Maid-sama Band 1 – Flashback Manga Review

„Misaki hasst Männer! Als Schulsprecherin schreckt sie deshalb auch nicht davor zurück, ihre Mitschüler in die Schranken zu weisen und ihnen Manieren beizubringen. Doch nach dem Unterricht schlüpft sie in eine andere Rolle: In einem Maid-Café muss sie Männer in einer Dienstmädchenuniform bedienen und hoffen, dass keiner ihrer Mitschüler von ihrem etwas devoten Nebenjob erfährt…“

Manga: Hiro Fujiwara
Deu. Verlag: Carlsen Manga!
Preis: 5,95 €

Maid-sama ist ein Shojo-Manga, dass in Deutschland zum ersten Mal im DAISUKI Manga September 2008 erschien. DAISUKI war das weibliche Pendant zum BANZAI!. Während der BANZAI gefüllt war mit Shonen-Mangas, wie YU-GI-OH!, Naruto und Shaman King, bot DAISUKI für die jüngeren Mädchen mit Shojo-Mangas romantische Storys. Maid-sama war eines der erfolgreichsten Reihen dieser Art und veröffentlichte von Januar 2009 bis März 2015 insgesamt 18 Ausgaben.

Inhalt

Misaki ist die knallharte Schulsprecherin der Seika-Oberschule. Eine Schule, die vor ein paar Jahren noch eine reine Jungenschule war. Dementsprechend klein ist auch der Anteil an Mädchen, die sich mit den schmutzigen, rüpelhaften und stinkenden Jungs rumschlagen müssen. Misaki Ayuzawa tut wirklich alles dafür, das Umfeld mädchenfreundlicher zu machen. Dadurch das ihr Vater sie und ihre Mutter im Stich und einen Haufen Schulden hinterlassen hat, ist es nicht verwunderlich, dass sie einen Groll auf Männer hegt.

Diesen, besser gesagten Hass!, lässt sie auch an den Jungs aus und macht ihnen deutlich, dass sie keinen „Jungs Spaß“ in der Nähe der Mädchen duldet. Zwischen dem Lernen und den Aufgaben als Schulsprecherin geht die junge Misaki jobben, um die Schulden abzuarbeiten, die ihr Vater hinterlassen hat. Bei ihrem Verhältnis zum männlichen Geschlecht kommt es ziemlich überraschend, dass sie als Maid in einem Café arbeitet. Eines Tages wird sie beim Ausüben ihres Nebenjobs vom Klassenbesten und Schulschönling Usui entdeckt. Dieser besucht sie von dort an täglich.

Über Maid-sama

Maid-sama ist eine romantische und humorvolle Geschichte aus dem Leben einer jungen Schülerin, die sich für alle in ihrem Umfeld einsetzt. Sie überarbeitet sich so sehr, dass der Mädchenschwarm der Schule anfängt, sich sorgen, um sie zu machen. Währen des Storyverlaufs durchlebt Misaki einen Wandel des Charakters. So wird aus der einst ablehnenden Person ein offener Mensch und bringt die Verhaltenszüge aus dem Maid-Job mit in die Schule ein. Von der gehassten und gefürchteten Schulsprecherin wird die gefeierte Misaki-Chan.

Die Geschichte bietet eine spannende Geschichte zwischen den Abenteuern in der Schule und ihres geheimen Jobs, der aufzufliegen droht. Misaki ist ihr Image in der Schule sehr wichtig, weswegen sie ihre Tätigkeit als Maid vor den Schülern geheim halten muss. Nur Usui weiß durch eine zufällige Begegnung von ihrem Zweitleben. Usui ist nicht gerade jemand der sich für Mädchen interessiert, doch durch den liebevollen Charakter von Misaki fängt er an, sich für sie zu interessieren.

Außerdem bietet der Manga zwischen den Kapiteln „Tea Break“ Pausen. Auf diesen Seiten erfährt man beispielsweise Dinge, die nebenher passieren oder Hintergründe zu Nebenfiguren. Mit „Die transparente Welt“ enthält der Manga noch eine komplette abgeschlossene Geschichte. Diese hatte Hiro Fujiwara vor dem Start von Maid-sama gezeichnet. Den Abschluss macht eine Vorgeschichte, die zeigt, wie Misaki zu ihrem Job als Maid im Maid Latte Café gekommen ist.

Fazit

Maid-sama erfüllt genau die Erwartungen, die mir man beim Empfehlen des Mangas in den Kopf gesetzt hatte. Eine lustige Geschichte zwischen Schülern, welche typische Stereotypen verkörpern (Mädchenschwarm, Streber, Sportler, Perverse usw.). Mit den Zeichenstilen, wie Chibi, die super deformierten Körper und die großen Münder wird für Action und Chaos gesorgt. Viel Mühe gab man sich beim Zeichnen der Charaktere von Misaki und Usui in den Closeup Momenten, wenn die Zwei sich näherkommen. Dadurch wird vermittelt, dass nicht nur viel Liebe in die Geschichte floss, sondern auch in die Darstellung der zwei Hauptfiguren. Durch meine Manga-Kenntnis im Basisstudium kenne ich keinen vergleichbaren Zeichenstil, den ich mit Maid-sama in Verbindung bringen könnte. Der erste Band hat mich jedenfalls überzeugt, die Serie weiter zu verfolgen. Durch die abgeschlossene Reihe von 18 Bänden ist Maid-sama zum Glück kein Mammutprojekt!

Maid-sama Band 1 vom Carlsen Manga! feierte ihr Deutschland Debüt im Jahre 2008 und war Teil der DAISUKI Bände.

> Hier geht es zur Manga Review von Skip Beat! Band 1.

Vielen Dank an Carlsen für die Bereitstellung des Mangas.

Bildquelle: Carlsen

Unsere Wertung: „4 von 5 Sternen“