Teufel Cage – Test / Review

    Einleitung:

    Teufel ist bekannt für sein Audio Equipment und hat nach einiger Entwicklungszeit auch sein erstes Gaming Headset speziell für den Gamer auf den Markt gebracht. Die Rede ist natürlich von dem Teufel Cage, dieses Gaming Headset haben wir für euch ausführlich getestet. Viel Spaß beim lesen.

    Vielen Dank an Teufel für die Bereitstellung des Testmusters.

    Über Teufel:

    Teufel gehört zu den führenden deutschen Herstellern von Hi-Fi-, Multiroom- sowie Heimkinosystemen und ist Europas größter Audio-Direktvertrieb. Das Unternehmen wurde 1980 in Berlin gegründet und bietet neben Stereo- und Heimkino-Lautsprechern auch die Multiroom-Streaminglösung Raumfeld sowie PC-Systeme und Kopfhörer. Seit der Gründung setzt das Unternehmen Trends bei Themen wie Surroundklang oder THX-zertifizierter Heimkinosets. Das Teufel-eigene Raumfeld-System zeichnet sich aus durch seine technische Leistungsfähigkeit und kompromisslosen Hifi-Klang. Denn guter Sound steht bei Teufel stets an erster Stelle. Zahllose Auszeichnungen von Verbrauchern und Fachpresse belegen den Erfolg.

    Datenblatt:

    • Bauart: Kopfhörer (Over-Ear)
    • Bauform: Kopfbügel
    • Prinzip: geschlossen
    • Mikrofon: Mikrofonarm (abnehmbar)
    • Schnittstelle: Klinkenstecker (3.5mm), USB
    • Frequenzbereich: 20Hz-20kHz
    • Impedanz: 32Ω
    • Treiber: 40mm
    • Kabel: 3m, einseitig, austauschbar
    • Farbe: schwarz
    • Besonderheiten: Lautstärkeregler, USB-Soundkarte
    • Gewicht: 280 Gramm
    • Materialien: Aluminium, Kunstoff, Silikon
    • Ohrpolster: Memoryfoam mit Kunsterleder überzogen

    Verpackung und Lieferumfang:

    Der Hersteller Teufel liefert dem Kunden das neue Headset „Cage“ in einer matt schwarzen Verpackung aus. Auf der Verpackung hat man zum einen das klassische Teufel „T“ als Logo in rot abgedruckt, sowie auch den ausgeschriebenen Firmennamen. Darüber hinaus befindet sich noch ein Schriftzug vom Produkt auf der Oberseite des Kartons.

    Auf der Front sieht man in einer Linienzeichnung das Prachtstück von Headset, dem Teufel Cage. Und auch sonst strotzt die Verpackung nur vor Informationen. Moment mal, nein eigentlich was das auch schon alles, was wir zur Verpackung sagen können. Naja okay auf der Rückseite befindet sich noch die Firmenanschrift von Teufel.

    Also hier findet man pures Understatement vor, um so mehr, sind wir natürlich gespannt, wie es im inneren Karton weitergeht. Haben wir hier klassische Zurückhaltung, oder werden wir nun etwas was ganz Besonderes erleben? Wir sind gespannt und schauen uns nun den Lieferumfang genauer an.

    Nach dem wir nun die Verpackung vom Teufel Cage geöffnet haben, bekommt das Ganze ein wenig Farbe, denn die Innenseite vom Karton ist rot. Man bekommt auch direkt den ersten Blick auf das neue Teufel Cage Gaming Headset. Ohne es auszupacken, wirkt es schon dezent aber Edel.

    Das Teufel Cage ist in einem schwarzen Kunststoff Blister eingelegt, damit beim Transport nichts kaputt gehen kann. Nimmt man nun das Headset aus dem Blister heraus, sieht man oben unter dem Kopfbügel auch schon weiteres Zubehör. Hier befinden sich zum einen das 3 Meter USB-Kabel, so wie ein 1,3 Meter langes Mini-Klinke-Kabel und natürlich darf das ansteckbare Mikrofon nicht fehlen. Nimmer man nun noch das Blister komplett heraus, befinden sich unter dem Blister noch eine technische Beschreibung und Bedienungsanleitung, einmal in Deutsch und einmal in Englisch.

    Eine Treiber-CD mit der Software liegt nicht dabei, diese müsst ihr euch im Internet auf der Teufel Webseite herunterladen. Da es immer wieder neue Versionen gibt von Treibern, macht in der heutigen Zeit eine CD auch kaum noch Sinn. Denn wenn ihr euch das Teufel Cage in 4 Monaten kauft dann habt ihr eben einen sehr alten Treiber mitgeliefert.

    Design und Verarbeitung:

    Die meisten Gaming Headsets erkennt man sofort, auch ohne vorher zu wissen, dass es sich hierbei um ein Gaming Headset handelt. Denn viele Headsets aus dem Bereich fallen durch ausgefallene Optik und viel Beleuchtung auf. Doch Teufel setzt hier deutlich auf einen dezenten Auftritt, auch wenn das seitliche Teufellogo beleuchtet ist. Also klares Design, Understatement pur mit einem Hauch von Eleganz und noch ein i Tüpfelchen Beleuchtung, dies sind die Worte, die mir spontan zu dem Teufel Cage einfallen.

    Die Hörmuscheln und der Kopfbügel sind aus matten anthrazitfarbigen Kunststoff gefertigt, doch die Verbindungsstücke, so wie die Aufhängung sind aus Aluminium, welche in einem Gunmetal Grey lackiert wurden. Diese Kombination aus matten Kunststoff und dem Gunmetal grey lackierten Aluminium, machen Lust auf mehr. So machen wir direkt weiter mit der Erkundungstour.

    Der Metallbügel ist mehrstufig verstellbar und bietet für Köpfe von klein bis groß jederzeit die passende Einstellung. Dank der Aluminiumaufnahme ist das Headset auch extrem robust. Wie haben im Unboxingvideo das Headset mal ein wenig auseinandergebogen und es ist einfach nichts passiert, nicht mal ein kleines Materialgeräusch. An den Seiten befinden sich noch das Teufellogo, welches aus matten Plexiglas eingefasst wurde. Dieses Logo leuchtet im Betrieb in einem sehr kräftigen rot, allerdings nur, wenn ihr das Headset mit USB verwendet. Mit dem Klinke-Kabel ist dies technisch nicht so umsetzbar.

    Die Innenseite beider Hörmuscheln sind mit einer dicken Polsterung ausgestattet, die als finish noch ein Kunstlederüberzug erhalten haben. Klassisches Overear Design und geräumig auch für sehr große Ohren. Wir denken, dass es fast unmöglich ist, so große Ohren zu haben, dass einem das Teufel Cage nicht passt.

    Das Mikrofon kann praktischerweise auf beiden Seiten angestöpselt werden, das Cage erkennt automatisch, über welchen Anschluss das Mikrofon angeschlossen wurde, und schaltet dann um. Das Mikrofon hat einen Mikrofon am den mal Galgen nennt und sich durch seine Flexibilität auszeichnet. Auch wenn man hier sehr viel biegen und drehen kann, gibt es leider ein kleines Merkmal, welches dann doch negativ zu bewerten ist. Dadurch, dass man das Mikrofon recht mittig an der Ohrmuschel anschließt, ist es immer leicht im Sichtfeld. Mich persönlich hat es so sehr gestört, dass ich das Mikrofon abgenommen habe, wenn ich es nicht benötigt habe.

    Eine weitere Besonderheit gibt es aber im Bezug auf das Mikrofon doch noch, denn es sind eigentlich sogar drei Mikrofone verbaut, zum einen das ansteckbare Mikro und zum anderen befinden sich auf jeder Ohrmuschelseite jeweils ein Mikrofon. Teufel verspricht sich davon, dass man durch den entstehenden Laufzeitversatz eine kristallklare Stimmaufnahme erreicht. Auch sollen die Echos damit unterdrückt werden.

    Kommen wir zum Abschluss noch zu dem Bedienelementen am Teufel Cage. Alle Anschlüsse und Bedienelemente befinden sich auf einer Seite, standard also auf der linken Seite, da man das Teufel Cage sowohl links wie auch rechts aufsetzen kann, ist dies natürlich situationsbedingt durchaus anders. Hier befinden sich zum einen ein Lautstärkenregler, eine Taste zum Annehmen von Telefonaten und ein Schiebregler zum muten des Mikrofons, damit man zum Beispiel nicht mehr im TS3 gehört wird. Also eigentlich ist dies kein direktes muten, sondern man schaltet einfach von einer Quelle zur anderen. Man kann also zwischen TS3, Skype oder dem Telefonieren hin und her schalten, und das direkt mit einem simplen switch des Schalters.

    Im Großen und Ganzen ein sehr gelungenes Headset, so viel steht schon mal fest. Unser Fazit findet ihr dann am Ende des Tests.

    Tragekomfort:

    Das Teufel Cage ist mit seinen 280 Gramm schon fast ein Fliegengewicht unter den Gaming Headsets, dass sollte sich also auch im Tragekomfort widerspiegeln. Das Headset liegt angenehm und wenig spürbar auf dem Kopf, was aufgrund der nur 280 Gramm eigentlich auch nicht anders zu erwarten war. Das Headset verfügt über eine sehr weiche Polsterung, welche es dem Anwender so angenehm wie möglich gestaltet. Wir haben in keiner Situation einen wirklich großen Druck auf dem Kopf oder dem Ohr vernehmen können. Auch bei der 5-stündigen Zockrunde haben wir nicht das Gefühl gehabt, das Headset bloß schnell loswerden zu wollen. Also beim Tragekomfort kann das erste Gaming Headset von Teufel voll und ganz überzeugen.

    Das immer wieder nervige Thema, welches Material ist das Beste für den Überzug der Ohrpolster. Brillenträger aufgepasst, wie immer bei Kunstleder sollten Brillenträger mit Metallrahmen besonders vorsichtig sein, denn mit der Brille kann man das Material zum Einreißen bringen. Und es wird ab diesem Zeitpunkt stets weiter einreißen. Dies kann aber je nach Materialstärke sehr lange dauern, aber vorsichtig sollte man in jedem Falle sein.

    Im Sommer neigt Kunstleder dazu, dass man am Ohr sehr schnell ins Schwitzen kommt, im bisherigen Test bei weniger als 10° lässt sich das wenig gut simulieren, aber bis zum jetzigen Zeitpunkt können wir nur sagen, dass man bei aktuellen Temperaturen nicht sonderlich ins Schwitzen kommt, auch wenn es nach einiger Zeit durchaus ein wenig warm wird um die Ohren. Hier hilft es aber, wenn man das Headset kurz mal 5 Minuten abnimmt. Danach kann es auch direkt wieder voll Fahrt voraus ins Gaminggemetzel gehen.

    Soundqualität:

    Hinweis: Es sollte euch bewusst sein, dass unser Test auf rein subjektiver Basis geschieht und ihr das berücksichtigen solltet. Jeder von uns und auch euch nimmt Geräusche unterschiedlich wahr und bestimmt, was für einen selbst als angenehm oder unangenehm gilt.

    Test Spiele: In diesem Testparkour musste sich das Teufel Cage einer kleinen Anzahl an Spiele stellen. Wir haben mit dem Teufel Cage, Battlefield 1, Call of Duty WW2, Titanfall 2 und Project Cars 2 getestet.

    Gerade bei den Ego Shootern waren wir sehr gespannt auf das Ergebnis, und naja was sollen wir sagen. Man kann sich mit dem Teufel Cage voll und ganz auf sein Gehör verlassen, denn es fällt einem sehr leicht, die Gegner anhand von Laufbewegungen oder Schussgeräuschen ausfindig zu machen. Einzig und alleine der Bass, könnte ausgeprägter wirken, gerade wenn neben einen die Granate hochgeht, wirkt es manchmal ein weniger schwach auf der Brust. Also man nimmt den Bass schon durchaus wahr, aber für meinen Geschmack, könnte es ein wenig mehr sein. Denn mittendrin anstatt nur dabei, ist einfach interessanter.

    Test Musik: Bei unserem Musiktest haben wir bewusst auf verschiedene Formate zurückgegriffen. Die Mehrheit liegt hier bei MP3, da dies das Format ist, welches am meisten verbreitet ist. Zum anderen haben wir uns einige .flac Titel zum Testen parat gelegt. Wir haben von Metal über Rock, bis hin zu Trance, Techno, Goa/Psy ziemlich viele verschiedene Musikgenres abgedeckt. Und sind am Ende der Musikorgie zu dem Entschluss gekommen, dass das Teufel Cage sich bis auf sehr sehr kleine Abstriche im Bass kaum lumpen lässt, was die sagenhafte Klangqualität beim Hören von Musik angeht. Das Teufel Cage hat sehr schöne Höhen und mittlere Töne. Auch hier kann man sich der Software widmen und hier, und da ein paar Regler verschieben, um das Ergebnis noch zu verfeinern, vor allem aber verbessern, auch wenn in den Höhen und mittleren Tönen nahezu kaum was auszusetzen ist.

    Mikrofonqualität:

    Bei einem Gaming Headset sollte ein ordentliches Mikrofon nicht fehlen, damit man in all den Situationen im Teamspeak immer verstanden wird. Denn die reibungslose und schnelle Kommunikation ist essenziell wichtig, gerade bei Multiplayergames. Bei dem stolzen Preis von knapp 170€ erwarten wir einiges, was die Sprachqualität betrifft. Wir haben beim Zocken das Programm Teamspeak 3 verwendet, haben unsere Channels mit dem besten Codec versehen und haben dann angefangen, die Hütte zu rocken. Das Mikro macht hier einen guten Eindruck.

    Alle Sprachangaben kamen bei unseren Mitspielern präzise und schnell an. Auch beim Skypen macht das Teufel Cage eine gute Figur. Das Mikrofon kann deutlich überzeugen, da haben wir schon schlechtere Mikrofone an Headset testen dürfen, die zu dem auch noch teurer waren. Wem das aber noch nicht genug ist, der lässt das mitgelieferte Mikrofon im Karton und kauft sich ein extra Mikrofon zum Anstecken.

    Die Software vom Teufel Cage:

    Da es sich bei dem Teufel Cage in erster Linie um ein USB Headset handelt, liegt es natürlich dank der integrierten Soundkarte nahe, dass man hier eine Software für Installieren kann. So bekommt ihr auf der Teufel Seite einen knapp 70 Megabyte kleinen Treiber samt Software mit einem Interface, an dem man diverse Dinge verstellen kann.

    Sobald die Software installiert ist, und man diese startet, wirkt es irgendwie leer und leicht spartanisch. Es herrscht leichte Ernüchterung, denn von einem Unternehmen wie Teufel, erwartet man doch sicher anderes. Auf dem ersten Blick gibt es nur 2 Menus. Doch dem ist nicht, denn bei den beiden Buttons auf der linken Seite befinden sich recht umständlich erreichbare Untermenus. Hier könnte sich Teufel, sicher mal bei der Konkurrenz umschauen, um die Software etwas Benutzerfreundlicher zu gestalten.

    In der leicht unübersichtlichen Software hat man die Auswahl zwischen verschiedenen Funktionen, mit dem ihr den Klang vom Headset doch zum Teil deutlich verstellen könnt. Wenn man sich erst mal durchgefuchst hat, stellt man schnell fest, dass hier viel Potenzial in der Software steckt, die lediglich im Aufbau nicht so glänzt.

    Mit „Xear Dynamic Bass“ kann man den Bass optimieren und mit „Xear Surround Sound“ wird der virtuelle Rundum-Klang aktiviert. Zudem unterstützt das Cage einige Klangverbesserungen, darunter etwa „Xear Audio Brilliant“, zum Verbessern von stark komprimierten Audio-Dateien. Mittels „Voice Clarity“ kann des Weiteren eine Stimmverbesserung zugeschaltet werden. Lautstärkereglung, Rauschunterdrückung sowie eine Monitor-Funktion sind ebenfalls mit von der Partie. Witzig (aber weniger praktisch): man kann seine Stimme auch verfremden („Dämon“, „Ente“, „Mann“ und „Frau“).

    Einen Aufbau der Software könnt ihr nun direkt in der Galerie anschauen. Nach der Galerie gibt es noch das Fazit zum Teufel Cage.

    Fazit:

    Das Teufel Cage vereint schlichtes dezentes und edles Design mit Technik, die begeistert. Das Design und die Verarbeitung kann vollstens überzeugen, auch wenn ich persönlich kein Freund von Kunstleder bin. Bei der Verarbeitung zeigt sich auch schnell, wieso das Teufel Cage so robust ist, denn hier wird ein perfekter Mix aus Kunststoff und Aluminium ans Tageslicht befördert. Alle verbauten Materialen sehen nicht nur hochwertig aus, sondern sind es auch. Dank der jahrelangen Erfahrung von Teufel im Audiobereich ist der Klang auch wie erwartet sehr ansprechend.

    Das Teufel Cage bietet ein ansteckbares Mikrofon und erlaubt es den Nutzer ein noch hochwertiges Mikrofon zu verbauen. Das Mikrofon ist zwar sehr gut, aber gegen ein extra Mikrofon ist es immer schwer anzukommen. Diese Entscheidung bleibt also immerhin dem Käufer überlassen. So ein abnehmbares Mikrofon, sollte es meiner Meinung bei jedem Gaming Headset geben. Einzig alleine die Position vom Mikrofon lässt ein wenig zu wünschen übrig. Dafür kann es aber mit dem Klang punkten, denn die Tests haben gezeigt, dass das Mikrofon einen schönen und sauberen Klang hat.

    Aktuell gibt es das Headset für 149€ auf der Teufel Homepage und ist in Bezug auf Qualität der Materialien und der Technik mehr als Fair. Regulär kostet das Teufel Cage allerdings 169€. Also entweder direkt kaufen, oder auf den nächsten Sale oder das nächste Angebot warten. 169€ finden wir nicht unbedingt zu teuer, aber 149€ klingen einfach besser.

    Eine Kaufempfehlung sprechen wir trotz des hohen Preises aus, wenn ihr viel Wert auf Robustheit und tollen Klang legt.

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    Patrick Heinemann

    Nun bin ich knapp über zwei Jahre bei Game2Gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Doch nun hat sich mein Aufgabenspektrum erweitert und somit leite ich mit meiner Kollegin Kathrin das Projekt. Des Weiteren kümmere ich mich auch um PR-Angelegenheiten. Zukünftig werde ich noch die Hardware-Redaktion leiten. Hoffen wir auf ein schönes Jahr 2017.
    Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym „[DDoS]Dr. Radical, eXilitY oder gerne mal auch als RaketenJohnny“