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Cooking Mama: Bon Appétit – Test / Review

 

 
Zusammenfassung
 

Spielname:
 
Publisher:
 
Developer:
 
Plattform:
 
Genre: ,
 
Altersfreigabe:
 
Release:
 
Gameplay
80%


 
Story
0%


 
Sound
65%


 
Grafik
70%


 
Spielzeit
73%


 
Multiplayer
69%


 
Total
73%


 
Total Score
61%


User Rating
no ratings yet

 

Positives


großer Spielumfang, intuitive Steuerung, verbesserte Grafik, abwechslungsreiche Minispiele

Negatives


wenig innovativ, teilweise frustrierende Aufgaben/Übersetzung


0
Posted 5. März 2015 by

Bon Appétit! Nein, Mama ist im fünften Teil der Cooking Mama-Reihe nicht etwa nach Frankreich gereist; nichtsdestotrotz schwingt sie – oder vielmehr wir – wie gewohnt den Kochlöffel,  um eine Vielzahl neuer Gerichte zu zaubern und unser Können in lustigen Minispielen auf die Probe zu stellen.
Ob Mama uns am Ende sogar die Goldmedaille überreicht und wir uns am altbekannten ‚Mama ist stolz auf dich‘ erfreuen dürfen, das erfahrt ihr in unserem Test:

Mama braucht deine Hilfe!

Ja, wie soll es auch anders sein: Mama braucht malwieder unsere Hilfe und das nicht nur in der Küche… Statt nur zu Kochtopf und Pfannenwender ruft sie nun unter anderem auch zu Nadel und Faden, Gartenschere und Schulbüchern! Denn Cooking Mama 5 hat eine ganze Menge Spielmodi spendiert bekommen.
Im Mittelpunkt steht natürlich nach wie vor das altbekannte und beliebte Kochen mit Mama, nebenbei könnt ihr Mama jedoch auch im Garten, Haushalt, beim Lernen und in ihrem eigenen Restaurant zur Seite stehen. Natürlich haben wir alle Modi für euch getestet:

Backe, backe Kuchen… mit Mama!

Anfangen wollen wir mit dem Herzstück des Games, dem klassischen Koch-Modus. Also packen wir unsere Küchenschürze aus und legen los, stets unter den wachsamen Augen von Mama, die den oberen Bildschirm unseres Handhelds bewohnt.
Zu Beginn stehen uns nur wenige Rezepte zur Verfügung, aber keine Angst, je mehr Gerichte wir erfolgreich auf den Tisch bringen, desto mehr der insgesamt 60 Rezepte vertraut uns Mama an. Wie immer gibt es – auch wenn man merkt, dass es sich um ein japanisches Spiel handelt – Gerichte aus aller Welt, vom einfachen Sandwich über Sushi bis hin zu richtiger Hausmannskost ist für jeden etwas dabei.

Wollen wir nun beispielsweise leckere Cracker mit selbstgemachter Erdnussbutter herstellen, können wir uns einfach blind auf das Rezept stürzen oder im Übungsmodus die einzelnen Schritte perfektionieren. Jedes Rezept ist in mehrere Arbeitsschritte aufgeteilt, die jeweils ein eigenes kleines Minispiel darstellen.
Bis zu dreizehn einzelne Schritte kann es geben und jeder wird einzeln von Mama bewertet, nämlich mit einer Gold-, Silber- oder Bronzemedaille. Am Ende gibt es dann eine Gesamtwertung. Bei dieser könnt ihr, wenn ihr außergewöhnlich schlecht abgeschnitten habt- und das passiert auch nur, wenn man absichtlich Mamas Anweisungen missachtet und ihr beispielsweise den Teig mit Schwung ins Gesicht werft, statt ihn liebevoll zu rühren – eine ‚besondere‘ Medaille verdienen.

Für Perfektionisten wird dieses System übrigens schnell zum Fluch und Mamas ‚Das kannst du auch besser‘ zur ultimativen Demütigung, denn um in der Gesamtwertung Gold zu erhalten, muss jedes einzelne Minispiel mit Gold abgeschlossen worden sein. Wenn es dann gerade der dreizehnte Schritt ist, an dem es hängt, darf man schon mal das Vorhergehende ein Dutzend Mal wiederholen, bis man die digitale Goldmedaille in seinen Händen halten kann.
Bis auf einige Aufgaben ist der Schwierigkeitsgrad aber doch eher niedrig (vor allem im Vergleich zu älteren Titeln der Reihe) und Mama vergibt auch schon mal Gold für ein alles andere als meisterhaft gerolltes Sushibällchen. Die wenigen schwierigen Aufgaben sind dann leider oft so schwer, dass sie, oft bedingt durch unverständliche Erklärungen oder unklare Steuerung, an unschaffbar grenzen.
Insgesamt ist der Spaßfaktor beim Kochen sehr groß, was zu einem beachtlichen Teil Mama und ihren ‚interessanten‘ Kochtechniken zu verdanken ist. Auch wenn die Anweisungen teilweise etwas kurios sind (was durchaus an der Übersetzung liegen könnte) und man lieber nicht hinterfragen sollte, warum genau man denn nun Gurken mit Hilfe eines Hobels auf einen weit entfernten Teller schleudert, machen die Minispiele immer wieder Spaß und sind überraschend abwechslungsreich. Bei Mama kommt eben nie Langeweile auf.
Im Dojo können dann bereits gemeisterte Rezepte aus dem normalen Kochmodus als Herausforderungen angenommen und unter Zeitdruck nachgekocht werden.

Vom Küchenhelfer zum Alleskönner

… oder vielleicht zu Mamas persönlichen Dienstmädchen? Mama braucht uns überall und immer. In einzelnen kleinen Minispielen kann man Mama in jeder Lebenslage behilflich sein -naja, genau genommen in vier verschiedenen Bereichen: Im Haushalt, bei der Ernte im Garten, in Mamas Restaurant und beim Lernen.
Hier erhält man in jedem Minispiel Punkte, die man dann immer und immer wieder überbieten kann – meist ist also Schnelligkeit gefragt. Die Anzahl an Spielen ist enorm und sie unterscheiden sich gerade genug voneinander, dass man jedes zumindest einmal gespielt haben möchte. Einige entwickeln sogar einen wahren Suchtcharakter à la Flappy Bird.

Durch die Vielzahl an abwechslungsreichen Minispielen mangelt es Cooking Mama 5 ganz bestimmt nicht an Inhalt oder Spielstunden, denn auch wenn es vielleicht kein Spiel ist, dass man stundenlang am Stück zockt, kommt man doch immer zurück, um ein paar Rezepte zu perfektionieren oder den eigenen Rekord im Lieblings-Minispiel zu knacken.
Trotz allem ist und bleibt das Kochen in Mamas Küche der Star des Spiels.
Was zusätzlich motiviert, ist, dass man für so gut wie alle erfolgreich erfüllten (und manchmal sogar für vermasselte) Aufgaben mit einer Vielzahl an Belohnungen überschüttet wird. Diese bestehen zum Beispiel aus neuen Outfits für Mama, Rezepten, Minispielen oder Dekorationen für die Küche.

Erwähnenswert ist zuletzt noch der kleine, aber nette lokale Multiplayer-Modus, in dem zwei Nachwuchsköche gegeneinander antreten können. Leider gibt es hier keine ganzen Rezepte zum Kochen, sondern lediglich die Möglichkeit, bis zu fünfzehn einzelne Aufgaben aneinanderzureihen. Schön ist dagegen, dass das Ganze durch Download Play funktioniert, somit benötigt nur einer der beiden Spieler das Spiel.

Gameplay

Cooking Mama 5 wird fast ausschließlich mit dem Stylus gesteuert. Beim Kochen und in den Minigames ist das vollkommen logisch und meistens auch intuitiv – die verlangten Kommandos bestehen oftmals nur aus simplem Antippen oder einfachsten Bewegungen. Im Menu kann man die Tasten des 3DS benutzen, es geht aber auch ohne. Insgesamt gibt es an der Steuerung nichts zu bemängeln.

Grafik

Quietschbunt und fröhlich, so sah Cooking Mama schon immer aus und auch in diesem Teil hat sich daran nichts geändert. Das ist auch gut so und auch wenn die Grafik nichts Neues oder Besonderes ist, werden Fans sowie Neueinsteiger die liebevoll (und endlich in 3D) animierte Mama und ihre bunte Küche lieben.
Schade ist nur, dass der obere Bildschirm und damit der 3D-Effekt kaum genutzt wird, da dort, wie oben erwähnt, fast ausschließlich Mama, ihre Küchenuhr und einige Anweisungen gezeigt werden. Zumindest das selbstgekochte, leckere Essen bekommt man am Ende eines Rezeptes in 3D präsentiert.

Sound

Wer die vorherigen Teile kennt, kennt auch den Sound: Einfache, fröhliche Hintergrundmusik, hier und da ein paar Cartoon-Soundeffekte und die typischen Sprüche von Mama. Wirkt vielleicht etwas repetitiv, passt aber durchaus zum Spiel und stört auch nicht.

Fazit

Als langjähriger Cooking Mama-Fan kann ich sagen, dass Cooking Mama 5: Bon Appétit das bisher umfangreichste und abwechslungsreichste Spiel der Reihe ist. Noch nie gab es so viele verschiedene Aufgaben, Belohnungen oder Spielmodi und nie zuvor sah Mama so gut aus.
Ist Cooking Mama 5 etwas völlig Neues, eine bahnbrechende Verbesserung? Nein, ganz bestimmt nicht. Es ist vielmehr eine erweiterte Version der letzten Teile und doch würde ich Fans oder Spielern, die kein anderes Cooking Mama besitzen,  eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Man bekommt hier genau das, was man erwartet: Fröhliche Minispiele mit Mama in einer bunten Welt und genau den Suchtfaktor, den so manche App aus dem Appstore bietet.
Für etwa 30€ muss dann wohl jeder selbst entscheiden, ob die große Sammlung an Minispielen und Mamas Charme das Geld wert sind. Ich für meinen Teil packe gerne unterwegs meinen 3DS aus und helfe Mama beim Pfannkuchenbacken.

In diesem Sinne: Bon Appétit!


Kathrin Müller

 
Kathrin Müller
Hallo, ich heiße Kathrin und bin 23 Jahre alt. Zu Game2Gether brachte mich sowohl mein Interesse am Schreiben, als auch Begeisterung fürs Gaming. Ich bin offen für alle möglichen Spielegenres, besonders gerne spiele ich aber (Fantasy)RPGs, Puzzle-Games, Survivalspiele und Sidescroller.


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