Yu-Gi-Oh! Massiv – Manga Review

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Yu-Gi-Oh!, ein Name und Marke an der niemand vorbeikommt. Sei es als Sammler, Nerd oder Elternteil. Der Anime schaffte es 2003 erstmalig auf RTL 2 ins deutsche Fernsehen und mit ihm auch der Hype um die Sammelkarten. Die auch sogenannten Tradingcards bauen auf ein ähnliches Spielprinzip auf wie Magic: The Gathering. Monster greifen die Lebenspunkte des Gegners an, welcher sich mit anderen Monstern, Fallen und Zauber verteidigt. Während das Kartenspiel auf dem Pausenhof noch friedlich verläuft, geht es im Anime und Manga um einiges mehr. Hier stehen meist Leben und Seelen auf dem Spiel!

Yu-Gi-Oh! Massiv Beschreibung

Neben dem Anime wurde auch die Manga Version kapitelweise im Jahr 2002 in der BANZAI! veröffentlicht. Dieser blieb jedoch eher unentdeckt, da sich die meisten nur auf das Nachmittagsprogramm und die Karten konzentrierten. Schließlich erzählt der Manga auch eine etwas andere Geschichte. Die Karten stehen nicht sofort im Mittelpunkt, denn hier finden auch andere Brett- und abenteuerliche Spiele Einzug in die Handlung. Die Widersacher sind meist Tyrannen oder Schurken, die an Yugis (die Hauptfigur) Millenniumskette interessiert sind, welche eine von sieben ägyptischen Artefakten ist.

Carlsen veröffentlichte die Reihe nach dem Auszug aus dem BANZAI! unter dem Namen „Best Of BANZAI!“ als Stand-alone Manga. Insgesamt 38 Ausgaben wurden zwischen 2002 bis kurz nach 2005 vermarktet. In den Yu-Gi-Oh! Massiv Bänden sind jeweils 3 Bände der Reihe enthalten. Bei der Anzahl an Ausgaben müssten es 12,6 Massiv Bände sein. Wir können davon ausgehen, dass wir auf mindestens 13 Bände kommen. Dieses Buch ist mittlerweile eines von vielen, welches der Verlag als Sammelband herausbringt.

Yu-Gi-Oh! Massiv Buchrücken

Yu-Gi-Oh! Geschichte

Yugi Muto hat vor 8 Jahren ein Puzzle von seinem Großvater geschenkt bekommen, welches er und seine Vorbesitzer bis heute nicht lösen konnten. In seiner Schule wird er schwer gemobbt und erpresst. In jenem schicksalhaften Abend löst er zu seiner eigenen Verwunderung das Rätsel und erschafft die Millenniumkette.

Eigentlich versprach die Schachtel des Puzzles beim Lösen dem Besitzer einen Wunsch zu erfüllen. Jedoch nimmt ein Geist eines alten Pharaos Besitz von ihm, ohne das er Kenntnis darüber nimmt. Dieser kommt immer dann zum Vorschein, wenn er oder seine neugewonnen Freunde in Gefahr schweben.

Der andere und selbstbewusstere Yugi fordert die Schurken zu einem Spiel der Finsternis heraus. Die moralische Schwäche oder Mordlust wird den Gegnern zum Verhängnis. Nach dem Spiel kann sich Yugi an nichts erinnern.

Fortan ist die andere Seite von ihm immer ein Teil von ihm und richtet über das Böse in der Welt. Die Spiele der Finsternis sind dabei abwechslungsreich wie fürchterlich die Konsequenzen, die folgen.