Yesterday Origins – Preview

    Einleitung:

    Vor knapp vier Jahren erschien der erste Teil der Serie „Der Fall John Yesterday“. Der spanische Entwickler Pendulo Studios brauchte damit einen spannenden Thriller auf den Markt, und auch die Fortsetzung mit dem Titel Yesterday Origins soll daran anknüpfen. Wir hatten nun knapp einen Monat von Release die Chance, eine Preview Version zu spielen. Was euch in Yesterday Origins erwartet, erfahrt ihr in unserer Preview.

    Der Beginn:

    Schon direkt nach ein paar Minuten im Spiel wird einem eines sehr deutlich vermittelt: Der zweite Teil „Yesterday Origins“ ist sehr sehr düster. Der Charakter „John“ wird zum Anfang des Spiel in die spanische Inquisition zurückversetzt. Hier geht es alles andere als gemütlich zu, es ist kein schöner Anblick und ist nicht gerade unblutig. Wir starten in einem Kerker, in dem wir eingesperrt sind, und müssen unsere Flucht planen. Hier müssen wir viele Objekte untersuchen und verschieden Gegenstände finden und dann entsteht eine Rätselkette, die mehr als nur anspruchsvoll ist. Hier werden auch routinierte Spieler sicherlich ihre Freude haben, Neulinge könnten es unter Umständen etwas schwerer haben.

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    Teil 1 spielen bevor man Teil 2 spielt?

    Nach dem wir einige Zeit die Previewversion gespielt hatten, wirkte es so das es von Vorteil wäre auch den ersten Teil im Vorfeld zu spielen, denn es scheint so das man mit dem Wissen aus dem ersten Teil, in einigen Belangen besser zurechtkommen würde. Es gibt also die Möglichkeit sich den ersten Teil zu kaufen, um diesen vorher zu spielen, oder man geht auf die Webseite, die vom Entwickler online geschaltet wurde, die dazu dient, dass alle Spieler auf denselben Stand kommen. Also man könnte sich auch einlesen, da dies echt sehr gut umgesetzt wurde.

    Steuerung:

    Die Steuerung ist gerade für ungeübte in dem Genre sehr gewöhnungsbedürftig, aber man kann sich recht schnell reinfuchsen. Zu untersuchende Objekte werden herangezoomed und man kann diese in einem einzelnen Fenster dann untersuchen, hier kann man das Objekt drehen oder aber nach dem links/rechts Prinzip untersuchen. Solltet ihr ein passenden Gegenstand haben und klickt diesen im Inventar an, so wird dieser direkt zum Interagieren ausgewählt.

    Eine Neuigkeit ist das zweite Inventar, wo man sein gefundenen Sachen mit Beobachtungen kombinieren kann, das heißt, solltet ihr mit einer Person reden und könnt an dieser Person ein Objekt anwenden, so könnt ihr dies über das Zweitinventar erledigen. Im Großen und Ganzen stellenweise sehr knifflig, aber gut durchdacht und macht Lust auf mehr.

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    Optisches und was für das Ohr:

    Optisch wurde vieles stark überarbeitet, bleibt sich aber in den Grundsätzen zum ersten Teil treu. Die Zwischensequenzen werden klassisch in animierten Comicfenster dargestellt und werden ergänzend erzählt. In einigen Fällen wird auch der ganze Bildschirm verwendet, wenn dies an der Situation angebrachter ist. Alle Schauplätze und Charaktere sind handgezeichnet, wurden aber zum Teil über 3D-Modelle gesteckt. Der Stil von Yesterday Origins wirkt wie schon im ersten Teil sehr gelungen und unterstützt die dynamische Entwicklung der Geschichte. Stimmmungvoll erscheint auch die Musik im Spiel, welche zu jeder Sequenz super passt. Die englische Sprachausgabe ist sehr hochwertig umgesetzt worden. Unser erster Eindruck von Yesterday Origins ist sehr Positiv, auch wenn der Ausbruch aus dem Kerker doch sehr lange gedauert hat.

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    Was ist schon und wird noch kommen:

    Die Previewversion bietet zwei Abschnitte vom Spiel, einmal einen etwas längeren Part und ein doch sehr kurzen Part. Der erste Abschnitt ist sehr knackig und anspruchsvoll und wird auch für Könner dieses Genres nicht allzu einfach. Der zweite Part vom Spiel dient eher nur der Geschichte und ist sehr schnell gelöst. Wie sich das restliche Spiel entwickelt und spielen lässt, ist bisher schwer zu sagen, denn auch wenn die zwei unterschiedlichen Parts sehr gelungen wirken, muss dies ja nicht auch auf das restliche Spiel zutreffen. Bezieht man aber den ersten Teil mit dazu, sollte hier nicht viel schief gehen.

    Ein neues Element im Spiel ist die Funktion sich rechtfertigen zu können, dies hat sogar durchaus großes Potenzial. Zu der Steuerung kann man in jedem Fall sagen, dass diese sehr ungewohnt sein kann, gerade am Anfang, da es sich etwas anders spielen lässt, als andere Click and Point Spiele. Denn gerade bei Objekten, die man untersucht, wird recht nah herangezoomed und man muss dann mit der Maus das Objekt absuchen und nicht wie im klassischen, ich klicke ein Objekt an, kann ich es gebrauchen, stecke ich es ein. Nein hier muss man doch etwas mehr tun, als einfach simpel ein Objekt anzuklicken. Dies macht aber bei einigen Objekten sehr viel Spaß und weckt den Sherlock Holmes in einem hervor.

    Bisher wirkt Yesterday Origins wie gesagt sehr stimmig und gut spielbar. Wir sind gespannt, wie sich im Oktober die finale Version spielen lässt und welche spannenden Rätsel noch auf einen warten. Solltet ihr als auf Spiele mit anspruchsvollen Rätseln stehen, solltet ihr euch Yesterday Origins einmal genauer anschauen.

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    Patrick Heinemann
    Nun bin ich knapp über zwei Jahre bei Game2Gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Doch nun hat sich mein Aufgabenspektrum erweitert und somit leite ich mit meiner Kollegin Kathrin das Projekt. Des Weiteren kümmere ich mich auch um PR-Angelegenheiten. Zukünftig werde ich noch die Hardware-Redaktion leiten. Hoffen wir auf ein schönes Jahr 2017. Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym "[DDoS]Dr. Radical, eXilitY oder gerne mal auch als RaketenJohnny"