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Need for Speed [PC] – Test / Review

 
 
Zusammenfassung
 

Spielname:
 
Publisher:
 
Developer:
 
Plattform:
 
Genre:
 
Altersfreigabe:
 
Release:
 
Gameplay
90%


 
Story
70%


 
Sound
87%


 
Grafik
93%


 
Spielzeit
85%


 
Multiplayer
88%


 
Total
85%


 
Total Score
85%


User Rating
no ratings yet

 

Positives


+ Tolle Grafik
+ Realistischer Sound
+ Gute Drift-Steuerung
+ Viele Tuning-Möglichkeiten
+ Geiler Soundtrack
+ Gute PC-Umsetzung
+ offene Spielwelt

Negatives


- Zuviel nervige Anrufe
- Nur in der Nacht
- Zu leichte KI
- Schadenmodell naja...
- Kein direkter Offline-Modus


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Posted 4. April 2016 by

Gute viereinhalb Monate nach der Veröffentlichung vom neusten Ableger der Need for Speed Serie auf der X1 und PS4, dürfen endlich auch die PC Spieler den Asphalt glühen lassen. Game2Gether hat sich hierfür einen heißen Flitzer geschnappt und ist etliche Stunden durch die Straßen von Ventura Bay gedüst. Ob sich eine Anschaffung des neuen Titels auch wirklich lohnt oder nicht, könnt ihr wie immer in unserer Review unterhalb nachlesen. Wir wünschen viel Spaß hierbei.

Heiße Schlitten, nasse Straßen, Lichteffekte en masse und laute Motoren – was will man mehr? Genau das hat man sich wohl auch im Hause EA in den letzten Jahren gedacht. Da die Vorgänger nicht allzu gut davongekommen sind, musste natürlich etwas verändert werden. Und so kam es dann auch, und zwar mit dem „neuen“ Need for Speed (2016-PC). Mit dem mittlerweile veröffentlichten Spiel möchte man an frühere Erfolge anknüpfen, dementsprechend hat man probiert, das Underground Feeling von 2003 wiederherzustellen.

Rückkehr zum alten Glanz?

Nach einer kurzen Pause seitens EA Games, ist endlich wieder ein neues Need for Speed erschienen und präsentiert sich von einer lange vermissten Seite, dem Undergroundracing. Wir fahren also abends oder nachts unsere Rennen, diese sind mit über 80 Events schon recht üppig ausgefallen. Ob driften, sprinten, Outlaws oder Zeitfahren ist so ziemlich alles vertreten, was man sich nur wünschen kann. Auch kann es mal vorkommen, dass sich die Polizei einschaltet, allerdings muss man hier leider anmerken, wirklich bemerken tut man sie nicht, denn man ist schneller von der Polizei wieder weg, als man gucken kann.

Schickes Open-World Spiel, welches vom Gebiet her aber recht klein gehalten ist, man sollte hier keine extrem große Karte erwarten. Interaktives Spielgeschehen, so werden wir auch gerne während eines Rennens angerufen und zu neuen Events eingeladen, oder werden beglückwünscht. Leider muss man früher oder später diese Anrufe annehmen.

Vom Fahrgefühl her, spielt sich der neuste Ableger wie früher, es fühlt sich schnell und gut an, zumindest, wenn man eine gewisse Geschwindigkeit erreicht hat. Im unteren Tempobereich kann es durchaus ein wenig zu langsam erscheinen. Aber Need for Speed ist ein Arcaderenner durch und durch, und dies merkt man auch, doch ehrlich gesagt ist dies nicht schlimm, denn es macht sehr viel Spaß.

Story! Ehm, okay welche Story eigentlich?

Starten wir direkt mit einer kleinen aber guten Einleitung über das, was derzeit geschieht. Hier trifft man ebenfalls das erste Mal auf seine Gefährten, die einen das ganze Spiel über zur Seite stehen werden. Diese trifft man immer wieder an z.B. in der Garage, in einem Diner oder sogar in einem Club, wo man erstmal eine schöne Party feiert. Konkret geht es aber natürlich nur ums Gewinnen und darum, die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Denn nur wenn wir gut und schnell genug sind, werden wir wahrgenommen, denn niemand will sich mit einem Anfänger abgeben, der denkt, er könnte etwas reißen.

Während der ersten Events die wir bestreiten, geht es mehr oder weniger nur darum, in die Szene zu kommen, neue Freunde kennenzulernen und natürlich Rennen zu absolvieren. Wenige Rennen und Dialoge später taucht man tiefer in die Materie und Geschichte ein. Die Rennen werden immer ausführlicher und dank der nervigen Anrufe, die gefühlt jede Minute eingehen, bleibt man immerhin auf dem neusten Stand, wer hat welche tollen Drifts hingelegt, oder wo findet euer nächstes Event statt. Doch wir wollen nicht zu viel über das große Finale verraten außer, dass man stets eine Pose in der Hinterhand haben sollte, für genau diesen einen Moment. Eventuell könnt ihr es bereits erraten, oder spielt die Storyline durch.

Tuning, Tuning und noch mehr Tuning:

Endlich wieder Tuning. Tuning war eine lange Zeit immer eine große Sache in Need for Speed, doch in den letzten Teilen der Serie, fehlte dies allerdings im Großen und Ganzen immer, jedenfalls so, wie es sich die Fans wünschten. Doch mit dem neuen Need for Speed ändert sich dies wieder. Mit jedem Level, welches man aufsteigt, schaltet man neue Tuningparts frei, sowohl optische als auch leistungsspezifische. Auch gibt es auf der Open-World Karte sogenannte „Free-Parts“, diese müssen wir lediglich finden und einsammeln.

Insgesamt stehen uns gut 50 Boliden zur Auswahl, doch aufgepasst, eure Garage verfügt lediglich über 5 Stellplätze, dies ist recht wenig, somit sollte man direkt im Vorfeld genaustens planen, welches Fahrzeug man kauft und für welchen Zweck man dieses einsetzen möchte. Denn man kann sein Bolide komplett auf Drift auslegen oder auf Grip oder eine gute Balance dazwischen einstellen.

Fernab von solch Feinheiten des Tunings, haben wir natürlich die Möglichkeit, nahezu jedes Teil an der Karosserie zu verändern, es gibt allerdings einige Fahrzeug, wo man nicht jedes Teil tauschen kann. Aber in 90% der Fälle haben wir freie Wahl bei unseren Umbaumaßnahmen. Komplette Bodykits, einzelne Front -und Heckschürzen, Seitenschweller, Auspuffanlage, Scheinwerfer oder Rückleuchten. Auch der Heckspoiler darf nicht fehlen, sowie eine große Auswahl an Felgen.

Performance und noch mehr Performance, dank dem Levelaufstieg, denn mit jedem Level welches ihr aufsteigt schaltet ihr neue Tuningparts frei, oder ihr begebt euch auf die Suche nach den Free-Parts, die irgendwo auf der Welt versteckt sind. Und ruck zuck wird aus eurem Serien M3 E46 eine Rennsemmel mit über 900 PS. Ja dies lieben wir an Need for Speed.

Grafik:

Schicker Auftritt, den der neue Need for Speed Ableger da hinlegt. Bisher ist uns kein Rennspiel untergekommen, welches so gut mit Effekten umgeht und diese geschickt einsetzt, um einzigartig auszusehen – Respekt. Die nächtliche Umgebung sorgt, dank Ampeln, Laternen und Regen für die extra Portion Augenschmaus. Hier wird die Nacht zum Tag gemacht, ja richtig gelesen, es finden alle Rennen am späten Abend bzw. in der Nacht statt. Ganz der typischen Underground Szene. Man hat nie das Gefühl beim Fahren, dass es zu viel des Guten ist, alles wirkt sehr stimmig und gut durchdacht. Man könnte allerdings fast von der Schönheit abgelenkt werden, denn die Fahrzeuge schauen sehr gut aus, und spiegeln alles wieder, was in der Umgebung zum Wiederspiegeln da ist.

Egal ob Porsche, BMW, Ferrari, Chevrolet, Nissan oder einer der vielen anderen Hersteller, so ziemlich alle Topmodelle sind mit an Bord und werden präsentiert. Alle sehen wirklich gut und ansprechend aus – als Autofan sieht man das tatsächlich sehr gerne mit an. Doch genau jener Punkt, der alles charaktereoptisch beeindruckend erscheinen lässt, ist einer unserer Kritikpunkte hierbei. Was spricht dagegen, tolle Rennen am Tag stattfinden zu lassen? Wenn das alleinige Argument hierbei die Anlehnung an einen früheren Titel ist, wäre das wirklich schade. Gerade tagsüber würden sich weitere tolle Dinge ergeben, beispielsweise eine Reflexion der Sonnenstrahlen oder Ähnliches. Unserer Meinung nach wurde hier durchaus Potenzial verschenkt. Doch kommen wir nun zu den Charakteren, welche bereits weiter oben angesprochen wurden. Erstmalig verwendet man echte Schauspieler, um alles noch optischer zu präsentieren. Keine Frage, diese sehen wirklich super aus und ohne diese Information würde man nicht darauf kommen, dass es echte Schauspieler sind – Hut ab dafür. Aber dank Produktplacement wird das Geld schon für die Schauspieler drin gewesen sein.

Sound:

Wroom Wroom, Autos röhren aus allen Rohren, wie sie es sollten, und es klingt sogar sehr realitätsnah. Hierfür hat man wirklich gute Samples kreiert, die perfekt zur jeweiligen Geschwindigkeit einsetzen. Ganz egal welches Modell, jedes unterscheidet sich vom anderen und jeder Motor hat eine andere Soundkulisse. Während der eine kräftiger klingt, ist der andere lauter oder der Auspuff ist mehrmals zu erkennen – einfach stimmig und getreu umgesetzt.

Besonderheiten der PC Version:

„Wir sind unglaublich stolz darauf, wie gut Need for Speed optisch wirkt – ein Eindruck, den viele von euch teilen. Und wir freuen uns darauf, euch das Spiel mit einer höheren Framerate zu präsentieren. Sehen heißt glauben. Deswegen hoffen wir, dass ihr genauso aufgeregt seid wie wir, wenn ihr Need for Speed mit unbegrenzter Framerate und in 4K-Auflösung seht und spielt.

Durch die zusätzliche Entwicklungszeit konnten wir die definitive NFS PC-Erfahrung erschaffen. Eins der heißesten Diskussionsthemen in unserer Community war die Einführung des manuellen Getriebes. Wir können heute bestätigen, dass dieses Feature zum Launch von Need for Speed für PC im Spiel enthalten sein wird.

Mit der Veröffentlichung der PC-Version wird es außerdem Unterstützung für verschiedene Lenkräder von Logitech, Thrustmaster und Fanatec geben. Wie die manuelle Schaltung ist dies eine Entscheidung, die rein auf Basis des Community-Feedbacks getroffen wurde. Wir setzen alles daran, euch die beste Need for Speed-Erfahrung zu liefern, und eure Rückmeldungen haben dabei eine große Rolle gespielt.

Need for Speed in der PC-Version wird gleich bei seinem Start alle Verbesserungen und Optimierungen enthalten, die wir bisher vorgenommen haben, einschließlich der Icons– und Legends-Updates. Das Showcase-Update wird laut aktueller Planung kurz nach dem Launch für PC erscheinen.“

Fazit:

Need for Speed 2016 (PC) ist dank der längeren Entwicklungszeit, durchaus ein gelungener Titel für einen Reboot. Sicherlich gibt es hier und da minimale Abstriche, aber welches Spiel ist heutzutage perfekt… Nun nach knapp 6 Stunden Spielspaß, kann ich nur sagen, ich freue mich auf die restlichen Storymissionen und auf die anderen Events. Da wird sicherlich noch einiges an Spielzeit dazu kommen. Ob man nun cruisen will oder Benzin im Blut hat, es ist für jeden das Richtige dabei. Ein großer Bonuspunkt geht an die Free-Parts, die auf der Karte versteckt sind, so ist man nicht nur auf Events fixiert. Auch wenn man einen Onlinezwang hat, um das Spiel zu starten, hat man immerhin die Möglichkeit, sobald man in der Garage ist, die Play Alone Funktion zu aktivieren, somit gibt es keine Störenfriede, während man Rennen fährt. Wir sind gespannt, was EA Games und Ghost Games in Zukunft noch veröffentlichen für Need for Speed 2016. Bist du ein Arcade Freund, dann können wir den neusten Ableger nur empfehlen. Für alle anderen gilt, eine nette Abwechslung muss doch auch mal sein.


Patrick Heinemann

 
Patrick Heinemann
Nun bin ich knapp zwei Jahre bei Game2Gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Doch nun hat sich mein Aufgabenspektrum erweitert und somit leite ich mit meinen Kollegen Christian und Kathrin das Projekt. Des Weiteren kümmere ich mich auch um PR-Angelegenheiten. Zukünftig werde ich noch die Hardware-Redaktion leiten. Hoffen wir auf ein schönes Jahr 2017. Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym "[DDoS]Dr. Radical oder eXilitY oder gerne mal auch als RaketenJohnny"


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