Step Up: Miami Heat – Revolution tanzen! [Special zum Film]

Dieser Sommer wird revolutionär! Mit STEP UP: MIAMI HEAT (Kinostart: 30. August 2012) kommen atemberaubende Flashmobs auf die Kinoleinwand, die nicht nur cool sind, sondern auch etwas verändern wollen. Wirkungsvoll, friedlich, außergewöhnlich – das sind die Merkmale der Protestbewegungen, die wir euch zum Kinostart der Tanzrevolution STEP UP: MIAMI HEAT vorstellen.

Revolution der Liebe

Die Hippiebewegung der 1960er-Jahre hat es vorgemacht: Man kann sich auch ohne Gewalt gegen bestehende Verhältnisse auflehnen! Damals demonstrierten junge Erwachsene gegen den Vietnamkrieg und für die freie Liebe – und schockten damit nicht nur ihre Eltern. Ein Paradebeispiel ihrer Friedensdemonstrationen war das berühmt-berüchtigte Woodstock-Festival im Bundesstaat New York. Mit über 400.000 Teilnehmern genossen die Hippies in friedlichem Beisammensein drei Tage lang Musik und Liebe. Auch der legendäre Beatle John Lennon zeigte mit dem „Bed-In“ wie Flitterwochen aussehen können. Mit seiner frisch-angetrauten Gattin Yoko Ono verschanzte er sich in einem Hotelzimmer in Amsterdam – ihr Motto: Make Love, Not War! Die mediale Aufmerksamkeit war gigantisch und die Jungvermählten konnten ihre Peace-Message in die ganze Welt tragen.

Gewaltlos besetzen

Hierzulande sorgte die Occupy-Bewegung in den letzten Monaten für Aufruhr. Ursprünglich in den USA als „Occupy Wallstreet“ gestartet, verbreitete sich die Organisation in kürzester Zeit rund um den Erdball. „Occupy Germany“ – also „Besetzt Deutschland“ heißt die Organisation, die ohne Hierarchien und Anführer aufgebaut ist. Das Ziel? Die Gesellschaft über die grundlegenden Probleme in Politik und Wirtschaft zu informieren. Deutschlandweit setzten friedliche Proteste in vielen Städten wie Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg ein und fielen dort auf fruchtbaren Boden: Zahlreiche Bürger wurden angeregt mitzudenken, zu diskutieren und fühlten sich in ihrem politischen Bewusstsein gestärkt.

Performance als Protest

STEP UP: MIAMI HEAT zeigt wie es geht: Crew organisieren, Einsatz planen, Flashmobs tanzen – und fertig ist der Tanzprotest! Die Jungs und Mädels aus dem heißen Miami demonstrieren gegen den Bau einer Luxusimmobilie, die zahlreiche Einwohner vertreiben würde. Durch ihre faszinierenden Flashmobs an ungewöhnlichen und überraschenden Orten lenken sie das Bewusstsein der Bevölkerung auf den Missstand und mobilisieren sie für ihr Anliegen, das Wohnviertel zu retten. Ob das wohl klappt? Die Leadtänzer Sean (Ryan Guzman) und Emily (Kathryn McCormick) tanzen jedenfalls was das Zeug hält, um ihr Ziel zu erreichen…

Mut zum Aufstand beweisen, gewaltlos seine Meinung kundtun und Ziele erreichen. Wie die Hippies und die Occupy-Bewegung es vormachten: Revolution kann friedlich und erfolgreich sein. In STEP UP: MIAMI HEAT beweist die Flashmob-Crew um Sean und Emily ab dem 30. August 2012, wie das tanzend geht.

[PM | Feature | Bilder: © 2012 Constantin Film Verleih GmbH]
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Ich selbst war schon vor einigen Jahren leidenschaftlicher Redakteur für diverse Gaming-Magazine gewesen, mein Weg hat mich dann letztendlich doch zu Game2Gether geführt und das war auch gut so. Der Zeit verschuldet kümmere ich mich aktuell jedoch "nur" um unseren Promi-Talk und oder diverse Tests, auch unser vorübergehend erschienenes Online-Magazin wurde von mir betreut und gepflegt!