Horizon Zero Dawn: Frozen Wilds Test/Review

    Das es sich um ein grafisches Meisterwerk handelt dürfte wohl längst keiner mehr bestreiten. Mit Horizon Zero Dawn haben die Publisher aus dem Hause Guerilla Games ein Open-World Spiel auf den Markt gebracht das für eine Menge aufsehen gesorgt hat. Mit einer grafischen Meisterleistung und packender Story hat dieses Spiel das Niveau ganz weit noch oben gesetzt und sorgte nur für wenige Kritikpunkte. Nun ist ja das bisher einzige DLC „The Frozen Wilds“ erschienen um uns noch einmal in ein Abenteuer zu entführen im eisigen Gebiet.

    Machen wir uns auf in den Norden…

    In dem DLC dreht sich alles um den nördliche Bereich der Karte. Allein von der größe kann man feststellen das dies bestimmt kein kleines Abenteuer wird. Das dort lebende Volk, die Banuk, steckt nämlich in großen Schwierigkeiten denn sie schickten einen Jagdtrupp los von dem leider niemand mehr zurück kehrte. So schließt das Volk darauf das sie angegriffen wurden von dämonisch besessenen Maschinen.

    Der neue Auftrag von Alloy lautet also dem Stamm der Nomaden beizustehen und sie zu unterstützen im Kampf gegen die neue Gefahr. Wer gedacht hat das dies ein einfacher Weg wird hat sich natürlich getäuscht denn Alloy muss sich erstmal als würdig erweisen die Donnertrommel zu betreten um dort Hilfe zu bekommen von einem uralten Maschinen-Geist. Eine weitere Schwierigkeit die uns das Leben Schwer macht ist eine Person namens Sylens die nicht wirklich davon begeistert ist das Alloy zur Hilfe geeilt ist.

    Auf zu neuen Waffen…

    Eine weitere erfreuliche Erweiterung ist der Zuwachs an Waffen in der Erweiterung. Allerdings kann man da mit gemischten Gefühlen entgegen wirken da es wie immer einen kleinen Haken hat.

    Durch das neue Volk akzeptieren diese eine andere Währung wie wir bisher gewohnt sind. Das Volk der Banuk handelt mit „Blauschimmer“. Wenn man also von ihnen die neuen Sachen kaufen möchte ist man wohl oder übel gezwungen sich erst einmal einen hübschen Bestand der Währung zu besorgen.

    Neben den besseren Bögen werden jetzt allerdings auch einige Elementar-Speere verfügbar sein um uns den Kampf gegen die neue Gefahr zu erleichtern. Bei der neuen Waffe „Sturmschleuder“ hat man die Möglichkeit aufgeladenen Blitze abzufeuern die Schaden am Gegner anrichten. Eine weitere Waffe das „Schmiedefeuer“ verhält sich komplett anders und ist mit dem Element Feuer ausgestattet.

    Was auch bei diesem Teil wieder lobenswert ist das man sich erstmal mit der richtigen Taktik an die Gegner wagen sollte. Das stumpfe abschießen mit Pfeilen wird sich schnell als ineffizient zeigen und man sollte sich noch einmal Gedanken über die Kampfstrategie machen. Ein weiterer Schlüssel zum Sieg ist es das volle Waffenarsenal auszuschöpfen da es die beste Möglichkeit ist um gegen die neuen Gegner gewappnet zu sein.

    Was erwartet uns sonst noch neues?

    Etwas enttäuschend war leider die Erweiterung an Maschinen denn davon gibt es leider nur zwei neue: die Frostklauen und die Versenger. Zudem gibt es in der neuen Spielwelt auch Kontrolltürme die es ganz schön in sich haben. Diese sind dazu da um den infizierten Maschinen im Kampf zu helfen und heilen diese. Es lässt sich also Empfehlen wenn man einen Turm in Sichtweite hat das man dieses zuerst zerstört bevor man sich die Maschinen vorknöpft.

    Ein weitere Neuerung wäre ein komplett neuer Fertigkeitszweig der sich aber auf die Reitfähigkeiten von Alloy bezieht. So bekommt man neue Fähigkeiten wie zum Beispiel sein Reittier zu reparieren oder sich während des Reitvorgangs von seinem Gefährten zu lösen um sich auf die Feinde zu stürzen.

    Was zudem noch erfreulich ist könnte die Modifikation des Speeres sein. Während man im Hauptspiel ja so ziemlich alles Modifizieren konnte ging der Speer leider leer aus. Dies ändert sich mit dem DLC und mit diversen Modifikationen kann man mit dieser Waffe deutlich mehr Schaden austeilen.

    Fazit:

    Das für mich Horizon Zero Dawn ein einzigartiges Spiel ist das steht außerhalb der Debatte. Für mich war es auch zudem ein Kaufgrund der PS4. Mit der Erweiterung kam deutlich frischer Wind in das Spiel. Besonder überzeugend waren für mich die Größe der neuen Spielwelt sowie die Story die sehr packend war.

    Die Zeit die man während den neusten Missionen verbrachte verging wie im Flug und während man noch in der einen Sekunde überwältigt war von der gut inszenierten Landschaft befand man sich im nächsten Moment schon wieder in Gefahr.

    Für einen Preis von ca 20 Euro kann man definitiv nicht meckern und hat ein ordentliches DLC geboten bekommen das meiner Meinung nach sein Geld wert war. Natürlich ist dieses Genre Geschmackssache aber für Grafik Enthusiasten ist dieses Spiel nicht wegzudenken.

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    Dominik Waltz

    Egal ob Games, Hard- oder Software ich bin einfach für alles Technische zu begeistern. In der Game2Gether Redaktion habe ich einen Weg gefunden diese Leidenschaft mit der Welt zu teilen. Als eingefleischter PC-Gamer bin ich für alles zu begeistern was sich auch nur im Geringsten mit einem Computer befasst. Des Weiteren habe ich ein starkes Interesse gefunden was Handys und Gadgets rund ums Smartphone betrifft. Mein neustes Hobby habe ich in der Konsole entdeckt und befasse mich nun mit der PS4.