Battlefield 4 Razer BlackShark – Test

    Zum Start von Battlefield 4 hat Razer ein offiziell lizensiertes Gaming-Line-Up von einigen seiner Peripheriegeräten vorgestellt. Dazu zählen Maus, Tastatur, Headset, Mousepad und Tragetasche.
    Wir konnten uns das Battlefield 4 Razer BlackShark überstülpen und dem Krieg lauschen. Wie das analoge Gaming-Headset ist und was es drauf hat, das erfahrt ihr hier.

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    Militärheadset für Kriegsshooter – Ausstattung und technische Daten

    Das BlackShark Headset basiert auf dem Design von Militärhubschrauber-Headsets und so fühlt es sich auch an. Es ist schwer und wirkt auf den ersten Blick hochwertig.
    Zur Ausstattung des Headsets gehört ein abnehmbares Mikrofon, ein Audiosplitterkabel für den Computer und ein Abdeckungsstecker für den Mikrofonanschluss.
    Das Headset kann auch an mobile Geräte, wie Smartphnoes, Tablets und Notebooks angeschlossen werden. Je nach Verwendungszweck kann das Mikrofon entfernt, die Abdeckung montiert und das Headset ohne Splitterkabel angeschlossen werden.
    Da es sich bei dem Battlefield 4 BlackShark Headset um eine Special-Edition handelt, gibt es natürlich etwas spezielles dazu. Neben dem Battlefield 4 Design ist ein Battlefield 4 Key beigelegt, der eine Razer DogTag im Spiel freischaltet.

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    Razer gibt folgende Infos und technische Eckdaten an:

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    Headset

    • Stereosound mit verstärktem Bass Schalldichte
    • ohrumschließende Kissen
    • Abnehmbares Mikrofon für Voice-Chat oder für exzellenten Sound unterwegs
    • Splitter-Adapterkabel (Audio/Mikrofon)
    • Anpassbare Kunstlederohrkissen für maximalen Komfort
    • 50 mm, mit Neodymmagneten
    • Treiber: 40 mm, mit Neodymmagneten mit kupferummantelter
    • Aluminium-Schwingspule
    • Frequenzgang: 20 Hz – 20 KHz
    • Impedanz: 29 Ω
    • Sensitivität @ 1 KHz: 105dB ± 3 dB
    • Eingangsleistung: 50mW
    • Kabel: 1,3 m mit Gummiummantelung
    • Anschluss: 3,5 mm Klinkenstecker für Audio und Mikrofon

    Mikrofon

    • Frequenzgang: 50 Hz – 16 KHz
    • Rauschabstand: 50 dB
    • Sensitivität @ 1 KHz: -37 dB +/- 4 dB
    • Aufnahmemuster: Unidirektional

    Hardwareanforderungen

    • Geräte mit separaten 3,5 mm-Audio- und Mikrofoneingängen
    • Geräte mit kombiniertem 3,5 mm-Audio- und Mikrofoneingang (kompatibel mit allen tragbaren Audio-, Computer- und Smartphone-Geräten, wie zum Beispiel iPod, iPhone, iPad, Kindle Fire, Android-Geräten, Razer Blade, Macbook Pro oder Ultrabooks)
    • Audio-/Mikrofon-Splitter-Kabelverlängerung (1 m) wird mitgeliefert

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    Militärheadset für Kriegsshooter – Sir! Yes, Sir!

    Mit dem BlackShark bringt Razer ein, auf den ersten Blick, etwas spartanisches Headset, das es aber in sich hat. Durch das militärische Design ist auch ein kleines Schwergewicht. Denn das Headset hat ein stolzes Gewicht und fühlt sich wertig an.

    Hat man es einmal aufgesetzt und so eingestellt, dass es perfekt sitzt, dann will man es am liebsten nicht mehr abnehmen. Das BlackShark ist wirklich sehr bequem und isoliert den Träger schon fast komplett von allen Geräuschen. Trotz des scheinbar hohen Gewichts sitzt das Headset auch nach einigen Stunden immer noch gut und fühlt sich nicht unangenehm an. Bei der Verarbeitung der Ohrkissen wurden Lederdichtungen verwendet, die ebenfalls zu einem erhötem Tragekonform beitragen.
    Das Mikrofon des Headsets kann nach belieben verstellt werden. Die Halterung ist sowohl an zwei Stellen beweglich, als auch am Anschluss zu der Ohrmuschel selber. Damit lässt sich das Mikrofon optimal einstellen.
    Vom Sound her ist das Headset wirklich bombastisch, auch wenn keine Panzer oder Granaten über den Bildschirm rollen. Musikgenuss mit tollen Bässen bietet das 2.0 Headset ohne zu zögern.

    Das Battlefield 4 Razer BlackShark Headset ist ein wirklich gutes Headset, doch wenn wir nach einem Hacken suchen, finden wir dennoch einige wenige. Zum Einen der Preis: stolze 139,99€ (UVP) sollen willige Gamer für dieses 2.0 Headset hinlegen. Für ein 2.0 Headset schon etwas happig.
    Zum Anderen vermissen wir einen Lautstärkeregler und Mute-Button am Headset. Die Lautstärke muss über andere Geräte verändert werden, das Stummschalten des Mikrofons ebenfalls.

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    Fazit

    Das Battlefield 4 Razer BlackShark Headset gefällt mir sehr: Es sitzt super, hat einen tollen Klang und ein super Design. Aber der zuletzt angesprochene Preis schreckt dann doch etwas ab. Für ein 2.0 Headset etwas zu teuer, ein paar Euronen weniger wären im Rahmen, zumal das normale BlackShark ab 109€ und die Battlefield 3 Edition schon ab 99€ verfügbar ist. Heißt also, dass der Name Battlefield 4 auf dem BlackShark den Preis gleich etwas in die Höhe treibt.
    Zudem kommt eine fehlende Bedienung der Lautstärke und des Mikrofons, das schon bei sehr einfachen Headsets meistens gleich mit an Board ist. Ich vermute, dass diese fehlende Komponente aufgrund des Militär-Designs nicht vorhanden ist.
    Alles in Allem ist das Battlefield 4 Razer BlackShark Headset ein wirklich gutes und bequemes Headset, das aber leider einige Defizite aufweist. Somit kann ich jedem raten, der ein neues Headset in Erwägung zieht, das etwas spezieller sein soll, sich das Razer BlackShark anzuschauen, beziehungsweise die verschiedenen Ausführungen davon. Denn ob der Griff zum teuren Battlefield 4 Headset sich wirklich lohnt sollte vorher nochmal gut bedacht werden.

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    Gustav Knaub
    Film- und Computerspielbegeisterter, der mit MediaField anfing und damit nun hier im Bereich für Spiele- und Filmtrailer gelandet ist.