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Creative Sound BlasterX H5 – Test/Review

 

 
Overview
 

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Komfort
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Total
85%


 
Total Score
11%


User Rating
1 total rating

 

Positives


leicht, stabil, sehr bequem, gutes Kabel, guter Klang

Negatives


Software bietet keine individuelle Profile


1
Posted 25. Januar 2016 by

Creative hat letztes Jahr auf der Gamescom seine neuen Headsets vorgestellt. Jetzt ist die Reihe seit Ende letzten Jahres im Handel erhältlich und wir haben uns mal das H5 angeschaut. In diesem Test sagen wir Euch, ob das Headset etwas taugt.

Leichtgewicht statt Schwermetall

Das erste, das beim Sound BlasterX H5 auffällt, ist, dass das Headset schwerer aussieht, als es ist. Durch das verwendete Aluminum im Kopfband ist das Headset nicht nur sehr leicht, sondern auch überaus felxibel und bleibt dabei auch stabil. Ohne Probleme lässt sich das Kopfband biegen und springt wieder in seine Form zurück. Dadurch, dass es leicht und felxibel ist, sitzt es unglaublich bequem und drückt auch nach längerer Zeit überhaupt nicht auf die Ohren. Die Polster an den Treibern und am Kopfband sind sehr weich, konfortable und bieten einen super Halt.

Das Headset kommt in einer netten Verpackung daher, das sich prinzipiell auch als „Transport-Box“ eignet. Mit im Lieferumfang sind neben dem Headset noch das abnehmbare Mikrofon, zwei 1,2 m Analogkabel und ein kleines Handbuch enthalten.
Je nach Anwendung müssen beiden Kabel verwendet werden. Für den Anschluss an zwei klassische Analog-Buchsen (3,5 mm) am PC für Mikrofon und Kopfhörer, müssen beide Kabel verwendet werden. In diesem Fall ist das Kabel mit seinen 2,4 m dann wirklich lang genug für alles. Das Kabel fällt durch seine Ummantelung sehr positiv auf, denn es ist nicht starr, sondern weich und sehr flexibel.

Product_BlasterX_H5_Remote

Kommen wir aber nun zu den technischen Spezifikationen des H5:

Headset

  • Maße: ohrumschließende
  • Verbindung: 3,5 mm-Stereoeingang
  • Frequenzumfang: 20Hz ~ 20kHz
  • Empfindlichkeit: 118dB/mW
  • Impedanz: 32 ohms
  • Audiotreiber: 50-mm-FullSpectrum-Treiber
  • Schnittstelle: 3,5 mm-Stereoeingang

Mikrofon

  • Mikrofontyp: Unidirektionale Geräuschreduzierung Kondensator
  • Abnehmbar: Ja
  • Frequenzumfang: 100Hz ~ 15kHz
  • Impedanz: <2.2k ohms
  • Empfindlichkeit: -40dB

Tolles Klangerlebnis – Mit Randbedingungen

Der Klang des H5 ist durch seine großen Treiber sehr gut und kann bei Bedarf auch sehr laut gedreht werden. Laut Hersteller gehört das H5 zu den lautesten Headsets seiner Klasse. Die Lautstärke kann an der vorhandenen Steuerung am Kabel eingestellt werden. Hier befindet sich auch der Schiebe-Schalter um das Mikrofon stumm zu schalten sowie eine Taste für „Play“, bzw. „Anrufannahme/Auflegen“, beim Einsatz mit mobilen Geräten. Leider gibt es keine genauen Angaben mit welchen mobilen Geräten, bzw. ab welcher Betriebssystem-Version, die zusätzlichen Tasten funktionieren. Besitzer aktueller Smartphones sollten sich aber keine Gedanken machen.
Schade ist, dass für es den mobilen Einsatz keine Abdeckung für die Mikrofonbuchse gibt, wenn das Headset beispielsweise nur als Kopfhörer zum Musik hören in der Bahn verwendet wird. Wobei sich dann die Notwendigkeit einer „Anruf-Taste“ von selbst ausklammert.

LS_BlasterX_H5_MoodShot_3

Auch wenn sich das Headset sehr gut anhört, gibt es doch einen kleinen negativen Punkt, der aber nicht direkt auf das Headset abzielt: die in der Überschrift angesprochene Randbedingungen. Es geht hier um die Software, die zur Konfiguration des Sounds von Creative bereitgestellt wird. Mittels dieser Software lassen sich verschiedene Profile für das Headset einstellen. Es gibt die Auswahl zwischen verschiedenen Spielegenre, die dann eine Grundkonfiguration für das Headset bereihalten. Unter den einzelnen Genres gibt es dann nochmal vorgefertigte Spielprofile, wie zum Beispiel eines für Counter Strike: Global Offensive. Das ist alles schön und gut, aber der Benutzer kann kein Feintuning druchführen oder gar ein eigenes Profil nach seinen wünschen gestalten. So ist man gezwungen ist, je nach Anwendung, den Equalizer selbst in der jeweiligen Anwendung zu konfigurieren.

2016-01-25

Fazit

Ich muss ehrlich sagen ich bin etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite macht das Sound BlasterX H5 mit seiner Verarbeitung eine super Figur, aber patzt dann auf der anderen Seite mit Kleinigkeiten, die nicht hätten sein müssen. Auch die Tatsache, dass das Headset nicht genau weiß, wo es eigentlich überall hin will ist ein Punkt: es ist auf allen gängigen Gaming-Plattformen zu Hause (für XBOX One wird noch der entsprechende Adapter benötigt), soll aber auch für Mobile-Devices zum Einsatz kommen. Hier verstehe ich es als Kopfhörer und würde das Mirkofon abnehmen, aber es gibt keinen Schutz für die Buchse. Es kann aber auch zu telefonieren verwendet werden, aber dazu verwendete ich eigentlich kein Gaming-Headset mit dem ich unterwegs bin. Aber gut, das ist eine Frage der Funktionalität und das möchte ich hier nicht weiter ausmalen. Der einzig wirklich große negative Punkt ist die Software, wobei das Headset dazu nichts kann.

Das Sound BlasterX H5 ist alles in allem ein sehr gutes Headset, das durch seinen Komfort, sein Gewicht, seiner Stabilität und nicht zuletzt durch seinen Klang überzeugen kann. Preislich bewegt sich das H5 bei knapp 130 € (UVP).

Bei Creative gibt es aktuell zur Bestellung des Headsets einen Headsetständer gratis!

H5


Gustav Knaub

 
Gustav Knaub
Film- und Computerspielbegeisterter TI Student, der mit MediaField anfing und damit nun hier im Bereich für Spiele- und Filmtrailer gelandet ist.


One Comment


  1.  
    Marcel P

    Super Bericht. Vielen Dank! Eine Frage noch; Wie viel Milimeter beträgt die Tiefe der Ohrmuscheln?





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