MX Technology MXSSDEP3 PCI-Express x8 2TB SSD – Test / Review

    Schnell, Schnell, MXSSDEP3 PCI-Express x8 Überschall
    Über MX Technology:

    Mach Xtreme Technology wurde im Jahr 2010 gegründet und besteht aus Elite-Profis, die schon etliche Jahre in der Speicher-Industrie tätig waren.

    Mach Xtreme Technology erreicht durch seine Forschung und Entwicklung die höchstmögliche Leistung, die dadurch auch die schnelle Weiterentwicklung von SSD-, Speicher- und Flash-Laufwerken sicherstellt.

    Mach Xtreme Technology ermöglicht dem Kunden die maximale Effizienz und Leistung mit den Produkten zu erreichen. Damit soll die Arbeit bequemer und produktiver werden.

    Mach Xtreme Technology ist das erste Unternehmen weltweit, welches mit renommierten Künstlern zusammenarbeitet, um eine einzigartige und elegante Darstellung der Mach Xtreme Produkte zu verwirklichen. Der erste Künstler, den man hier für eine Zusammenarbeit begeistern konnte, ist der Grafitti-Künstler „Does“, der aus Europa stammt.

    Das Ziel für die Zukunft ist es, den Käufern durch volles Engagement High Performance Produkte mit einer hohen Zuverlässigkeit und einem sehr starken wettbewerbsfähigen Preis anzubieten.

    mx-logo

    PCI-Express?!:

    PCI Express („Peripheral Component Interconnect Express“, abgekürzt PCIe oder PCI-E) ist ein Standard zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz eines Hauptprozessors. PCIe ist der Nachfolger von PCI, PCI-X und AGP und bietet im Vergleich zu seinen Vorgängern eine höhere Datenübertragungsrate pro Pin. Über die Anwendung für Erweiterungs-Steckplätze hinaus bilden die PCIe-Protokolle inzwischen die Basis für zahlreiche andere Schnittstellen wie SATA Express/M.2, SAS Express, NVMe und Thunderbolt. Während ihrer Entwicklung wurde die Schnittstelle „3GIO“ genannt, was für „3rd Generation Input/Output“ steht.

    PCIe ist im Vergleich zum parallelen PCI-Bus kein geteiltes (shared) Bus-System, sondern eine separate serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindung. Einzelne Komponenten werden über Switches verbunden. Diese ermöglichen es, direkte Verbindungen zwischen einzelnen PCIe-Geräten herzustellen, so dass die Kommunikation einzelner Geräte untereinander die erreichbare Datenrate anderer Geräte nicht beeinflusst. Bei PCIe gibt es kein eigenes Taktsignal, lediglich ein viel niedrigerer Referenztakt wird separat übertragen. Die Taktrückgewinnung erfolgt aus dem Empfangssignal. Dieses ist speziell dafür kodiert (bis PCIe 2.1 nach dem 8b/10b ab PCIe 3.0 eine „Scrambling“-Kodierung, welche zwei Synchronisations-Bits jeweils 128 Netto-Datenbits voranstellt).[5]

    Für das Senden der Daten werden Parallel-zu-seriell-Wandler und für den Empfang Seriell-zu-parallel-Wandler in den Baugruppen eingesetzt. Trotz dieses sehr anderen physischen Aufbaus ist PCIe softwareseitig voll kompatibel zu PCI, so dass weder Betriebssysteme und Treiber noch Anwendungsprogramme angepasst werden müssen. PCIe ist vollduplexfähig und arbeitet je nach Version mit 250, 500 oder 984,615 MB/s pro Lane und Richtung. Version 4.0 soll 1969 MB/s ermöglichen.

    Sämtliche Datenübertragungen und sämtliche Signale (z. B. IRQs) auf der PCIe-Verbindung werden in Pakete aufgeteilt. Auf Grund des grundlegend anderen elektrischen Aufbaus und der anderen Übertragungsform sind keine Mischgeräte möglich, die sowohl in PCI- als auch PCIe-Slots betrieben werden könnten. Das ist auch durch andere Anschlüsse bedingt, so dass für PCIe-Karten entsprechend neuere Motherboards bzw. Controller verwendet werden müssen.

    Quelle: Wikipedia

    Verpackung / Zubehör:

    Die MXSSDEP3 PCI-Express x8 2TB SSD wurde uns in einer schlichten weißen Verpackung zugeschickt, die vor lauter Understatement nur so strotzt, denn welch geballte Leistung verbirgt sich hier. Das ist bald spannender als Geschenke an Weihnachten auszupacken.

    Nachdem wir nun die Verpackung geöffnet haben, wird uns die Sicht auf ein tolles Stück Technik noch von einer Moosgummimatte verdeckt, was natürlich Sinn macht, denn keiner möchte, dass sein neues Spielzeug zu sehr im Karton hin und her wackelt. Nun nehmen wir die Moosgummimatte aus dem Karton heraus und können dann endlich einen ersten Blick auf ein tolles Stück Technik werfen, die Mach Xtreme Technology MXSSDEP3 PCI-Express x8 SSD.

    Neben der PCI-Express SSD befindet sich in der uns zur Verfügung gestellten MXSSDEP3 keinerlei Zubehör oder Handbücher, was auch nicht weiter schlimm ist. Aber auch in der Verkaufsversion wird neben der SSD maximal noch ein Handbuch und ein Install-Guide beiliegen. Denn der Vorteil einer PCI-Express SSD bei der Montage liegt klar auf der Hand, auspacken, Gehäuse auf und ab in den PCI-Express Slot damit, hier benötigt man weder weitere Schrauben noch Kabel.

    Dies soll weder einen Kritikpunkt noch einen Nachteil darstellen, da wie gesagt keines der besagten Dinge benötigt wird, um die MXSSDEP3 in Betrieb nehmen zu können.

    mxssdep3-box

    Verarbeitung und Design:

    Die MXSSDEP3 mit 2TB aus dem Hause Mach Xtreme Technology ist wahrlich ein Riese unter den PCI-Express SSD’s. Eine kleine Bestie mit modularen Speicherplatinen, wer hier an ein schlichtes Design denkt, liegt aber so was von daneben. Die MXSSDEP3 strotzt nur so vor Kraft, was natürlich an den 8 bestückten und modularen Speicherplatinen liegt, denn die MXSSDEP3 ist quasi das Hochhaus unter den PCI-Express SSD’s.

    Sie ist zwar eine Singleslot PCI-Express SSD, doch nutzt sie diesen Slot auch bis zum letzten Millimeter aus. Das schindet ordentlich Eindruck, doch wie durchdacht ist dieses Design und wie hoch ist die Verarbeitungsqualität? Dies finden wir nun für euch heraus.

    Verteilt auf zwei Trägerplatinen befinden sich je vier Speichermodule, zwei auf jeder Seite. Diese werden mit zwei Schrauben fixiert, um so ein Verrutschen der Module zu verhindern.

    Die Speichermodule lassen sich ganz einfach tauschen, falls mal ein Modul kaputt gehen sollte, oder man später die Möglichkeit in Betracht zieht, die schon mächtigen 2TB gegen mehr Speicherkapazität zu wechseln.

    Die Platinen sind alle solide verarbeitet und in einem schlichten Schwarz gehalten. Die Toshiba Speichermodule sitzen auch alle da, wo sie hingehören, wenn man sich jedes einzelne Modul anschaut und miteinander vergleicht, stellt man auch fest, wie präzise hier gearbeitet wurde, denn durch die ganzen weissen Linien und Zahlen sieht man sofort, dass alle Module scheinbar exakt an der gleichen Stelle sitzen und das auf den Punkt genau.

    Beide Trägerplatinen lassen sich ganz einfach auseinander und wieder zusammenstecken, dafür sorgt ein simples Stecksystem. Solltet ihr euch also in naher Zukunft solch eine PCI-Express SSD zulegen wollen und diese gerne mal näher betrachten, kann man hier ohne viel Risiko die beiden Trägerplatinen voneinander trennen.

    Gekühlt wurde unser Testmuster ganz klassisch passiv, doch wird es wohl auch eine aktiv gekühlte Version der MXSSDEP3 geben, zumindest gibt es ein Produktbild mit aktiver Kühlung. Auch hatte unser passiv gekühltes Testmuster einen Lüfteranschluss. Also gibt es hier zwei Varianten oder es wird den Kühlkörper mit Lüfter evtl. als Zubehör geben.

    So nun aber genug von der Verpackung, dem Zubehör und der Verarbeitung so wie dem Design. Schließlich gibt es viel wichtigere Dinge, die es zu erforschen gibt.

    Die neue MXSSDEP3:

    Eine SSD über die PCI-Express-Schnittstelle direkt mit dem Mainboard zu verbinden, ermöglicht ein ganz neues Level und Niveau an Datentransferraten, die man mit einer herkömmlichen SSD über den SATA 6Gb/s Anschluss nie erreichen würde. Wir möchten nun für euch herausfinden, wie sich die MXSSDEP3 von Mach Xtreme Technology im direkten Vergleich zu herkömmlichen SSD’s so schlägt. Denn die vom Hersteller angegebenen Transferraten werden mit 4100MB/s Lese- und 3500MB/s Schreiben beworben. Auch wenn der Wettbewerb hier recht unfair sein wird, so lassen wir die PCI-Express SSD gegen vier verschiedene SATA SSD’s antreten. Hier werden wir den klassischen Benchmark testen, sowie Performance und Ladezeiten bei aktuellen Spielen. Dazu aber später mehr im Benchmarkabschnitt.

    Die MXSSDEP3 PCI-Express x8 SSD von Mach Xtreme Technology ist die erste SSD über die PCI-Express-Schnittstelle, die wir in unserer Redaktion testen. Massentauglich sind SSD’s über die PCI-Express-Schnittstelle bisher nicht, denn der Aufpreis ist enorm.

    Dies ist aber nicht nur der Preis, sondern auch die Tatsache, dass PCI-Express SSD’s meistens nicht bootbar sind. Doch selbst wenn man eine PCI-Express SSD bekommt, die dann auch als bootable Speicher verwendet werden kann, verbirgt sich dort auch schon das nächste Problem, denn die Initialisierungsroutine des BIOS verhindert wirklich alle Geschwindigkeitsvorteile einer PCI-Express SSD. Doch hier setzt sich die intensive Entwicklung von MX Technology durch, die MXSSDEP3 soll keinen dieser Nachteile besitzen und kann somit auch als bootable Laufwerk eingesetzt werden.

    Technische Daten:
    Bezeichnung: MXSSDEP3 PCI-Express x8 2TB SSD
    ° Preis ° ca. 2600 Euro
    ° Homepage ° www.mx-technology.com
    ° Formfaktor ° Low-profile PCIe 3.0 x8
    ° Kapazität (lt. Hersteller) ° 2 TeraByte
    ° Kapazität (formatiert) ° 1,86 TeraByte
    ° Verfügbare Kapazitäten ° 1TB, 2TB
    ° Controller ° SMI 2246EN (8x)
    ° Chipart ° MLC (Multi-Level-Cell)
    ° Lesen (lt. Hersteller) ° 4100 MByte/s
    ° Schreiben (lt. Hersteller) ° 3500 MByte/s
    ° Gesamtbetriebszeit ° 200.000 Stunden
    ° Gewicht ° 255 gramm
    ° Größe ° 185×22.6×69 mm (L x W x H)

    mxssdep3-block-diagram

    Die MXSSDEP3 wird wie schon beschrieben über die PCI-Express-Schnittstelle der dritten Generation angesteuert und über acht Lanes mit dem Mainboard verbunden. Hier ist es also sehr wichtig, dass man den richtigen PCI-Express Slot verwendet, denn solltet ihr solch eine SSD an vier oder zwei Lanes ansteuern, wird sich ebenfalls die Leistung halbieren beziehungsweise vierteln. Die theoretische Maximalgeschwindigkeit von PCI-Express 3.0 x8 liegt bei 7877 MB/s, somit könnte man noch gerade so mit vier Lanes zurechtkommen, dies sollte man trotzdem vermeiden, denn, auch wenn die theoretischen vier Lanes fast ausreichen würden um die SSD zu betreiben, wird man hier nicht die volle Leistung erreichen.

    Die Mach Xtreme MXSSDEP3 wird ohne weitere Installation von Treibern problemlos vom Mainboard erkannt. Dank dem schon genannten Raid-Controller verzichtet die SSD auf lange Initalisierungsroutinen und kann somit auch als bootable System HDD exzellent verwendet werden.

    Testsystem:

    Prozessor: Intel i7 6700K
    Mainboard: MSI Z170A Gaming Pro Carbon
    Grafikkarte: KFA2 GTX 1060 OC 6GB
    Arbeitsspeicher: 4x8GB G.Skill RipJaws V DDR4-3000
    SSD: HyperX Savage 240GB @OS
    SSD: Samsung EVO 500GB @Gamez
    SSD: OCZ Vector 180 480GB @Gamez
    HDD: Western Digital Black 6TB
    Soundkarte: Creative Sound Blaster ZxR
    Netzteil: Enermax PlatiMax 1000W
    Gehäuse: Thermaltake Core X71

    Software:

    • Windows 10 Pro
    • Intel Rapid Storage Treiber 14.8.0.1042
    • Intel Chipset Device Software 10.1.1.9
    • NVIDIA GeForce 372.70
    • AS SSD Benchmark 1.6.4
    • ATTO Disk Benchmark 3.05
    • Crystal Disk Mark 5.1.2
    • Iometer 1.1.0
    • TXbench 0.9.5b

    Benchmarks:

    In den nachfolgenden Benchmarks werden wir die MX Technology MXSSDEP3 durch einige der bekanntesten Benchmarks Tools jagen, um festzustellen, was die PCI-Express 3.0 x8 SSD auf dem Kasten hat. Laut Hersteller erreicht die SSD bis 4100mb/s beim Lesen und bis zu 3500mb/s im Schreiben. Doch wie nah kommt man an diese Werksangaben heran? Oder wird man diese sogar übertreffen können?

    AS SSD:
    Das Benchmark-Tool AS SSD Benchmark bietet verschiedene Funktionen und Tests, um Solid State Drives (SSD-Festplatten) auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Programm verfügt über sechs synthetische Tests sowie drei Kopier-Tests, die allesamt ohne Nutzung des Betriebssytem-Caches durchgeführt werden. Am Ende eines jeden Tests stehen mehrere Werte, die Auskunft über die Lese- und Schreibgeschwindigkeit sowie die Gesamtperformance und die Zugriffszeiten geben. Um diese Werte ausgeben zu können, ermittelt AS SSD Benchmark beispielsweise die Schreibperformance mittels eines Schreibzugrifftests, der zahlreiche Schreiboperationen und Kopiertests durchführt. Zudem wird auch die 4k- und die 4k-64Thrd-Leserate in den Tests berücksichtigt. Darüber hinaus führt das Tool einen Kompressionstest durch und gibt die Ergebnisse in Form einer Grafik aus. Für herkömmliche Festplatten ist das Tool nicht geeignet.

    ATTO:
    „ATTO Disk Benchmark“ misst die Lese- und Schreibgeschwindigkeit Ihrer Festplatten.
    „ATTO Disk Benchmark“ ist zwar schon etwas betagt, gehört dennoch zu den populärsten Festplatten-Benchmark-Programmen, die kostenlos angeboten werden.
    Die Freeware misst speziell die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten Ihrer Festplatten. Mit den ermittelten Werten kann dann die Performance Ihrer Festplatte eingeschätzt werden. Das macht Sinn, wenn Sie gebrauchte Festplatten oder einen ganzen Computer erwerben und ihn erst einmal auf seine Leistungsfähigkeit untersuchen wollen. Es lassen sich genaue Einstellungen zu verschiedenen Parameter vornehmen. Die gemessenen Ergebnisse werden übersichtlich in einer Grafik dargestellt.

    Crystal Disk Mark:
    CrystalDiskMark testet die Lese- und Schreibgeschwindigkeit Ihrer Festplatten anhand dreier Testverfahren.
    Um zu einem aussagekräftigen Ergebnis zu kommen, schreibt und liest das kostenlose Tool in der Größe variierbare Datenblöcke von vier und 512 Kilobyte umfassenden Einheiten. Die gemessenen Werte führen zu einem Testergebnis, das Sie bei Bedarf in Textform in andere Anwendungen einfügen können.Wer will, kann CrystalDiskMark dank mitgelieferter Skins einen anderen Anstrich verpassen.

    ioMeter:
    Iometer ist ein kostenloses Tool zur generellen Performance-Messung von verschiedenen Parametern, die die Leistungsfähigkeit von Festplatten und Netzwerkkomponenten beschreiben. Iometer ist ein komplexes Analyse- und Benchmarking-Tool für Festplatten und Netzwerk-Komponenten, das ursprünglich von Intel entwickelt wurde und seit 2001 unter einer Open-Source-Lizenz von der Community gepflegt wird.

    Das Tool kann das Verhalten verschiedener Benchmark-Tests für Festplatten, SSDs und Netzwerk-Karten nachahmen, weil Sie als Anwender viele Parameter wie Größe der Pakete, Zugriffsart, Alignments, Blockgrößen und andere Kenngrößen genau einstellen können. Besonderer Augenmerk wird dabei auf die Input/-Output-Operationen gelegt, deswegen auch der Name Iometer.

    txBench:

    Rarfiles:

    Auch ein interessanter Part ist das Packen und wieder Entpacken von großen Rarfiles. Hierfür haben wir eine 250GB Große Dumpfile erstellt und haben diese mit folgenden Einstellungen verwendet. Zum einen die Funktion „speichern“ und zum anderen die Funktion „beste“, jeweils als RAR5 mit einer Wörterbuchgröße von 1024mb.

    In den vorherigen Tests und Benchmarks hat man zwar bereits festgestellt, dass die MX Technology MXSSDEP3 eine sehr hohe Lese/Schreibrate besitzt, doch die Testergebnisse hier haben mich durchaus überrascht.

    Winrar 5.31 – packen „speichern“ – 1Minute 39 Sekunden
    Winrar 5.31 – entpacken „speichern“ – 1 Minute 22 Sekunden
    Winrar 5.31 – packen „beste“ – 5 Minuten 10 Sekunden
    Winrar 5.31 – entpacken „beste“ – 51 Sekunden

    Leistungvergleich / Diagram:

    In den folgenden Leistungsdiagrammen habt ihr die Möglichkeit, euch den Unterschied von vier getesteten SSD’s und der PCI-Express x8 SSD ein wenig näher zu betrachten. Ich denke, hier zeigen die Bilder mehr als Tausende an Wörtern. Daher viel Spaß beim Anschauen der Diagramme.

    vergleichstest-as-ssd

    vergleichstest-atto

    vergleichstest-crystal-disk-mark

    vergleichstest-iometer

    vergleichstest-txbench

    Fazit:

    Die MX Technology MXSSDEP3 macht Lust auf mehr, soviel ist klar und das nicht nur auf den ersten Blick. Die PCI-Express MXSSDEP3 kann direkt ohne die Installation von Treibern in Betrieb genommen werden.

    In den Benchmarks haben wir stellenweise sogar höhere Transferraten erreicht als der Maximalwert, welcher vom Hersteller MX Technology angegeben wird. Dies ist auch nicht immer üblich. Mit einem Preis von Rund 2600€ für die 2TB Variante liegt die MXSSDEP3 sicherlich in einem Preissegment, das für viele abschreckend sein dürfte, vergleicht man dies allerdings mit verschiedenen 2TB PCI-Express SSD’s bei Geizhals.de so wird man schnell feststellen, dass in Relation Preis/Leistung die MX Technology MXSSDEP3 mehr als nur gut dasteht.

    Optisch so wie technisch macht man mit der MX Technology MXSSDEP3 sicherlich nicht viel falsch, auch wenn der Leistungsvorteil bei Spielen eher gering ausfällt, bevor man hier das volle Leistungspotenzial erreicht, wird man vom restlichen System schnell limitiert.

    Der größte Nutzen der schnellen PCI-Express MXSSDEP3 wird sicherlich in Servern stattfinden, oder aber vielleicht noch in der Medizin, oder aber bei Grafikern, die zum Beispiel Material mit 12K Auflösung und mehr verarbeiten, hier könnte eine normale HDD und SSD schon fast zu langsam sein.

    Wer allerdings das nötige Kleingeld hat, sollte sich rein aus der Sicht von Preis zu Leistung, definitiv die MX Technology MXSSDEP3 genauer anschauen.

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    Patrick Heinemann
    Nun bin ich knapp über zwei Jahre bei Game2Gether als Redakteur tätig und berichte über aktuelle Spiele und teste diese auch. Doch nun hat sich mein Aufgabenspektrum erweitert und somit leite ich mit meiner Kollegin Kathrin das Projekt. Des Weiteren kümmere ich mich auch um PR-Angelegenheiten. Zukünftig werde ich noch die Hardware-Redaktion leiten. Hoffen wir auf ein schönes Jahr 2017. Online treibe ich mein Unwesen unter dem Pseudonym "[DDoS]Dr. Radical, eXilitY oder gerne mal auch als RaketenJohnny"