Eindrücke von der Wie.MAI.KAI in Flörsheim am Main

Vergangenes Wochenende stand das kleine Örtchen Flörsheim im Zeichen der Otaku-Kultur. Ein Auftakt von Cosplayer, Workshops und einiges mehr, konnte am Samstag und Sonntag bestaunt werden. Grund dafür war die Wie.MAI.KAI Convention. Diese bot unter anderem noch ein Bühnen Programm, einen Gaming-Room mit Turnieren und diverse Händlerecken.

Impressionen von der Wie.MAI.KAI

Beide Tage waren vollgestopft mit allerlei Programm verteilt auf die Stadthalle von Flörsheim und ihrer Sporthalle. Im Erdgeschoss war der Bühnensaal zu finden. Hier traten die angemeldeten Gäste auf, wie Yamato, K!Seki und Shinji Schneider. Außerdem begann dort um 20 Uhr der Cosplay-Ball. Eine Tür weiter, war der erste große Händlersaal aufzufinden. Mit Shops, wie MinamoFoods und Fairyware-Shop konnten Besucher zwischen Merchandise und Leckereien fast alles von A – Z erwerben. Darunter vielen Figuren aus Videospielen und Animes sowie Kissen, Knabberzeug, Mochis, Sammelkarten und sogar Beyblades aus der ersten Generation. Dadurch hatte man die Chance, Spielzeug aus Japan zu ergattern. Nur die Mangas, die habe ich vermisst.

Im Untergeschoss verspürte man schon die kreative Aura. Dort versammelten sich nämlich Zeichner und Künstler zuhauf. Darunter: Zeichner, Bastler für Schmuck oder Cosplayer, die sich bereits eine große Fanbase verschafft haben. Die angemeldeten Künstler waren mit drei Räumen, die miteinander verbunden waren, am größten vertreten. In zwei kleineren Räumen, die mit den Künstlerräumen verbunden waren, gab es noch weitere Privathändler und eine Bring & Buy Ecke. Die B&B-Ecke war leider nicht größer als ein Abstellraum. Mir wurde erklärt, dass es daran liegt, dass weitere Räume für mehr Rahmenprogramm genutzt werden. Zudem bot das Untergeschoss noch die zwei Workshops und den Gaming-Room.

Workshops und Videospiel Turniere

Die Workshops sind wahrscheinlich selbst erklärend. Diese sind von einer Convention gar nicht wegzudenken. Das Programm ist dafür gedacht, etwas Neues zu lernen. Sei es das Cosplay 1×1, Animationen Basics, Perücken Stylings oder Photoshop-Kurse. Wer sein Wissen oder seine Bastelfähigkeiten erweitern möchte, ist für diese Kurse bestens aufgehoben. Nebenan wurde es schon etwas aufregender. Konsolen über Generationen verteilt versammelten sich auf zahlreiche Fernseher und Gamer. Der Gaming-Room wurde auch hier von Nintendo unterstützt. Selbstverständlich mit Turnieren vor Ort in Street Fighter, Pokemon Tekken, Sushi Striker und Mario Kart 8 DX. Als ehemaliger Mario Kart Speedrunner und bis dato ungeschlagen wollte ich nicht an dem Turnier teilnehmen umso enttäuschte Gesichter zu vermeiden.

In den hinteren Räumen des Erdgeschosses wurde schon fleißig zu bekannten Animes mitgesungen. Karaoke durfte auch auf der Wie.MAI.KAI nicht fehlen und ist auf jeder Convention für Otakus ein gern besuchter Ort. Ein Gang weiter, kühl und abgeschottet vom Trubel, stieß man auf den Filmsaal. Zu sehen gab es eine ganze Palette an Filmen und Serien-Peaks, was mich positiv überrascht, da für das Filmprogramm ein eigener Raum besorgt wurde und dieser komplett beide Tage mit Screen Time füllte!

Das Außengelände

Außerhalb der Wie.MAI.KAI und ohne Ticket erreichbar gab es noch die Sporthalle. Sie brachte ausreichend Platz mit für den Tatsu-Ryu-Bushido Schnupperkurs, welchen man mitmachen durfte. Nach dem Sport konnte man sich im Maid-Café ausruhen und die verlorenen Pfunde mit Gebäck wieder anbauen. Auf dem Gelände der Hallen versammelten sich die angereisten Besucher. Eine gute Gelegenheit sich mit Freunden und Gleichgesinnten zu treffen, die eventuell Kilometer weit entfernt wohnen, um mit ihnen an dem Wochenende Spaß zu haben. Cosplayer sowie Fotografen konnten sich ebenfalls austauschen und vom guten Wetter mit noch besseren Schnappschüssen profitieren.

Alles in allem hat mir die Wie.MAI.KAI gefallen. Ich bin bisher nur den CosDay gewohnt, der eine vergleichsweise selbe Aufmachung und Größe hat. Ein komplettes Filmprogramm mit einem abgedunkelten und kühlen Raum hat mir sehr gefallen. Das Außengelände ist ebenfalls groß genug für die strömenden Gäste, welche durch die Bäume ausreichend schattige Plätze bekamen. Vermisst habe ich nur ein paar Händler für Mangas, von denen gab es nur zwei mit einer kleinen Auswahl. Nächstes Jahr bin ich dennoch gerne auf ein Neues dabei!

Bildquelle: G2G, Tylorshot