10 Dinge, die das nächste Call Of Duty verbessern würden

Call Of Duty. Die Serie renomierte das Shooter Genre und ist mittlerweile ein nicht mehr wegzudenkendes Franchise auf dem Gamermarkt. So populär die Spiele auch sind, immer wieder liefern die Entwickler Anlass zur Kritik und nicht selten wird ein neuer Ableger in Foren oder Produktrezensionen, z.B. auf Amazon, zerrissen. Die Einen lieben es, die Anderen hassen es eben und das ist Grund genug für uns, ein paar Vorschläge einzubringen, wie man die Serie unserer Meinung nach wieder etwas frischer wirken lassen könnte. Wir nehmen das zuletzt erschienene Call Of Duty Ghosts als Aufreißer für diesen Artikel.

Hier sind unsere 10 Vorschläge, die das nächste Call Of Duty verbessern würden!

 

1. Weniger lineares Gameplay

Bei dem linearen Gameplay kommt „Black Ops II“ ins Spiel. Im Gegensatz zu den aller meisten anderen Serientiteln bot Black Ops II neben den Hauptmissionen noch weitere Einsätze etwas Abseits vom eigentlichen Geschehen. Als Spieler konnte man sich aussuchen, ob man diese Missionen spielen möchte, oder sie doch lieber Links liegen lässt. Viele mochten dieses „Feature“ zwar nicht, aber es hob sich dennoch von den anderen Teilen ab. Nur fehlte es den Nebenmissionen an Spritzigkeit und das Potential wurde in keinster Weise genutzt. Vielleicht würden ein paar versteckte Waffen oder Perks solchen Seitenmissionen gut tun. Ein Blick auf die Konkurenz zeigt, dass weniger Linearität durchaus gut umsetzbar ist, siehe z.B. Far Cry 3.

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2. Weniger Film, mehr Spiel

So ziemlich jeder Ableger nach Call Of Duty 4 glich mehr einem interaktiven Film als einem Videospiel – überspitzt dargestellt. Die Zwischensequenzen waren cineastisch und es hagelte gescriptete Events. Die Entwickler wollten uns ein einzigartiges Spektakel bieten, aber ob das auch die Spieler wirklich wollen, ist eben die Frage. Manchmal verbrachte man mehr Zeit mit Videos ansehen als mit dem eigentlichen Spielen und spätestens dann wird es ärgerlich. Gerade bei Call Of Duty Ghosts hatte man den Eindruck, dass Regisseur Michael Bay seine Finger im Spiel hatte.

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3. Bessere Story

Call Of Duty Ghosts hatte eine ziemlich zweckliche Story, weder schlecht, noch wirklich gut. Was der Geschichte aber fehlte, war ein gewisses Niveau, um den Spieler bei Laune zu halten. Irgendwann kam der Punkt, wo man abschaltete und die Story vor sich her plättscherte. Frei nach dem Motto: Stark angefangen und stark nachgelassen.

Der Fokus lag zu sehr auf individuellen Personen und ließ leider das Gesamtszenario weit außen vor. Wir würden uns über etwas mehr Integrität freuen, wie es bei Modern Warfare 2 der Fall war.

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4. Bessere Synchronisierung

Sprecher bzw. deren Synchronstimmen spielen gerne mal in Spielbewertungen eine untergeordnete Rolle. Manchmal kommt es jedoch vor, dass genau das ein entscheidender Faktor sein kann, warum uns ein Spiel Spaß macht oder auch nicht. Genau das trug zur Missstimmung in Ghosts bei, die Synchronisierung war einfach ziemlich daneben. Dabei geht es weniger um die Stimmen selbst, als mehr um deren Inszenierung, oft wirkten die Situationen dadurch zu übertrieben und unauthentisch.

Kein Actionspiel dieser Welt benötigt einen Mix aus plumpen Sprüchen, röchelnder Stimme und übertriebener Intonation. Am besten noch das ganze Spiel über. Ja, wir spielen zwar einen harten und kriegserfahrenen Veteranen, aber die Synchro war einfach affig. Bei den alten Teilen hat es doch auch geklappt, also bitte wieder dahin zurück.

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5. Ingame Customs

An diesem Punkt kann man sich entweder gar nicht stören oder sehr. Gerade die fleißigen Online-Zocker möchten vielleicht ihr Emblem ändern, aber Call Of Duty Ghosts lässt das nicht zu. Da pickt man sich anfangs ein Wappen, was man akzeptabel findet und ein paar Runden später findet man es dann doch eher schnöde.

Ein kleines Gimmik vielleicht nur, aber es wäre mit Sicherheit kein großes Problem, ein solches Goodie einzufügen.

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6. Das alte Levelsystem

Infinity Wards entschied sich für ein neues Levelsystem. Weg vom alten und hin zu einem, das mehr an Battlefield erinnert. Davon mal abgesehen fällt das leveln auch eher schwerer, als noch in den alten Teilen. In der Summe benötigt man deutlich mehr Spielzeit für höhere Ränge und neue freigeschaltete Waffen.

Ein manchmal ärgerlicher Dämpfer, der so nicht sein müsste.

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7. Übermächtige Perks

Als ob übermächtige Waffen nicht schon genug wären, gab es in Ghosts auch noch mächtige Perks. Da reichen ohnehin schon 2 Treffer für einen Gegner und dennoch gibt es Perks wie z.B. Deadeye, mit dem der Schaden durch jeden weiteren Kill noch zusätzlich gesteigert wurde. Der Juggernaut Perk ist ein weiterer Fall für die Tonne. Als schwer gerüsteter Soldat kann man mit dem Messer bewaffnet über die halbe Karte flitzen und seine Feinde abmurksen, während die Kugeln an der Rüstung sanft abprallen.

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8. Geschwindigkeit und Größe der Karten

First Person Shooter sollten auf Tempo und Konfrontation abzielen. Und genau darum ging es bei Call Of Duty auch immer, bis dann Ghosts kam. Mit Ausnahme von ein oder zwei Modi rennt man viel zu oft ohne was zu tun durch die Spielwelt. Das Gleiche in Grün hätte man, wenn man Battlefield mit 10 Leuten spielen würde, das würde einfach keinen Sinn machen. Die Karten sollten an die Zahl der Mitspieler angepasst sein. Ansonsten flitzt man ellenlang über die Karte, sucht seine Gegner und wird dann selbst das Opfer. Laaaaangweilig!

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9. Bessere Waffenmechanik

Alle Charaktere, die man in COD spielt, sind in gewisser Weise alte Kriegsveteranen. Kein Wunder also, dass sie mit allerhand Waffen perfekt umgehen können. Dennoch ist es irgendwie sonderbar, dass sich jede Waffe in Benutzung anfühlt, als wäre sie auf einem Stativ montiert mit nahezu keinem Rückschlag.

Es kann bzw. sollte nicht sein, dass man problemlos ein ganzes Magazin am Stück verballert und dabei eine Trefferquote von an die 100% hat. Dazu kommt noch der Fakt, dass man nur wenige Treffer braucht, bis ein Gegner das Zeitliche segnet. Im nächsten COD sollten die Waffen ein bisschen mehr Tuning erfahren.

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10. Dedizierte Server für den Multiplayer

Das großartig angekündigte Hybrid-Server-System hat einfach nicht so funktioniert, wie es sollte. Vielleicht war es den Versuch wert, aber die Probleme überschatten einfach den Spaß im Multiplayer und um den geht es vielen Spielern. Weniger Lags, bessere Pings, stabiliere Verbindungen: Das alles könnte man erreichen, wenn man wieder auf Dedicated Server setzt.

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Christoph
Kind der 70er. Seit '84 Musiker, seit '85 Hobby-Jedi, seit '86 Zocker und seit 2011 hier Redakteur

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