Halo: Fall of Reach

    Mit Fall of Reach kommt ein neuer Einblick in das Leben des als Master maxresdefaultChief bekannten Spartaners John-117 ans Tageslicht. SEQUENCE liefern mit dem neuen Animationsfilm quasi die Verfilmung des gleichnamigen Buches von Eric Nylund aus dem Jahre 2001.

    Warum der Streifen angenehme Fanboy-Gänsehaut auslöst und doch kaum bis nichts zum neuesten Kapitel der Spiele-Saga, Halo 5, beiträgt lest ihr im nachfolgenden Testbericht.

    Plot

    John gehört, wie beinahe 100 andere Kinder aus dem Schoss des gemeinen Volkes, zu einer von Dr. Catherine Halsey Hand-erlesenen Truppe. Sie wurden skrupellos entführt, manipuliert, getrimmt und operiert. Die Geschichte hinter dem Helden unserer Galaxis und seinem Team* ist bewegend und grausam. Genau diese beiden Aspekte fassen SEQUENCE in ihrem Film gut zusammen. (*Und doch bleibt etwas wichtiges für das Franchise nachfolgend auf der Strecke. Später mehr dazu.)

    Alles will ich an dieser Stelle vom Plot nicht verraten, vielmehr auf den Detailgrad der Geschichte aufmerksam machen.

    Viele Informationen wurden unter der Führung der großen Kiki Wolfkill behutsam und treffend in den Plot eingebaut, vermitteln viel mehr als manche der Spiele. Fragen, die Halo 5 frisch aufwarf und in der Vergangenheit nur die entsprechenden Comics und Bücher beantworteten, werden in Fall of Reach neu beleuchtet und für das „gemeine Volk“ verständlich gemacht.

    Technik

    Die SyHalo-The-Fall-of-Reachnchronstimmen wurden gut gewählt und passen zu den jeweiligen Charakteren, lediglich der junge John weckt ein wenig Gewöhnungsbedürfnis. Visuell gibt es viel zu Entdecken: Statt auf herkömmliche Zeichentrick- oder Animationstechnik greift SEQUENCE auf einen Mix aus computergestützten Zeichnungen zurück.

    Anfangs ungewohnt, sind die Szenenübergänge fließend und der neuartige Zeichenstil macht neugierig. Auf Dauer wirkt er leider recht „günstig“ und man wünscht sich irgendwann spontan, Blur Studios hätten den Film gemacht. Wenn wir da nur mal an die neuen Cutscenes aus Halo 2 Anniversary denken… Schade. Zumindest die Übergange der einzelnen Episoden, in welche die ursprüngliche Mini-Serie unterteilt war, fallen hier nicht auf – ein Fehler der noch bei Halo-Nightfall vorhanden war.

    Fazit

    65 min Biografie über den Master Chief. Tolle Technik und Musik geleiten uns bei der Reise durch Johns Kindheit und Ausbildung, beantwortet viele Fragen und schafft es leider doch, eine neue ganz große aufzuwerfen: Wieso hat Team-Blau im neusten Ableger auf der Xbox One kein Gesicht? Kein Charakter? Mal wieder zwickt und das Unterbewusstsein und die Leidenschaft für die Serie leicht mit dem Vorwurf, wieso 343industries soviel Fokus auf das „unwichtigere“ Team Osiris legte und nicht auf Johns Wolfsrudel.

    Was The Fall of Reach betrifft: Gut gemacht, SEQUENCE! Nächstes Mal jedoch bitte mit anderer Animationstechnik.

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    Dominik Waltz
    Egal ob Games, Hard- oder Software ich bin einfach für alles Technische zu begeistern. In der Game2Gether Redaktion habe ich einen Weg gefunden diese Leidenschaft mit der Welt zu teilen. Als eingefleischter PC-Gamer bin ich für alles zu begeistern was sich auch nur im Geringsten mit einem Computer befasst. Des Weiteren habe ich ein starkes Interesse gefunden was Handys und Gadgets rund ums Smartphone betrifft. Mein neustes Hobby habe ich in der Konsole entdeckt und befasse mich nun mit der PS4.