aus und verfügt über fest verlötete Schrittmotortreiber. Alle Steckverbindungen sind mit Heißkleber gesichert. Kabel, die an Schraubklemmen angeschlossen sind, verfügen alle über Aderendhülsen.

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    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich bin hier eigentlich in allen Bereich aktiv. Mit einem Schwerpunkt auf Hardware.