Helldivers 2: Sieg für die Community und Bug-Experte meldet sich zu Wort

Helldivers 2: Alle Fakten zur PSN-Kontroverse

Die jüngste „Major Order“ war ein voller Erfolg für die Helldivers-2-Community. Doch diese fand nicht ingame statt, sondern an den Fronten auf Steam und Social Media. Doch was ist genau geschehen? Eine Zusammenfassung der letzten Ereignisse.

PSN-Pflicht für Helldivers 2

Alles begann mit einer Ankündigung seitens Sonys und Publisher PlayStation PC LLC, dass PC-Spieler künftig eine verpflichtende Verknüpfung ihres Hellsdivers Kontos mit dem Playstation Network vornehmen müssten. Was zunächst nicht weiter problematisch klingt, schließlich sind solche Account-Verknüpfungen kein Einzelfall, stieß der Community jedoch gleich aus mehreren Gründen negativ auf.

Zunächst sollte die PSN-Pflicht rund drei Monate nach Release des erfolgreichen Shooters eingeführt werden – wenn auch auf der Store-Page zum Release angekündigt. Das größte Problem bestand jedoch darin, dass Helldivers 2 in Regionen verkauft wurde, in denen es keinen Zugang zum PlayStation-Network gab. Spieler in diesen Regionen würden also vom Spiel ausgeschlossen werden.

Da viele das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits länger als zwei Stunden gespielt hatten, kam zunächst auch eine Rückgabe via Steam nicht in Frage. Was folgte war, neben einem Aufschrei auf den sozialen Netzwerken, ein massives Review-Bombing. Binnen drei Tage nach der Ankündigung hatte Helldivers mehr als 200000 negative Bewertungen kassiert und wurde damit auf Steam als „größtenteils negativ“ gelistet.

Kurz nach der Ankündigung der PSN-Pflicht gingen die Bewertungen von Helldivers 2 in den Keller

Die Entwickler und Community Manager der Arrowhead Game Studios versuchten vergeblich die Spielerschaft zu beschwichtigen und betonten mehrfach, dass man sich in Gesprächen mit Sony befinde, um eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Valve und Sony reagieren

Im Zuge dieses Shitstorms reagierte auch Steam Betreiber Valve, hob die Rückgabe-Richtlinien für Helldivers 2 auf und ermöglichte auch Langzeitspielern eine Rückgabe des Shooters.

Auch Sony reagierte und zog am 6. Mai die PSN-Pflicht für Helldivers zurück. Ob es letztendlich an der lauten Stimme der Community lag oder ob Sony aus Angst vor finanziellen Einbußen einen Rückzieher machte, ist nicht klar – so oder so ist das ein Sieg für die Helldivers-2-Community.


Derzeit entwerfen sogar mehrere Fans Cape-Designs mit den Balken der negativen Steam Bewertungen. Diese könnten sogar tatsächlich ihren Weg ins Spiel finden. Die Entwickler überlegen sich derzeit einen passenden Namen.


Die Siegeseuphorie schlägt sich auch in den Steam-Bewertungen nieder, die sich seit dieser Entscheidung wieder in den positiven Bereich bewegen. Sony hat das Thema „PSN-Pflicht“ für seine anderen Titel jedoch nicht aufgegeben und seine Lehren daraus gezogen. Für kommende Titel, wie den PC-Port von Ghost of Tsushima, wird die Verknüpfung für den Multiplayer-Modus von Anfang an verpflichtend sein.

Experte wirft Blick auf Helldivers

Zum Abschluss dieser Kontroverse haben wir noch ein kleines Schmankerl entdeckt. Im Rahmen ihrer Reihe „Experts React“ haben das Team von Gamology einen waschechten Experten im Kampf gegen riesige Insekten für Helldivers für die Kamera gesetzt. Es handelt sich um niemand geringeren als Casper van Dien a.k.a Johnny Rico aus der Starship Troopers Filmreihe.

Van Dien reagiert hier auf verschiedene Szenen aus dem Spiel, zieht Vergleiche zu Starship Troopers und verrät einige Behind-The-Scenes-Infos. Im Rahmen des Videos beantwortet er außerdem mehrere Fragen, etwa was er von einem Auftritt im Spiel halten würde oder ob seine Roughnecks es mit den Helldivern aufnehmen könnten.

Neugierig was Johnny Rico von den Helldivern hält? Hier könnt Ihr euch das gesamte Video anschauen:

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