JOYO Tischlampe mit USB-Ports – Test / Review

    Einleitung

    Die eigenen 4 Wände einzurichten, ist für manche Menschen eine Philosophie für sich. Ich erinnere mich an meine erste Wohnung zurück: Das Budget war damals noch klein und irgendwie ging es mir nur darum, endlich weg von den Eltern zu kommen. Alles andere war zweitrangig. Das liegt viele Jahre zurück, mittlerweile bin ich verheiratet und habe eine kleine Tochter. Die Prioritäten haben sich in der Zwischenzeit also genauso oft geändert wie die Wohnung. Was ich bis heute absolut nicht ausstehen kann, sind die nahezu unzähligen Accessoires, die ein bekanntes schwedisches Einrichtungshaus alle Nase lang in der Werbung anpreist. Abgesehen vom Design missfällt es mir, dass man die gleichen Möbel und Utensilien mittlerweile in jeder zweiten Wohnung anfindet. In meinen Augen ein Unding, die Wohnungseinrichtung ist für mich eine Sache des Geschmacks und des Stils, und eben nicht eine Art Einheitsbrei, den gefühlte 90% der Mitmenschen aus meinem Umfeld auch besitzen. Darüber kann man sich streiten, das weiß ich.

    Wer es also etwas exklusiver haben möchte, der muss entsprechend mehr Zeit investieren und hoffen, dass die Suche in lokalen Märkten oder im Internet von Erfolg gekrönt ist. Bei mir war sie das vor wenigen Wochen und damit schlage ich dann auch die Brücke zu diesem Artikel.

    Ich stieß auf ein Problem, das inzwischen immer mehr Haushalte betreffen dürfte. Mittlerweile tummeln sich bei mir daheim 2 Smartphones und 2 Tablets. Die technische Spielerei ist ziemlich stromhungrig, nach unserem Arbeitstag ist zumindest der Akku vom Smartphone recht leer. Also tummeln sich dann am Abend alle Geräte irgendwo im Haus und wollen an ihr Netzteil gehängt werden. Das war mir ein Dorn im Auge aus mehreren Gründen:

    1. Ich hätte gerne alle Geräte an einem Ort. Das finde ich einfach aus dem Grund praktisch, weil dann nicht überall Smartphones und Co. verstreut liegen. Aber es müssen dann eben auch entsprechend genug Steckdosen an diesem „Sammelort“ frei sein.

    2. Dieses Kabelwirrwarr nervt! Das ist mehr eine Sache der Optik, aber sichtbare Kabel sind eben nie wirklich schön anzusehen, oder? Mittlerweile hat man sich wohl schon ziemlich dran gewöhnt, aber schön ist eben was ganz anderes.

    Diese beiden Probleme galt es also zu lösen. Bei meiner Recherche stieß ich auf mehrere Produkte, die in Frage kamen. Der Pool an multifunktionalen Ladestationen erweitert sich stetig und mittlerweile scheint die Technik auch etwas ausgereifter. Aber eine reine Ladestation, die permanent auf der Kommode steht? Ne, das sieht auch nach nix aus. Und dann kam unverhofft der Lichtblick: Die JOYO Tischlampe mit USB-Ports. Beide Soll-Punkte erfüllte diese Lampe, sowohl Optik, als auch Funktionalität schienen für mich gewährleistet. Wenige Tage später erreichte mich dann das Paket.

    Die JOYO Tischleuchte gibt es in den Farben Grün, Weiß und Orange. 

     

    Produktbeschreibung

    [box_light]Die Verbindung von Stil und praktischem Nutzen ist ja bekanntlich eine unserer Spezialdisziplinen, Mit unserer JOYO Tischlampe mit USB-Ports haben wir das, wie wir in aller Bescheidenheit feststellen dürfen, wieder einmal bewiesen. Sie (die JOYO Tischleuchte) ist nämlich nicht nur eine elegante und originelle Lampe mit der Tendenz zum Energiesparen (nur 9 Watt Bedarf, nicht schlecht), sondern verfügt – neben reichlich Ablagemöglichkeiten für die kleinen elektronischen Helferlein, die man heutzutage so braucht – auch über nicht weniger als drei (!) USB-Ports, um die genannten Helferlein energetisch bei Laune zu halten und für den neuen Tag fit zu machen. Schluss mit dem Kabelsalat am Nachtkästchen und Mehrfachsteckdosen, die man mühsam unters Bett pfriemeln muss. Unsere JOYOTischlampe verstaut Smartphones, Mp3-Player und sonstiges perfekt unter ihrem Schirmchen und Strom gibt’s obendrauf. Und wenn wir anfangs von „Stil“ gesprochen haben: es gibt sie in verschiedenen Farben.

    Details JOYO Tischlampe mit USB-Ports

    • JOYO Tischlampe mit USB-Ports
    • Mit 9 Watt Energiesparlampe (GX53 K4000)
    • 3 USB-Anschlüsse (5V, 3A) – lädt deine Multimedia Accessoires
    • 2 Ablagefächer
    • Ein/Aus Schalter
    • Material: ABS Kunststoffgehäuse mit Satineffekt Außenbekleidung
    • Nennspannung: 230V AC
    • Maße ca. 27 cm hoch, Durchmesser ca. 25 cm
    • Gewicht ca. 1,5 kg

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    Dankeswort

    Die hier vorgestellte JOYO Tischlampe mit USB-Ports wurde uns von Radbag.de zur Verfügung bestellt. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!  Im Shop von Radbag gibt es richtig viele tolle und lustige Gadgets, die ihr euch unbedingt mal ansehen solltet.

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    Was mir gefällt

    Das Design finde ich Klasse. Geboren in den späten 70er Jahren erlebte ich als Kind die Hochphase der Joyos. Jeder hatte sie, die kleinen Plastikschreiben an der Schnur und jeder wollte die besten Tricks vollführen. Der Name der JOYO Tischlampe kommt also nicht von ungefähr, die Optik entspricht dem kleinen Vorbild. Für mich also ein klarer Pluspunkt mit dezentem Retro-Flair.

    Für eine Lampe isst das Kernelement, dass sie Licht spendet. Auch hier gibt es einen Pluspunkte für die JOYO Tischlampe. Grundsätzlich werden mehrere Farben angeboten (Weiß, Grün, Orange), wobei ich hier vom weißen Modell spreche. Eine Energiesparlampe vom Typ GX53 K4000 war bereits vormontiert, sie benötigt im Betrieb nur 9 Watt. Das Licht ist angenehm hell und spendet in der Dunkelheit genügend Helligkeit zum Lesen oder um den Raum in seichtem Ambiente erleuchten zu lassen.

    Am besten gefällt mir jedoch die Funktionalität. Satte 3 USB-Slots befinden sich im mittigen Steg. Jeweils links und rechts davon sitzen dann die Ablagefächer, die gemeinsam die runde Bodenstruktur bilden. Für mich die perfekte Lösung meiner Probleme. Die Ports liefern genug Saft, um unsere Smartphones zu laden. Selbst für die Tablets hat es gereicht, wobei hier die Größe der Funktionalität einen Strich durch die Rechnung macht – logisch. Ein Tablet passt einfach nicht in eines der Seitenfächer, in diesem Falle muss man sich damit begnügen, es neben die JOYO Tischlampe zu legen. Ordentlicher als lose rumbaumelnde Kabel von Ladegeräten ist es aber auch so in jedem Fall.

    Die Fächer lassen sich natürlich nicht nur mit Smartphones nutzen, das sollte einfach nur mein primärer Zweck sein. Lesebrille, das Lieblingsbuch, Gummibärchen, etc. pp. finden dort bei Bedarf ihren Platz.

    Die Verarbeitung ist prima. Keine scharfe Kanten, keine abstehenden Verschnittrest oder sonstige Bemängelungen habe ich beobachten können. Auch die Größe finde ich nahezu optimal. 27 cm hoch und fast genauso groß im Durchmesser ist die JOYO. Bei uns steht sie im Wohnzimmer neben der Couch und ich möchte sie nicht mehr missen. Binnen weniger Tage hatten wir die Funktion schon sehr zu schätzen gelernt. Zunächst hatten wir die JOYO auf einem Nachttisch stehen, uns aber dann doch dagegen entschieden, weil die Kontroll-LED permanent grün leuchtet.

    Der WOW-Effekt. In den letzten Wochen hatten wir hier mehrfach Besuch von Freunden und Familie. Wir hatten niemanden auf die JOYO gestoßen, sondern wollten einfach mal sehen, ob den Gästen das neue Accessoire auffällt, und wenn ja, was ihr Ersteindruck dazu ist. Die Sache verlief ziemlich eindeutig, fast jeder hatte mich gefragt, wo es denn die Lampe zu kaufen gibt. Die meiste Zeit fielen Sätze wie „Das ist ja cool!“ oder „Schatz, die würde doch auch auf unserem Tisch gut aussehen!“

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    Was mir weniger gefällt

    Das Material besteht nahezu komplett aus Plastik. Das ist natürlich nicht schlimm, mindert aber den Hinblick auf das Preis-Leistungs Verhältnis. Denn mit knapp 120€ ist die JOYO Tischlampe nunmal kein Schnäppchen.

    Etwas unschön finde ich an der Unterschale die Frontseiten. Hier schimmert deutlich sichtbar die verbaute Technik der USB-Anschlüsse durch, meiner Meinung nach hätte hier der Taint etwas mehr gedunkelt sein dürfen.

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    Und sonst?

    Die JOYO Tischlampe besitzt wie oben erwähnt eine kleine grünliche LED, die dauerhaft leuchtet, wenn der Stecker der Lampe eingesteckt ist. Sie dient als Signal, dass die USB-Ports bereit sind und man sein Smartphone einfach nur noch einstöpseln muss. Das schmälert den Einsatzort am Nachttisch ein wenig, denn zum Schlafen hätte ich gerne möglichst keine Lichtquellen um mich herum.

    Wer sein Ohr an die JOYO hält, der vermag ein leichtes Surren zu hören. Nicht störend und in keinem Fall laut, aber es existiert. Das veranlasste mich dazu, die benötigte Energie zu prüfen, die die JOYO Tischlampe im Leerlauf hat, also nur bei eingestecktem Stecker der Lampe. Das Ergebnis: 0,5 Watt.

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    Fazit

    ChristophGesucht und Gefunden! Die JOYO Tischlampe mit USB-Ports war die perfekte Lösung meines Problems. Sie bringt praktische Ladeports für Smartphones und Co. mit und verpackt sie in ein stilvolles Gebilde. Sie wird ihrem Namen gerecht, denn die Joyo-Optik ist nicht von der Hand zu weisen. Die USB-Ports samt Ablageflächen sind praktisch und können sicher und stabil mit Smartphone oder sonstigen Kleinigkeiten gefüllt werden. Den Test, 3 Smartphones gleichzeitig zu laden, hat die JOYO locker bestanden. Nur bei Tablets geht die Puste etwas früher aus, das simultane Laden mehrerer iPads etwa war nicht möglich. Das gespendete Licht ist ausreichend, um einen mittelgroßen Raum in sanftes Ambiente zu tauchen. Alternativ nutzen wir die JOYO mittlerweile sehr gerne als Leselampe auf dem Tisch neben der Couch. Einzig der hohe Preis mit rund 120€ zeigt, dass die Lampe nichts für die breite Masse ist. Als Individualist bin ich gerne bereit, für meine Accessoires ein paar Euro mehr springen zu lassen und werde dafür im Umkehrschluss mit etwas belohnt, was 1. nicht jeder hat und 2. obendrein auch noch eine richtig gute Portion Funktionalität bietet. Und das schafft die JOYO Tischlampe mit Bravur!

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    Christoph
    Kind der 70er. Seit '84 Musiker, seit '85 Hobby-Jedi, seit '86 Zocker und seit 2011 hier Redakteur