Bau-Simulator Spaceport Expansion – DLC-Test

    (Bildquelle: Astragon)

    Seit seinem Release wird der Bau-Simulator beständig mit neuen Updates versorgt, so konnten wir bereits einen Flughafen errichten und uns über viele neue Baufahrzeuge freuen. Mit der Spaceport Expansion erhält der Bau-Simulator nun sein bislang größtes Update und wird um eine neue Kampagnenkarte ergänzt.

    Vielen Dank an Astragon für die Bereitstellung des DLCs und des Hauptspiels.

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    Auf nach Südamerika:

    Eine gänzlich neue Kampagnenkarte führt uns auf eine tropische Halbinsel in Südamerika. Hier möchte ein Unternehmen einen neuen Weltraumbahnhof errichten, doch das eigentlich beauftragte Unternehmen ist kurzfristig abgesprungen. Hier sollen wir einspringen und den Auftrag übernehmen. Der DLC verspricht die komplexesten Bauaufträge in der bisherigen Geschichte der Spielreihe, mit einer zusätzlichen Spielzeit von mehr als 40 Stunden.

    Neuer Ort, neue Aufträge:

    Nachdem wir den Ort des Geschehens erreicht haben, stellt uns unsere Auftraggeberin zunächst das Projekt vor und erläutert uns, wie wichtig es ist, dass wir schnell Fortschritte erzielen. Insgesamt warten zwei Kampagnen auf uns. Die Kampagne „Wissenschaft und Technologie“ dreht sich um den Neubau eines Forschungszentrums mit der zugehörigen Zufahrtsstraße und einem großen Geodom, einer Kuppel, unter der Lebensumstände im All simuliert werden können. In „Wirtschaft und Technik“ geht es um den Weltraumbahnhof an sich, wir bauen die Montagehalle (Vehicle Assembly Building, kurz VAB) für die Raketen, einen Aussichtspunkt zum Beobachten der Starts und auch das Kontrollzentrum sollen wir errichten. Daneben finden wir noch einige kleinere Nebenaufträge, wie zum Beispiel das Neuanlegen einer Straße oder den Bau einer Lagerhalle. Mit zunehmendem Kampagnen-Fortschritt kommen weitere Nebenaufträge hinzu, sodass hier mehr als zehn Aufgaben auf uns warten. Das große Finale besteht jedoch darin, schließlich auch die Startrampe zu errichten.

    Damit wir auch an die notwendigen Materialien und Fahrzeuge kommen, finden wir auf der Insel einen Hafen mit Fahrzeughandel, Sägewerk, Stahlwerk sowie einer Fertigwandfabrik, auch einen Baustoffhandel finden wir vor Ort. Natürlich darf unsere eigene Firmenzentrale auch nicht fehlen.

    Es wartet viel Arbeit auf uns:

    Wie komplex der Bau des Weltraumbahnhofs ist, bemerken wir, wenn wir mit dem VAB starten. Bis das Gebäude fertig ist, müssen wir ein paar dutzend Arbeitsschritte erledigen. Schon allein die Vorbereitungen für das Fundament beschäftigen einen für längere Zeit, da einiges ausgeschachtet werden muss und auch viele Materialien zur Baustelle zu befördern sind. Auch die Montageschritte sind durchaus aufwändig, denn hier müssen wir beispielsweise mit dem Turmdrehkran große Stahlsegmente an die richtigen Stellen bugsieren. Ein schönes Detail ist, dass wir unser Bauwerk auch von innen vollständig begehen können.

    Doch auch, wenn das erste Bauwerk schon eine Großbaustelle war, die Arbeit reißt nicht ab. Denn es geht mit großen Aufträgen weiter. Der Bau der Zuschauerplattform für die Raketenstarts erscheint da schon fast als Pause, denn dieses Mal ist unsere Baustelle etwas überschaubarer, aber auch nur etwas.

    Eine richtige Großbaustelle ist schließlich wieder das Kontrollzentrum. Hier warten auch wieder dutzende Arbeitsschritte, von der Baugrube, über Tiefenbohrungen und Ortbeton, bis hin zu großen Segmenten auf uns.

    Doch wer dachte, die Baugrube des VAB wäre groß, beim Forschungszentrum wird man eines anderen belehrt. Hier geht es nun richtig in die Tiefe und wir müssen zunächst ein großzügiges Kellergeschoss errichten. Doch danach bauen wir nicht nur die Obergeschosse, auch ein Radioteleskop gilt es zu errichten.

    Auch beim Geodom wartet eine ähnlich großzügige Baugrube darauf, von uns ausgehoben zu werden. Es ist schwierig zu sagen, welches Bauvorhaben das größte ist, doch das Geodom ist ganz weit vorne dabei.

    Finale Bauarbeiten:

    Erst wenn wir die Kampagnen-Abschnitte „Wirtschaft und Technologie“ sowie „Wissenschaft und Technik“ mit den jeweils drei großen Bauaufträgen abgeschlossen haben, geht es an den Aufbau der Startrampe. Auch dieses Bauvorhaben ist aufgeteilt und es gilt hier zwei große Bauabschnitte zu bewältigen. Zunächst bauen wir die Gründung des Startplatzes mit dem Flame Diverter (Graben zum Ableiten der heißen Gase). Danach geht es an den eigentlichen Starttum. Ganz in SpaceX-Manier müssen wir zum Ende hin mit einem Mobilkran noch die Zweitstufe samt Nutzlast auf der Rakete montieren.

    Lift off:

    Zum krönenden Abschluss wartet schließlich der Raketenstart auf uns. Hierzu fahren wir zu dem vom uns gebauten Aussichtspunkt und können nun den Start live miterleben.

    Fazit:

    Mit der Spaceport Expansion wird der Bau-Simulator um eine sehr ausführliche Kampagne erweitert. Zeitlich gesehen wird das Spiel dabei im Rahmen eines Vollpreistitels mit Inhalten ergänzt, denn die von Astragon geschätzten vierzig Stunden Spielzeit werden vermutlich nicht ausreichen, um alle Aufträge vollständig durchzuspielen. Wenn auch das gesamte Startgelände etwas kompakter dimensioniert ist, wie es in der Realität der Fall wäre, so passen doch die Gebäude in Gestaltung und Art sehr gut, zu einem echten Weltraumbahnhof. Bei all unseren Aufträgen gibt es eigentlich kein Baufahrzeug, dass wir nicht benötigen, sodass wir uns voll und ganz austoben können. Dazu bekommen wir mit dem tropischen Südamerika ein gänzlich neues Setting, dass in der Landschaftsgestaltung, aber auch in den Hintergrundgeräuschen sehr gut umgesetzt wird.

    Der DLC von Bau-Simulator Spaceport Expansion wurde Game2Gether für den Test zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Publishers oder Entwicklers auf den Testbericht hat nicht stattgefunden.

    Alexander Schaaf
    Seit der Jugend bin ich von PC-Hardware begeistert und habe Systeme in den verschiedensten Hardware-Generationen gebaut. Mit der Zeit kamen dann auch Videokonsolen dazu. Ich bin hier eigentlich in allen Bereich aktiv. Mit einem Schwerpunkt auf Hardware.