Outlast

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    Heute auf unserem Schlachtertisch: Das Horrorspiel Outlast. Wenn ihr euch auch gerne in psychatrischen Anstalten herumtreibt und Versteckspiel mit Verrückten spielt, dann lasst euch unseren Test nicht entgehen.

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    Story – Die spielbare Geisterbahn

    Als neugieriger Reporter haben wir einen Tipp bekommen, dass sich in einer psychiatrischen Nervenheilanstalt üble Szenen abspielen sollen. Und weil sich unser Protagonist an Storys macht, die die gute Karla Kolumna nicht mal mit der Kneifzange anfassen würde, begiebt er sich auch gleich zur Nervenheilanstalt Mount Massive. Als wir uns also einen Weg in das alte Gemäuer bahnen, wünschen wir uns danach eigentlich nur eines: so schnell wie möglich wieder heraus. Denn die Patienten aus Mount Massive sind längst aus ihren Gummizellen ausgebrochen und schlachten alles ab, was ihnen in den Weg kommt. Solang wir also nicht als Sonntagsbraten bei den Kannibalen auf dem Tisch landen wollen, versuchen wir so schnell wie möglich wieder aus der Anstalt zu entkommen. Der Horror, der dabei erzeugt wird ist vielleicht etwas in die Jahre gekommen, aber immer noch genauso effektiv. Das Besondere daran ist, dass Schockmomente meist nicht dann auftauchen, wenn man es erwartet. Außerdem hat man als Spieler mit der beklemmenden Angst zu kämpfen, dass sich in jeder dunklen Ecke jemand aufhalten könnte, der gerne Springseil mit unseren Gedärmen spielen will.

    Outlast-Monster

     

    Gameplay – Ein guter Tag zum Sterben

    Das Kernstück in Outlast ist das Wegrennen und das Verstecken. Wir haben nämlich keine Möglichkeit uns zur Wehr zu setzen. Falls uns mal einer der Psychopathen entdeckt können wir uns entweder unter Tischen oder in Spinden verstecken. Besonders gelungen ist auch hier wieder das Gefühl, dass einem das Herz in die Hose rutscht, wenn man sieht wie Gegner nur wenige Meter an einem vorbeilaufen, während man versteckt ist. Besonders wichtig für das weiterkommen im Spiel ist auch das Erforschen. Denn nur durch langes Auskundschaften der Gänge in Mount Massive findet man am Ende auch den richtigen Weg. Einen Kompass oder Ähnliches gibt es nicht, was dem Spiel sehr zu gute kommt. Gut ist auch die KI der Gegner, die bis auf kleine Aussetzer ohne weitere Macken auskommt.

    Abseits des Versteckspiels sammeln wir Dokumente über die wahnsinnigen Experimente im Haus auf. Das besondere Schmankerl von Outlast ist die Kamera, die wir als Reporter immer mit uns herumtragen. Dessen Nachtsichtfunktion wird nämlich in dunklen Räumen besonders wichtig. Da Batterien oft Mangelware sind, kann es hin und wieder passieren, dass das Licht ausgeht und wir die Orientierung verlieren. Auch hier kann das Spiel wieder mit seiner düsteren Stimmung punkten. Jedoch ist die Funktion, dass Notizen nur dann gemacht werden, wenn man wichtige Szenen mit der Kamera festhält weitgehend unnütz, da es keinen Grund gibt einfach die ganze Zeit mit der Kamera herumzulaufen.

    Outlast-Horror

     

    Technik – Hochaufgelöste Leichenteile und mehr

    Wer jetzt denkt, das Spiel muss doch einen großen Haken in der Grafik haben, der täuscht sich. Die Grafik in Outlast ist kein wirklicher Hingucker, jedoch fallen einem die hohen Texturen und die detaillierten Schatten nur im Positiven auf. Auch die Soundkulisse, die im Spiel zum Einsatz kommt, überzeugt auf ganzer Linie. Von schrillen Tönen in Schocksituationen bis zum unheimlichen Geraschel ist alles mit drin.

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    Chris Wahlbuhl
    Seit ich klein war hab ich schon fleißig gedaddelt. Egal ob Retro, Action, Sport oder Strategie, ich bin keinem Genre abgeneigt. Ich freue mich mein Hobby irgendwann zum Beruf machen zu können und bis dahin bei Game2Gether als Trainee zu schreiben !