Nerdytec Couchmaster Cycon – Test / Review

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    Nerdytec Couchmaster Cycon
    – Bequemes Couch-Gaming für PC-Spieler –
    – Gaming like a King –
    Einleitung / Entstehung::..

    „Zwei Komponenten die mein Leben lang unzertrennlich zusammenzugehören schienen. Seit meiner frühesten Kindheit, die ich schon mit illustren PC-Games an meinem damaligen 286er verbrachte und dabei fast leidenschaftlich auf meinem Stuhl herumrutschte und mit fieberte, träumte ich von Größe. Größe der spielbaren Games, Größe der Bildschirme, Größe der Polygonanzahl und Größe an Bequemlichkeit mit der ich meinem geliebtem PC-Gaming nachgehen könnte. Gerade diese Leidenschaft gewann sehr stark an Schwung, als ich bei meinen damaligen Freunden mit ihren anderen Systemen, angeschlossen an Fernsehern, unserem liebsten Hobby frönten. Seitdem hegte ich den Traum von der Möglichkeit meinen Computer zum PC-Gaming an einen großen Fernseher mit hoher Auflösung anzuschließen. Dabei aber natürlich immer mit dem befreienden Gefühl im Hinterkopf völlig individuell aufrüsten zu können. Da dies beim PC-GAMING ja immer schon der Vorteil war konnte ich mir auch nie vorstellen, der Computerwelt zu anderen Systemen hin, den Rücken zu kehren. Ganz im Gegenteil, meine Affinität zu audiovisueller Größe und deren Genuss verleitete mich damals von meinem ersten Lehrlingsgehalt, einen Fernseher mit Rückprojektion zu erstehen welcher mich in eine neue Dimension der Unterhaltungselektronik brachte.

    Mittlerweile bewegte sich auch die Entwicklung der Monitore in den über 20-Zoll Bereich und es dauerte nicht mehr lange hin zum ersten Beamer mit Anschlussmöglichkeit für meinen damals 5. PC. Das komfortable PC-Couchgaming rückte somit immer näher. Doch erste Versuche scheiterten leider kläglich an meiner Haltung, der Ergonomie meiner Couch und der Reichweite von Funkperipherie. So wurde mein erster Beamer-PC, lediglich zum Musik hören und Filme schauen degradiert und eine in ihrer Hardware fest vordefinierte Konsole, musste zum Couchgaming herhalten. Dabei nervte mich aber nicht nur die ziemlich ungenaue Steuerung der Analogsticks sondern auch die extrem eingeschränkte Nutzung des Multimediasystems auferlegt durch eine festgelegte Benutzeroberfläche und das Wegfallen einer sinnvoll nutzbaren Tastatur und Maus. Dazu kam natürlich das fast gänzlich fehlende Genre der Strategie und das für meines Erachtens hackelige Steuern meiner geliebten FPS mit den Pads – falls diese denn überhaupt Portierungen vorwiesen. All dies hemmte mein Couchgaming Spaß ausschlaggebend und ich fühlte mich nicht gerade wie ein Couchmaster in meinem heimischen Wohnzimmer. Ich wollte Alles, sofort, und mit nur wenigen Klicks, mit einer Ergonomie die mich meinen Alltag am Schreibtisch auf dem Bürostuhl vergessen ließ und dies alles am besten auf dem Sofa in meinem Wohnzimmer.

    Und so verging die Zeit indem mein Wunsch immer größer wurde, sich aber auch die Technologie immer weiter entwickelte. Die PCs wurden schneller, die Programme besser, und die Hardware effektiver. Als erstes viel mir die Bluetooth Technologie auf welche mir nun ermöglichte bequem und komfortabel von meinem Sofa aus den PC, wenigstens einigermaßen zu bedienen. Die Befehle kamen zwar alle wunderbar an, doch an der Quantität meiner Kommandolust musste sich noch etwas auf Grund der unbequemen Körperhaltung, ändern. Geschweige denn, dass es auf dem Sofa im Wohnzimmer beim Bedienen der Maus und Tastatur, nämlich auf meinem Schoß und einem Kissen, überhaupt möglich gewesen wäre dauerhaft in den Genuss eines PC-Games zu kommen. Es sollte noch eine Weile vergehen bis die ersten Plasmas und LCDs in für den Otto-Normal-Nerd in erschwingliche Reichweiten kamen, aber dann gewaltig… Erst HD-ready und last-but-not-least Full-HD – Und dies in Größen die vor wenigen Jahren noch fast dem SciFi-Genre entsprungen sein könnten. Mein Traum verwandelte sich in Wirklichkeit! Nun musste nur noch die Bedienbarkeit im Level steigen und das PC-Couchgaming konnte seine wahre Geburtsstunde erleben. Doch wie ich zu dieser Eingebung kam war mehr eine Reihe von ineinander passenden Begebenheiten als purer Einfallsreichtum. Es begann alles mit meinem Wunsch vom Sofa aus PC-Gaming zu betreiben und einem seltsamen Paket das eines tollen Morgens auf meinem Schreibtisch lag. Als ich verwundert meinen Vorgesetzten dazu befragte antwortete mir dieser es handle sich um ein Testmuster welches bei Bedarf bezahlt oder halt wieder abgeholt werden würde. Doch bis dahin durfte man es ausgiebig testen was ich dann doch interessant fand und sogleich damit anfing das Paket zu öffnen. Zu meiner Ernüchterung befand sich darin nichts weiter als ein mit gepolstertem Stoff überzogenem Brett. An einer langen Seite war ein langes Kissen vernäht worden welches wohl als Handballenauflage fungierte. Völlig entgeistert musste ich feststellen, dass es sich bei der ganzen Konstruktion um eine simple Auflage für den Schreibtisch handelte. Diese Auflage war dafür gedacht die Peripherie wie Maus und Tastatur darauf zu positionieren um so dem Schreibtisch wohl einen edleren Touch zu verleihen. So weit gesehen, soweit erkannt, landete die ominöse Auflage auch sofort wieder in dem dafür gedachten Karton und dieser an die andere Ecke meines Büros um auch ja keinem aus Versehen passiertem Missgeschick Möglichkeit zu bieten dass Paket nicht wieder zum Absender zu verfrachten.

    So vergingen die Tage, die Auflage gegenüber von mir auf der anderen Seite des Raumes, immer unterbewusst in meinem Blickfeld, doch nichts geschah. Es sollte erst eines Tages der Wunsch meines Kollegen, seinen geliebten Bürostuhl neu beziehen zu lassen, sein, der dieser großen Idee, dem PC-Couchgaming und somit einer bevorstehenden Evolution, den endscheidenden Stoß verlieh. Als der benötigte Spezialist nämlich am vereinbartem Termin mit dem vermessen des zu beziehenden Stuhls fertig war und gerade gehen wollte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen! Ich sah Ihn auf einmal vor mir. Ganz klar und deutlich. Den Traum eines jeden PC-Users mit Ambitionen zum entspannten Computer-Anwendens. Die ergonomisch perfekte Lösung, für das harmonischste Eins werden mit der Virtuellen Realität! Ein System so universell und individuell wie es nur ein hochentwickelter Computer fordern konnte um bei jeglichem Zusammenspiel zwischen Gehirn und Prozessor so perfekt wie möglich der Symbiose den Weg zu ebnen. Ein System das dem PC-Couchgaming mit all seinen Bedürfnissen praktisch zur Seite stand. Ein System, welches ein noch nie da gewesenes Gefühl ins Wohnzimmer eines jeden Users generierte und seines Gleichen vergeblich suchte. Ein System dass den User, den Gamer, den Technikbegeisterten, den IT-Worker und allen an Bett oder Couch gebundenen Menschen zu einer Macht erhob welche bisher nur annähernd an Schreibtischen zu genießen war. Eine Macht die mich als ersten Computer-User zum wahren COUCHMASTER transformieren ließ.“

    Quelle: -> KLICK <-

    Verpackung / Lieferumfang::..

    Der Couchmaster Cycon aus dem Hause Nerdytec wird in einer schlichten braunen Kartonage geliefert. Auf der Kartonage befindet sich lediglich ein Schriftzug zum gekauften Produkt, der Schriftzug des Herstellers und der Slogan Comfortable PC Gaming. Der Inhalt wurde ordentlich eingeordnet, hier könnte man fast meinen die Verpackungsingenieure sind Tetris-Fans. Öffnet man nun den Karton, so springt einem direkt die schwarze Kartonage förmlich ins Gesicht, zum einen der Karton des Couchmasters und der des Zubehörs, wie das Kabel, Klettklebeband etc. pp.

    Die beiden seitlichen Kissen sind noch in Folie eingepackt, um für den nötigen Transportschutz zu sorgen.

    • Zwei Auflagekissen
    • Couchmaster Board
    • Aktives USB 3.0 Verlängerungskabel 5m
    • USB 3.0 Anschlusskabel für das Lapboard
    • Klettverschlussklebeband
    • Lederbeutel zum Verstauen der Maus
    • Mittelgroßes Nerdytec Gamepad
    • Schraubendreher zum Öffnen des Lapboards
    Verarbeitung / Design::..

    Wir von Game2Gether haben von Nerdytec die schwarze Kunstlederversion für eine Review erhalten. Einzig allein die Nähte sind in Weiß gehalten und werten die Optik noch ein wenig auf. Für je einen Aufpreis von 9,90€ kann der Käufer aber auch wahlweise wählen zwischen Leder-Look / Rot Leder-Look / Weiß, Microfaser / Grau und Microfaser / Schwarz. Bei der Version mit Rot ist die Basis auch schwarz und hat rote Nähte und einen roten Streifen. Die einzige Version, die wirklich komplett anders ist, ist die Variante in Weiß, denn hier bekommt ihr die Kissen komplett in weißem Kunstleder.

    Das Design vom Couchmaster Cycon ist sehr modern, kantig und funktionsorientiert. Das Auflagebrett ist 84cm breit und 35 cm tief und komplett aus Kunststoff gefertigt. Auf der Oberfläche befindet sich der Couchmaster (Comfortable PC Gaming) Schriftzug, die Umgebung besitzt eine Maserung, die Leder imitieren soll. Weiterhin befindet sich das Nerdytec-Logo in feinster Nerdschriftart.

    Zu sehen sind auch direkt zwei Öffnungen auf dem Board, wo später die Kabel für Tastatur und Maus durchgesteckt werden. Auf die beiden Kabelöffnungen kommen wir später noch beim Zusammenbau zurück, was aber direkt zu sehen ist, ist, dass die Verarbeitung bei den Öffnungen perfekt ist, hier braucht ihr euch keine Sorgen um eure Sleeves an der Peripherie machen.

    Mittig ist noch ein USB3.0 Anschluss, den man zum Beispiel für das Headset oder für einen USB Ventilator nutzen kann, oder aber jegliches anderes Zubehör.

    Nun kommen wir auch schon direkt zum nächsten Punkt, die Handballenauflage. Hier wurde Kunstleder aufgeklebt, damit die Auflage für euer Handgelenk einen etwas weicheren Auflagepunkt bekommt. Das Kunstlederstück ist gut in Position geklebt wurden, man sieht hier auch keine Klebereste. Allerdings ist bei der Handballenauflage für die rechte Hand das Kunstleder zur linken Seite hin etwas zu lang ausgefallen und es wirkt ein wenig unschön, da das Leder ein wenig über die Kante steht.

    Auf der Unterseite befinden sich jeweils links und rechts eine große Abdeckung, die mit fünf Kreuzschrauben befestigt sind. Hier drunter befindet sich quasi das Herzstück des Couchmasters Cycon. Dazu aber im nächsten Absatz mehr.

    So, kurz die insgesamt zehn Schrauben gelöst und die Abdeckungen abgenommen, sind wir endlich da angekommen, wo wir später unsere Peripherie anschließen und ein wenig Kabelmanagment betreiben können. Im inneren Bereich bietet der Couchmaster Cycon sehr sehr viel Stauraum, hier könnte man auch eine externe Festplatte unterbringen, sofern Festplatte und Gehäuse weniger als 2 cm Höhe haben. Ein Augenmerkmal, welches einem direkt ins Auge springt, sind die drei Säulen auf jeder Seite, die für das Kabelmanagment sehr wichtig sind.

    Dann gibt es noch die kleine Öffnung an der Seite, hier gibt es bewusst auf jeder Seite eine Öffnung, denn je nachdem auf welcher Seite euer PC steht, ist dies von großer Bedeutung. Steht euer PC auf der linken Seite des Couchmaster Cycon, so nehmt ihr die Öffnung auf der Seite der Tastatur, und wenn der PC rechts steht, richtig, dann nehmt ihr die Öffnung auf der Seite der Maus. Denn zu einer dieser Öffnungen schließt ihr später das 5m aktive USB-Kabel an. Durch die richtige Wahl der Seite, habt ihr mehr Kabel zur Verfügung und zum anderen baumelt das Kabel nicht vor euren Füßen hin und her.

    Auf der linken Seite befinden sich zwei Anschlüsse. Zum einen die USB3.0-Typ-B-Buchse, mit der ihr später das HUB mit dem Computer verbindet. Solltet ihr allerdings Gerätschaften mit über 900mA betreiben wollen, benötigt ihr noch ein externes Netzteil. Neben dem USB3.0 Typ B Anschluss befindet sich der erste von insgesamt drei internen USB3.0 Anschlüssen, an dem ihr die Peripherie anschließen könnt. Für Rechtshänder ist der Couchmaster Cycon, was die Anschlussmöglichkeiten angeht, perfekt ausgelegt, denn auf der Seite der Maus,  gibt es auch nur einen Anschluss.

    Auf der rechten Seite, also der Seite der Tastatur, vorausgesetzt ihr seid Rechtshänder, befinden sich direkt zwei interne USB3.0 Anschlüsse, denn hier wurde seitens Nerdytec mitgedacht. Es ist nicht immer der Fall, dass eine Tastatur nur mit einem Anschluss auskommt, heutige Tastaturen mit ihren ganzen Beleuchtungen, benötigen im Regelfall mehr als einen Anschluss, um genügend Strom zu bekommen. Daher großes Lob an das Team von Nerdytec, dass hier wirklich konsequent und durchdacht gearbeitet wurde.

    Kommen wir nun zu den beiden Kissen. Die beiden Lapdesk-Kissen wurden mit sehr edlem Kunstleder bezogen und im Inneren befindet sich eine recht steife Schaumstofffüllung, die aber auch noch sehr komfortabel ist. Die Kissen sind sauber verarbeitet und die Nächte sehen rund herum perfekt aus. Auf der unteren Seite befindet sich ein Reißverschluss, denn selbstverständlich muss die Schaumstofffüllung ja auch irgendwie reinkommen, sicherlich gibt es andere Wege das zu gestalten, aber wer weiß, vielleicht gibt es ja irgendwann die Bezüge einzeln zu kaufen. Bei der Mikrofaserversion macht dies sehr viel Sinn, da man hier schnell und unkompliziert, die Bezüge abnehmen und waschen kann.

    Das linke Kissen besitzt eine kleine feste Tasche, in dieser könnt ihr diverse Dinge verstauen oder ihr nutzt sie als Getränkehalter. Dazu aber auch im Part des Zusammenbaus ein wenig mehr.

    So, nun noch drei Bilder ohne Peripherie, wie der Couchmaster Cycon mit und ohne Getränk da steht. Sieht schon sehr edel aus und macht Lust auf mehr. Eine Kleinigkeit, die einem aber sicherlich schnell bewusst wird, ist der Platz zwischen den Kissen. Der Platz reicht nicht für jeden aus, allerdings kann man hier noch ein wenig die Kissen verschieben, doch sollte man dies nicht zu stark verschieben, da sonst die Stabilität des Brettes nicht mehr zu 100% gegeben ist.

    Das war nun auch schon die Verarbeitung und das Design, nachfolgend werden wir beim Zusammenbau noch Maus und Tastatur anschließen und dann kann es auch schon losgehen mit der Zockersession.

    Zusammenbau::..

    So, endlich kann es losgehen, naja okay noch nicht ganz, denn wir müssen ja erst noch die Peripherie verkabeln. PS::.. mit Wireless Peripherie funktioniert das auch super und spart viel Arbeit.

    Als erstes schrauben wir also die zwei Abdeckungen auf der Rückseite vom Board ab. Sobald dies getan ist, können wir auch schon die Kabel von der Tastatur und Maus durch die Öffnungen durchführen, um sie anschließend mit ein wenig Kabelmanagment in Position zu bringen und um diese dann noch am internen USB3.0 Hub zu stöpseln. In unserem Fall hat sich das Kabelmanagment etwas schwieriger gestaltet, denn wir haben noch unbenutzte Peripherie dafür verwendet und hier sind die Kabel noch nicht so fein gerade, wie bei Peripherie die eventuell schon einige Zeit in Betrieb ist. Aber für Testzwecke hat unser Kabelmanagment, welches zwar nach ein wenig Katastrophe ausschaut, dennoch ausgereicht. Kabel verlegt, Stecker in den HUB, Klappe zu und fertig.

    Nun können wir den Couchmaster Cycon auch schon umdrehen und noch kurzerhand das 5-m-Anschlusskabel dran und dann kann es auch schon fast losgehen. Eigentlich müssen auch nur noch die beiden Kissen in Position gelegt werden, dann hinsetzen und das Lapboard auf die Kissen ablegen und ab geht die Fahrt.

    Was ich noch zum Abschluss sagen möchte, wir haben in unserem Testaufbau kein Klettklebeband verwendet, doch solltet ihr euch entscheiden den Couchmaster Cycon zu kaufen, empfehlen wir euch, dies allerdings zu benutzen, denn es wäre doch schon ärgerlich, wenn beim Zocken oder im abgestellten Zustand die Peripherie einfach so herunterfallen beziehungsweise rutschen kann. Je nach Ablagehöhe kann dies eurer Peripherie durchaus schaden.

    Bei der Tastatur ist das kein Problem, bei der Maus könnt ihr aber schlecht Klebestreifen verwenden :-P, aber ihr könntet unter dem Mauspad doppelseitiges Klebeband verwenden, welches ihr euch aber optional kaufen müsst, im Geschäft eurer Wahl. Bei der Maus empfiehlt es sich das Kabelmanagment so managen, dass das Kabel nicht zu lang ist, aber auch nicht so kurz, dass ihr beim Spielen Probleme bekommt.

    Im Fall dessen, dass ihr euch nun einen Couchmaster Cycon bestellen werdet, wünschen wir viel Spaß und allzeit gute Fahrt. Ehm, what?!

    Fazit::..

    Es gibt viele Möglichkeiten von der Couch zu zocken, entweder man baut sich auf Holz selber ein Brett oder man kauft sich sogenannte Lapdog’s. Ersteres ist sehr schwer und stört nach kurzer Zeit schon auf den Beinen, zweiteres ist recht wackelig. Doch um diesen Problemen aus dem Weg zu gehen, gibt es den Couchmaster von Nerdytec.

    Man bekommt hier ein soliden Couchgamingthron vom Feinsten. Die seitlichen Stützkissen sind die Lösung, die den anderen Varianten fehlt. Diese nehmen das Gewicht vom Schoß und stabilisieren die Ablageplatte. Die seitlichen Kissen sind dank der Schaumstofffüllung sehr weich gepolstert und werden von einer Lederhülle in Form gehalten und optisch aufgewertet.

    Die Ablageplatte vom Couchmaster Cycon ist zwar sehr wuchtig, bietet dafür aber auch genug Platz für ein großes Mauspad und einer Full-Layout-Tastatur, welche auch gerne über eine breite Makrotastenfunktion verfügen darf. Alles kein Problem für die Ablage vom Couchmaster Cycon.

    Ein weiterer Vorteil ist durchaus die freie Wahl der USB-Eingabegeräte, man ist hier nicht wie bei den Lapdog’s gebunden, sondern kann wirklich jede Tastatur, Maus und Headset verwenden, egal welches Layout, Hersteller und so weiter.

    Damit eure Kabel nicht sinnlos herunterhängen, bietet der Couchmaster Cycon wie auch schon dessen Vorgänger auf der unteren Seite einen Bereich für Kabelmanagment. Hierfür müsst ihr auf der Unterseite zwei Platten, die mit jeweils fünf Schrauben befestigt sind, lösen und schon kann man seine Kabel fein verlegen und an das interne USB3.0 Hub anschließen. Hier wurde auch direkt mitgedacht, so gibt es auf der linken Seite der Tastatur direkt zwei USB-Anschlüsse, damit ihr genug Saft bekommt für eine Tastatur mit Beleuchtung.

    Im Großen und Ganzen zeigt sich der Couchmaster Cycon von seiner besten Seite, doch leider gibt es wie bei nahezu allen Produkten immer kleine negative Punkte. Diese fallen beim Couchmaster Cycon aber nicht sonderlich schwer ins Gewicht.

    Sicherlich ist der Couchmaster kein Schnäppchen, allerdings hält es sich noch in Grenzen, wenn man mal zusammenrechnet, was für Materialkosten auf einen zukommen, wenn man sich solch einen Couchgamingthron selber bauen würde.

    Der Platz ist einer der weiteren wenigen Aspekte, die man durchaus negativ werten kann, aber sicherlich nicht muss. Denn wenn man mit der Gamingsession fertig ist, wo verstaut man den doch sehr großen Couchmaster? In unserem Fall haben wir ein vollwertiges zweites Gamingequipment verwendet, um nicht immer von A nach B umbauen zu müssen. So hat man zusätzlich noch Maus und Tastatur durchgehend auf der Platte. Einfach mal kurz in den Schrank gestellt, wäre eine Variante oder hinter die Couch damit, doch das empfiehlt sich dann doch eher nur, wenn keine Gerätschaften mehr verbaut sind.

    Pro:

    • Super perfektes und bequemes Couch-Gamingerlebnis
    • Keine Einschränkung bei der Equipmentwahl
    • Simpler und durchdachter Aufbau
    • Verstecktes Kabelmanagment
    • 4fach USB3.0 Hub intern verbaut
    • 5m langes Verbindungskabel
    • Verschiedene Farben (Nähte)
    • Seitentasche für Getränke
    • Maustasche

    Kontra:

    • Recht hoher Preis
    • Benötigt viel Platz zum Verstauen
    • Benötigt im besten Fall ein zweites komplettes Equipment (Maus, Tastatur)

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    Patrick Heinemann
    Nun bin ich knapp über zwei Jahre bei Game2Gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Doch nun hat sich mein Aufgabenspektrum erweitert und somit leite ich mit meiner Kollegin Kathrin das Projekt. Des Weiteren kümmere ich mich auch um PR-Angelegenheiten. Zukünftig werde ich noch die Hardware-Redaktion leiten. Hoffen wir auf ein schönes Jahr 2017. Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym "[DDoS]Dr. Radical, eXilitY oder gerne mal auch als RaketenJohnny"