Life is Strange 1 Staub – Comic Review

Max und Chloe sind zurück! Dieser erste offizielle Comic zu Life is Strange setzt eines der möglichen zwei Enden des beliebten Videospiels fort! Eine Stadt liegt in Trümmern, doch das Leben geht weiter. Auch für Max Caulfield und Chloe Price. Wie ihr Leben nach der Tragödie und ihrer Wiedervereinigung aussieht? Seid dabei, wenn es heißt: Rückkehr nach Arcadia Bay?!“

Autorin: Emma Vieceli
Zeichnerin: Nina Vakueva

Danke an Panini für die Bereitstellung des Comics.

Preis: 15,00€
Release: Bereits erschienen (27.08.2019)

Zum Comic

Life is Strange 1 führt auf 116 Seiten via 4 Kapitel die Geschichte des gleichnamigen Videospiels fort. In dieser Handlung werden Max Caulfield und Chloe Price mit den Ereignissen nach dem Sturm in Arcadia Bay und Maxs andauernden Visionen konfrontiert. Bei ihrer Rückkehr von Seattle zum Ort des Geschehens, machen die beiden geisterhafte Begegnungen und stellen fest, welche Auswirkungen Maxs Entscheidung hatte.

Des Weiteren bietet das erste Band diverse Artworks über die Charaktere und zahlreiche Heft-Cover. Darauf lässt sich schließen, dass noch drei weitere Bände die Story fortführen werden.

Story

Life is Strange 1 knüpft nahtlos an das Spiel an und erzählt eine Variante, in der Max beschloss Chloe zu retten, wodurch Arcadia Bay dem Sturm zum Opfer fiel. Fotografie-Studentin Max Caulfield hat eine Gabe, mit der sie die Zeit zurückdrehen kann. Mit dieser konnte sie das Leben ihrer ältesten Freundin Chloe Price retten. Entfacht jedoch durch die Manipulation einen Sturm der auf den kleinen Ort traf.

In Seattle und ein Jahr nach dem Vorfall wird Max von vermehrten Visionen geplagt, die ihr geistig und körperlich nicht guttun. In der Annahme, dass es nur Folgen der Trauer und Verarbeitung sind, beschließen beide zurück zum Ort des Geschehens zu gehen. Hier nimmt auch Chloe das erste Mal Teil an Max Visionen und nimmt ihre Mutter wahr. Beide verlieren mehr und mehr ihre Kontrolle über ihre Emotionen und Max sogar die Kontrolle über ihre Fähigkeit. Die Folge… Ein „Flackern“, wie sie es nennen…

Review zum Spiel aus dem Jahr 2015.

Fazit

Life is Strange 1 spielt regelrecht Roulette mit dem Verstand. Ein Mindblow, wenn man so will. Auch der Comic schafft das, was dass Spiel mit einem macht. Es hinterlässt tiefe Spuren und gibt einem zu spüren, dass man einen Sturm nicht immer verhindern kann und es manchmal keine richtige oder falsche Entscheidung gibt. Fast schon spielerisch verläuft man sich zwischen Maxs Einbildung und der Realität bis sich sogar beides miteinander verknüpft. Farbe und Zeichnung ist passend zur Spiele-Vorlage gewählt und erinnerte mich an den Zeichenstil der Comic Adaption von The Last Of Us.

Hauptfiguren Max und Chloe haben eine interessante Freundschaft schon seit Kindertagen. Dadurch, dass sie länger getrennt voneinander waren, könnten sie nicht verschiedener herangewachsen sein. Trotzdem harmonieren sie gut miteinander und sind mit ihrer Beziehung maßgeblich verantwortlich für die spannende Geschichte rund um Arcadia Bay, Freunde, Familie und den parallelen Zeitsträngen.

Ich hatte viel Spaß beim Lesen des Bandes. So schnell wie ich angefangen hatte, war ich auch schon wieder durch. Fans des Universums von LiS werden sicherlich viel Spaß damit haben und sich freuen, dass die Reihe als Comic-Version fortgesetzt wird.

Ein kurzer Einblick in die Welt von Max und Chloe.

Wertung 4 Sterne