Ruhet In Frieden – A Walk Among The Tombstones Filmkritik

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    Nachdem vor 8 Jahren Matthew Scudder (Liam Neeson) betruncken zwei Mörder tötete und dabei eine Tragödie verursachte, hörte er mit seinem Beruf als Cop und dem Trinken auf. Nun schlägt er sich als Privatdetektiv durch und nimmt Aufträge gegen kleine Geschenke entgegen. Sein neuster Auftrag ist allerdings ein sehr komplexer, zumal er nicht wirklich für einen Drogendealer arbeiten möchte. Er macht sich auf die suche nach der entführten Frau des Dealers, doch sie ist kein Einzelfall sondern gehört einer reihe gezielten Entführungen an. So begibt er sich auf Spurensuche und einzelnen Hinweisen und geriet dabei selber ins Visier.

    Ruhet in Frieden

    Liam Neeson der bekannt ist aus Action Filmen wie 96 Hours oder Non-Stop, spielt hier einen hervorragenden Privatdetektiv, in der Rolle als Matthew Scudder. Dieser eigentlich nichts mit sich anzufangen weiß und sich selbst schon aufgegeben hat, aber weiterhin bei seinen Prinzipien bleibt. Der Film fängt schon sehr stark an und zeigt was vor 8 Jahren passiert ist, als Scudder noch im Dienst war und wieso er seinen Job aufgab. Mitfiebern kann man sehr gut und teilweise ist man auch von den grausamen Entführern richtig geschockt. Bild und Ton geben zudem der Story entlang eine passende düstere Atmosphäre. Ruhet in Frieden wirkt Echt und hinterlässt auch ein mulmiges Gefühl, zwischen Ernsthaftigkeit, Traurigkeit und Freude.

    Ruhet in Frieden1

    Fazit
    Eine fantastische Umsetzung des Buches „A Walk Among the Tombstones“ von dem Schriftsteller Lawrence Block. Sehr zu Empfehlen für Fans von Liam Neeson und klassischen Action Filmen die in den späten 90’ern spielen. Die Geschichte wird in seinen 115 Minuten nicht zu langwierig, was man von anderen Filmen kennt, sondern fesselt einen durch gehend auf der Jagt nach den Tätern. Schaut euch den Film definitiv im Kino an.

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    Daniel Plaumann
    Zuständig für Film, Comics und den Xbox Bereich. Fachverkäufer bei Saturn.