Phantaruk – Test / Review

    Einige von euch können sich noch an unseren Preview-Artikel zu Phantaruk erinnern. Falls nicht, HIER hätten wir ihn nochmals verlinkt. Am 16. August war es letztendlich soweit, die finale Version von Phantaruk ist erschienen. Unterhalb findet ihr unsere Review hierzu.

    Phantaruk Logo

    Systemvoraussetzungen:

    Systemanforderungen:

    CPU: SSE2 Instruction set support

    RAM: 1GB

    GPU: Grafikkarte mit DX9 / shader model 2.0

    OS: Windows XP, Vista, 7 SP1+, 8, 8.1, 10

    Speicher: 6GB

    Umso besser eure Konfiguration und Hardware ist, umso besser wird das Ganze. Oberhalb findet ihr die minimalen Voraussetzungen, um das Spiel starten zu können.


    Story:

    Nun, wie bereits in unserer Preview angesprochen, hat der Spieler in Phantaruk eine Aufgabe, die er erfüllen muss. Andernfalls wird er auf ewig im All und v. a. im Raumschiff Gefangen bleiben. Zu Beginn des Spiels erwachst du und hast keinerlei Erinnerungen über deine Reise hierher. Aber gleich zum Anfang hin wirst du bemerken, dass etwas schief gegangen ist, zwar noch nicht was, aber etwas passt nicht. Dementsprechend begibst du dich auf die Suche nach A) einem Ausgang und B) nach Antworten. Ob du diese jedoch findest, liegt an dir und deinen Skills. Zu Beginn startet das Spiel relativ ruhig und gibt dir in einem angenehmen Tutorial die Möglichkeit, das Spiel zu verstehen und was man alles zu tun hat und mittels welcher Knöpfe versPhantaruk 2016-07-30 15-34-59-43cPhantaruk 2016-07-30 15-30-28-39hiedene Einstellungen oder Items angewählt werden können. Dies kann sowohl mit der Tastatur und Maus, als auch dem Xbox360 / XboxOne Controller geschehen. Uns gefällt das. Doch nach knapp 25 Minuten taucht ein unbekanntes Wesen auf und von nun an müsst ihr auf der Hut sein, denn es kommt, um euch zu fassen. Lauft also so schnell ihr könnt und zwar in die richtige Richtung. Von nun an gelangt ihr über die jeweiligen Level und Kapitel in eine mehr und mehr verrückte Geschichte, die euch versucht das Fürchten zu lehren. Leider haben wir jedoch feststellen müssen, dass die Linearität im Laufe des Spiels bleibt. Es gibt zwar hier und da eine Abzweigung, letztendlich landet man aber meistens immer wieder da, wo man hin muss. Bei einem Indie Titel ist dies jedoch noch verkraftbar, aber dennoch hätte mehr drin sein können. Auf unserem Rundgang durch die Purity-02 konnten wir vielerlei Einblicke erhaschen. Hinter diesem Schiff steckt die H+ Corporation. Wir können euch nur so viel sagen, dass gewisse Experimente der Firma alles andere als gut verlaufen sind und seither ein Wesen seinen Unmut an all jenen auslässt, die es auch nur annähernd wagen, das Schiff zu besichtigen oder davon zu entkommen.  Dieses Wesen vereint alte Mythen mit ungeahnten Kräften und könnte glatt aus einem Märchen der alten Stunde importiert worden sein.

    Sound:

    Phantaruk 2016-07-30 15-38-33-16Ebenfalls wie in der Preview bereits angesprochen, hat man sich bei der Soundkulisse viel Mühe gegeben, denn die Atmosphäre wird regelrecht dadurch gewonnen, aufgebaut oder gar zerstört. Phantaruk hat hierbei zum Glück nur die positiven Seiten abbekommen. Nachdem euer Protagonist aufwacht und ihr keinerlei Erklärung über irgendetwas habt, setzt der erste Track ein, dieser klingt nicht nur leicht mysteriös, sondern bereitet euch auf das kommende Fürchten vor. Ebenfalls die Übergänge von Räumen oder Gegenständen wurden gut eingespielt und es klappt bei jedem Schritt. Phantaruk 2016-07-30 15-42-06-74Lauft ihr beispielsweise über eine Treppe, hört man dies, bei Körperteilen dagegen klingt die Geräuschkulisse dementsprechend anders. Selbstverständlich haben wir schon wesentlich bessere Samples gehört, aber für den Indie-Bereich kann man nicht meckern. Die Effekte gehören unserer Meinung nach ins obere Drittel der Soundtracks bei Indie-Spielen.  Gegen Ende hin jedoch hätte mehr drin sein müssen, manchmal wiederholt sich ein Track zu oft oder klingt ähnlich wie der Vorgänger. Mehr Vielfalt ist nicht immer schlecht wehrte Entwickler. Letztendlich können wir aber sagen, dass der Soundtrack dem Horror-Szenario gut entsprungen ist und euch an manchen Stellen durchaus Angst machen kann, sofern Ihr dafür offen seid.

    Grafik:

    Leider hat sich nicht mehr allzu viel an der Grafik verändert, seit unserem letzten Besuch auf der Purity-02. Jedoch ist dies nicht weiter tragisch, denn schon vor einigen Wochen waren wir nicht traurig darüber, denn alles sieht so aus, wie es soll und hat durchaus einen gewissen Detailgrad. Hierfür müsst ihr jedoch stehenbleiben und eventuell kriechen, damit Ihr z.B. näher am Boden dran seid. Beim schnellen Rennen dagegen ist das Ganze in Ordnung und ihr seht, was ihr sehen müsst. Doch vorweg gilt, erwartet euch nicht zu viel, denn es handelt sich hierbei nicht um einen AAA Titel. Das, was das Spiel zeigen und vermitteln möchte, tut es, alles andere müsst ihr euch dazudenken. Klingt etwas komisch, klappt aber erstaunlich gut, gerade bei Spielen, die sehr dunkel und düster gehalten sind. Hinter jeder Ecke könnte etwas auf euch warten, malt euch also schon jetzt die schlimmsten Gestalten aus, die es in diesem Spiel geben könnte.

    Fazit:

    Was sollen wir großartig sagen, außer dass sich das Spielen durchaus lohnen kann, sofern Ihr Fans dieser Spiele seid. Wenn du ein Fan von Dead Space bist, solltest du dir den Titel unbedingt anschauen. In gewisser Hinsicht lassen sich beide Titel sogar sehr gut miteinander vergleichen und doch wieder nicht. Diverse Parallelen sind vorhanden, aber werden unserer Meinung nach nicht allzu gut genutzt. Hier wurde definitiv etwas Potenzial verschenkt, was wir wiederum schade finden, da wir uns auch dank des Interviews noch mehr erwartet haben. Nach wie vor sind wir jedoch darüber erfreut, dass sich seit der Preview nicht mehr allzu viel in Sachen Story oder anderen kleinen Dingen verändert hat. Wie bereits damals sind wir froh, dass der Titel zu keiner Slender Kopie verkommen ist. Falls du nun also Interesse an diesem Titel hast, kannst du zuschlagen oder du wartest noch etwas, bis ein Sale ansteht. Phantaruk ist seit 16. August 2016 erhältlich und kann online über Steam erworben werden. Aktuell kostet der Titel 11,99 Euro.  Jene Spieler, die nur selten an solche Spiele herantreten, sollten vorher unbedingt ein paar Recherchen einholen und gegebenenfalls einige Videos hierzu ansehen. Der Titel ist nicht jedermanns Geschmack, aber wer offen für Neues ist, wird durchaus ein paar Stunden Unterhaltung und Spannung für das Geld bekommen.

    Unsere Wertung: 3 von 5 Sternen
    Unsere Wertung:
    3 von 5 Sternen
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    Christian Rahn
    Servus auch, Chrsitian hier. Bereits seit einem Jahr bin ich nun bei Game2Gether und berichte über alles rund ums Thema Spiele. Doch mit der Zeit haben sich auch die Bereiche verändert. So bin ich beispielsweise nun auch Projektleiter und PR-Manager für Game2Gether geworden. Bei Fragen darf man gerne auf mich zukommen ;)