Kaya Yanar im Interview – zum Kino-Film „Agent Ranjid rettet die Welt“

Im Laufe seiner Karriere wurde Kaya Yanar nicht nur mit jeder Menge Preisen ausgezeichnet, sondern konnte den Sprachgebrauch der Deutschen auch entscheidend prägen. Bei all dem Erfolg schien es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis man ihn und seine Figuren in einem eigenen Kinofilm sehen würde und nun ist es endlich soweit. Am 18. Oktober schickt sich Kaya Yanar in Agent Ranjid rettet die Welt an, das deutsche Kinopublikum zum Lachen zu bringen.

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Im Interview zum Film erzählt der sympathische Comedian mehr über sein Agenten-Abenteur und verrät aufschlussreiche Details zum tollpatschigen Helden Ranjid.

Was kann der Zuschauer von Agent Ranjid rettet die Welt erwarten?

Kaya Yanar: Das ist richtig schöner Klamauk mit Slapstick, Explosionen und Action. Also Familienunterhaltung in bester Tradition von Die nackte Kanone. Ich bin mir sicher, dass gerade Kinder total darauf abfahren, weil wir eben nicht eine von diesen herkömmlichen Beziehungsquatsch-Komödien gedreht haben.

Neben dem indischen Titelhelden Ranjid hat auch der türkische Türsteher Hakan eine große Rolle. Sind die beiden generell Ihre Lieblingsfiguren?

Kaya Yanar: Mir sind immer die Figuren am liebsten, die beim Publikum am besten ankommen. Ranjid ist ganz klar die Nummer eins und Hakan die Nummer zwei. Mich als Ranjid mit seinen überzogenen Indien-Klischees wie ein Wahnsinniger austoben zu dürfen, amüsiert offenbar nicht nur mich.

Was sollte man über Ranjid wissen?

Kaya Yanar: Er kam vor 20 Jahren nach Deutschland und sucht seitdem einen Job. Er ist halt nicht qualifiziert, eher ein bisschen doof, aber sehr liebenswert. Und sein Dialekt ist einfach nur sensationell. Akzente finde ich per se lustig.

Dabei sprechen Sie im Privatleben aktzentfrei.

Kaya Yanar: Aber ich bin mit Eltern aufgewachsen, die einen starken Akzent haben, wenn sie Deutsch sprechen. Als Kind war es für mich völlig normal, die deutsche Sprache in einer nicht perfekten Art zu hören. Deshalb fühle ich mich noch heute an mein Elternhaus erinnert, wenn ich irgendwo einen Akzent höre. Ich habe schon früh angefangen, das liebevoll nachzuäffen. Und der Deutsche freut sich, wenn seine perfekte, komplizierte und anstrengende Sprache ab und zu mal gebrochen wird.

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Ich selbst war schon vor einigen Jahren leidenschaftlicher Redakteur für diverse Gaming-Magazine gewesen, mein Weg hat mich dann letztendlich doch zu Game2Gether geführt und das war auch gut so. Der Zeit verschuldet kümmere ich mich aktuell jedoch "nur" um unseren Promi-Talk und oder diverse Tests, auch unser vorübergehend erschienenes Online-Magazin wurde von mir betreut und gepflegt!