Scythe neue Ninja 5 CPU Kühler vorgestellt

Der neue Ninja 5 CPU Kühler von Scythe besticht durch zwei leise Kaze Flex 120 PWM Lüfter im Push-/Pull-Aufbau.

Der japanische Kühler-Spezialist Scythe kündigt die nun fünfte Version des Ninja CPU-Kühlers an. Dieser bringt einige Neuerungen mit sich und legt dank der beiden mitgelieferten Kaze Flex 120 PWM Lüftern ein besonderes Augenmerk auf flüsterleisen Betrieb. Die Lüfter werden dabei in einem Push-/Pull-Aufbau montiert und sorgen damit trotz der geringen Lüfterdrehzahl von gerademal 800 U/Min für enorme Kühlleistung. Das Kühlkörperdesign ist für hohe Kompatibilität ausgelegt, wodurch selbst LGA 2066 Mainboards mit acht RAM-Slots unterstützt werden. Außerdem kommt beim Ninja 5 die dritte Version des Hyper Precision Mounting Systems (H.P.M.S.) zum Einsatz. Diese vereinfacht die Montage erheblich und bietet Kompatibilität zu einer Vielzahl an Sockeln der Prozessorhersteller AMD™ und Intel™.

Dual Fan Design mit Push/Pull-Aufbau

Anders als sein Vorgänger, kommt der neue Ninja 5 mit gleich zwei Lüftern aus der bewährten Kaze Flex 120 PWM Serie. Der Ninja 5 ist für flüsterleisen Betrieb ausgelegt, weshalb die beiden mitgelieferten Lüfter in einem Lüfterdrehzahlbereich von 300 bis maximal 800 U/min arbeiten. Dank PWM-Unterstützung kann die Drehzahl dynamisch über das Mainboard gesteuert und angepasst werden. Die Lüfter werden dabei so montiert, dass man von dem Push-/Pull-Prinzip profitiert und dadurch hohe Leistung bei geringer Geräuschkulisse erreicht.

Die qualitativ hochwertige Kaze Flex 120 PWM Serie von Scythe gewährleistet eine lange Lebensdauer von 120.000 Stunden (MTTF) und besondere Laufruhe dank des geschlossenen Flüssigkeitslagers (Sealed Precision FDB). Des Weiteren befinden sich Gummiabsorber an den Ecken des Lüfterrahmens, die die Übertragung von eventuell entstehenden Vibrationen an den Kühlkörper unterbinden. Dank dieser Kombination wird der Ninja 5 zu einem besonders leisen CPU-Kühler, der dabei auch noch mit enormer Leistung punktet.

Hohe RAM-Kompatibilität

Das Kühlkörperdesign des Ninja 5 weicht etwas vom Vorgänger ab. Die schwarz eloxierte Schicht oben ist dabei nicht die einzige optische Neuerung. Die untersten sechs Finnenschichten sind an zwei Seiten verkürzt, wodurch besonders hohe RAM-Kompatibilität sichergestellt wird ohne die Leistung zu beeinträchtigen. Somit werden RAM-Riegel mit Kühlkörpern mit einer Gesamthöhe von bis zu 55 mm unterstützt. Scythe setzt wie beim Vorgänger auf insgesamt sechs vernickelte 6-Millimeter-Kupfer-Heatpipes, die in der vernickelten Kupferbodenplatte münden.

Benutzerfreundliche Montage und hohe Sockelkompatibilität

Bei dem Montagesystem setzt Scythe auf die dritte Version des Hyper Precision Mounting Systems (H.P.M.S), dass auf einer soliden Metall-Backplate mit vormontierten Schrauben basiert. Dabei werden Zwischenschritte, die vorher notwendig waren, komplett weggelassen. Die Backplate wird beispielsweise dank der neuen Abstandshaltern aus Plastik und Gummi mit wenigen Handgriffen mit dem Mainboard fixiert, was sich positiv auf Benutzerfreundlichkeit auswirkt. Des Weiteren ist die Montageschiene am Kühlkörper ab Werk verschraubt, was den Einbauprozess deutlich vereinfacht. Für ausgeglichene Verteilung von Gewicht und Anpressdruck sorgen die mit Federn ausgestatteten Schrauben.

Hohe Sockelkompatibilität zählt zu Scythe’s Spezialitäten und so unterstützt auch der Ninja 5 Intel™-Sockel LGA775, LGA1150, LGA1155, LGA1156, LGA1366, LGA2011, 2011-v3, LGA2066 sowie AMD™-Sockel AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2, FM2+ sowie AM4. Im Lieferumfang befinden sich neben Montagematerial, auch eine Spritze Wärmeleitpaste, zwei Kaze Flex 120 PWM Lüfter samt Befestigungsklemmensets, ein Schraubendreher, eine Einbauanleitung und ein PWM-Y-Lüfterkabel.

Der Scythe Ninja 5 CPU-Kühler (Modell-Nr. SCNJ-5000) ist ab sofort im europäischen Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt 52,95 EUR (inkl. 19% MwSt.).

Patrick Heinemann
Nun bin ich knapp drei Jahre bei game2gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Die Projektleitung teile ich mir mit meiner Kollegin Kathrin. Mein Hauptaufgabenbereich ist hier die Hardware-Redaktion und das PR-Managment. Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym "[DDoS]Dr. Radical oder gerne mal auch als RaketenJohnny"