Doctor Strange: Der Eid – Comic Review

„Kurz nachdem Dr. Strange in den Besitz eines Wunderheilmittels gelangt, wird er Opfer eines Mordanschlags. Mit seinem Gehilfen Wong und der Night Nurse jagt Strange den Killer und trifft auf dämonische Bestien und einen Schatten aus seiner eigenen Vergangenheit. Der zwingt ihn, sich zwischen seinem Herzen und seinem Eid als Arzt zu entscheiden…“

Autor: Brian K. Vaughan
Zeichner und Tusche: Marcos Martín und Álvaro López
Farben: Javier Rodriguez

Danke an Panini für die Bereitstellung des Comics.

Story: 4/5
Zeichnung: 4/5
Farbe: 4/5
Preis: 14,99€
Bereits erschienen
Auf 222 Exemplare limitiertes Hardcover erhältlich für 25,00€

Story

Als Steven Strange und Wong von einer langen Reise nach Hause kamen, bricht Wong zusammen. Lange Zeit konnte Wong dem obersten Zauberer Strange verschweigen, dass er an Krebs leidet. Strange will dies nicht hinnehmen und tut alles in seiner macht, um den Tod seines Dieners und Freundes zu verhindern. Er reißt zwischen die Welten und stößt dabei auf einen Trank, der offenbar jede Krankheit unserer Welt heilen kann. Als Arzt hat er einen Eid abgelegt jeden Menschen zu helfen, doch Wong bleibt wenig Zeit. Bekommt sein Diener den Trank oder wartet er darauf, den Trank zu vermehren um jeden Menschen zu helfen, aber dafür seinen Diener und Freund zu verlieren.

Fazit

Die Geschichte zu „Stephen Strange: Der Eid“ ist eine interessante Darstellung über den obersten Zauberer und seine Beziehungen zwischen seinem Freund Wong und der Superhelden-Ärztin Night Nurse. Sehr spannend ist der Aspekt, was man tun könnte mit einem so mächtigen Heilmittel und welche Folgen er für die Menschen in seiner Umgebung und für einen selbst haben könnte. Gegenspieler wie Brigand haben einen starken Einfluss auf die Geschichte rund um das Elixier. In diesem Comic geht es wiederum weniger blutig zu und ist nicht annähernd so düster, wie seine Kollegen aus den New Yorker Stadtteilen. Hier haben Brian K. Vaughan, Marcos Martín, Álvaro López und Javier Rodriguez ganze Arbeit geleistet und einen sehr anspruchsvollen Comic zu Stephen Vincent Strange zu schreiben, welcher mitreißend ist und einen selbst zum überlegen anreizt, was man wohl in der Lage des obersten Zauberers tun würde. Jedoch kann es bei einigen Dialogen zu Leseschwierigkeiten kommen, da viele Fremdwörter und Latein verwendet wurde.